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Gott will, dass dein Leben gelingt!

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Jugend, Allgemein

Charlottes Freund hat sie betrogen und daraufhin war Schluss. Aber sie kommt nicht richtig von ihm los und vereinbart ein Treffen. Während sie in der Stadt auf ihn wartet, redet ihr Gott ins Gewissen.

Gott will dass dein Leben gelingt!, Glück, Liebe, Liebeskummer, Freunde, Vertrauen, eigensinnig, Besserwisser, falscher Weg, Betrug

Das Stück

Charlotte: "Herr, bitte lass ihn pünktlich sein."

Gott: "Er ist bereits zu spät."

Charlotte: "Was? (Sie schaut auf ihre Uhr.) Oh, na gut, dann mach bitte, dass er sich überhaupt blicken lässt."

Gott: "Meinst du, es wäre eine gute Idee, wenn er kommt?"

Charlotte: "Ja! Warum sollte ich das nicht wollen?"

Gott: "Nun ja…, er hat dich betrogen."

Charlotte: "Reib’s mir noch unter die Nase!"

Gott: "Okay, er hat…"

Charlotte: "Hey! Du weißt, dass ich das nicht wörtlich gemeint hab!"

Gott: "Warum sagst du es dann so?"

Charlotte: "Ich dachte, du würdest mich auch so verstehen. Du bist doch allwissend!"

Gott: "Stimmt! Und deswegen halte ich es für keine gute Idee, ihn wieder zu sehen."

Charlotte: "Warum?"

Gott: "Er ist nicht gut für dich."

Charlotte hebt eine Augenbraue und schmollt.

Gott: "Du glaubst mir nicht? Er wird es wieder tun."

Charlotte: "Nein. Nein! Wird er nicht! Er hat’s versprochen!"

Gott: "Allwissend…, erinnerst du dich? Deine Worte."

Charlotte: "Ja, aber..., ich meine..., (trotzig) Du hast doch gesagt, wir sollen vergeben!"

Gott: "Und das sollst du auch. Aber mit deinem Verhalten drängst du ihn dazu, denselben Fehler zu wiederholen. (Pause, Charlotte schweigt) Charlotte?"

Charlotte: "Wie konntest du das eigentlich zulassen?"

Gott: "Was?"

Charlotte: "Das weißt du doch ganz genau! (sie zögert, weil sie eigentlich das Thema mit ihrem Freund meint.) Dass meine Eltern mir einen so furchtbaren Namen gegeben haben! Charlotte! Also bitte!"

Gott (ironisch): "Ach ja, darum ging es ja eben… (sanft) Weißt du, letztendlich warst du es, die sich für ihn entschieden hat. (Kurze Pause.) Übrigens ist Charlotte ein sehr schöner Name. Frag mal deine Eltern, warum sie ihn für dich ausgewählt haben."

Charlotte (etwas grummelig): "Das weißt du doch auch…"

Gott: "Ein Test? Nein, du willst mal wieder nicht warten. Charlotte, deine Eltern wussten von Anfang an dass sie eine Kriegerin vor sich hatten. Unabhängig und frei."

Charlotte: "Okay. (Sie ist verlegen und versucht abzulenken.) Da kommt Nina! (Sie winkt ins Publikum, Nina kommt von hinten auf die Bühne.) Hey Nina, wie geht’s?"

Nina: "Hey, na. Sollte ich das nicht lieber dich fragen? Dieser..., (Sie wird wütend:) Ach ich könnte ihn erwürgen! (anteilnahmevoll:) Also?"

Charlotte: "Hm naja…"

Gott: "Und?"

Charlotte (ignoriert ihn): "Es ging schon mal besser…"

Gott: "Willst du ihr nicht sagen, was du vorhast?"

Charlotte (ignoriert ihn weiter stutzt aber kurz): "Was machst du hier?"

Nina und Gott antworten gleichzeitig.

Gott: "Ich versichere mich, dass du ehrlich zu deiner Freundin bist."

Nina: "Ach, ich geh shoppen. Schuhe oder so, nichts Großartiges."

Charlotte: "Hm? Was? Hab gerade nicht zugehört. Entschuldige..."

Nina (schaut sie erst verdutzt, dann verständnisvoll an): "Schon gut, ich versteh das... Würd mir genauso gehen. Du, ich würd ja gern noch bleiben, aber... Willst du vielleicht mitkommen? Shoppen? Schuhe..."

Charlotte: "Ne du, ich würd gern einfach noch ne Weile hier stehen und... Aber dir viel Spaß!"

Nina geht ab.

Charlotte (zu Gott): "Was sollte das? Würdest du mich das regeln lassen?"

Gott: "Du bittest mich doch jeden Morgen darum, dass ich mich in dein Leben einmische."

Charlotte: "Ja, aber.. was ist denn so falsch daran, dass ich ihr nicht gleich alles sage?"

Gott: "Hattest du Angst, es ihr zu erzählen?"

Charlotte: "Ach... Vielleicht, sie würde es nicht verstehen, sie würde…"

Gott(sanft aber bestimmt): "... dasselbe sagen wie ich?"

Charlotte (vehement): "Nein! Also... (seufzt) Wahrscheinlich schon! Ich weiß ja, dass... Aber ich mag ihn doch so sehr!"

Gott: "Das weiß ich doch. Aber das macht ihn auch nicht besser."

Charlotte: "Aber wieso denn nicht? Kannst du ihm nicht einfach...?"

Gott: "Nein. Er ist keine Marionette."

Charlotte: "Ich doch auch nicht!"

Gott: "Würden wir denn dieses Gespräch führen, wenn ich dieser Meinung wäre?"

Charlotte: "Oh Mann, musst du denn immer Recht haben?"

Gott: "Ich will nur, dass dein Leben gelingt…"

LICHT AUS

Anmerkungen des Autors

Das Stück ist auch gerade für Situationen typisch, wenn wir Menschen mal wieder versuchen schlauer zu sein als Gott. Ein typisches Gebet mit Antwort aus dem Off bzw Lautsprecher.
Vielleicht könnte man auch im Hintergrund Stadtplatzgeräusche abspielen oder einfach den Stadtplatz filmen und hinter ihr an die Wand werfen...

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