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Mobbing am Arbeitsplatz

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Eine Sekretärin wird an ihrem Arbeitsplatz von zwei Kolleginnen gemobbt.

Mobbing, Wertschätzung, Nächstenliebe, Außenseiter, Lüge, Lästern,

Das Stück

Nach und nach kommen die drei Angestellten nach dem Wochenende in das Büro und beginnen mit ihrem Arbeitsalltag. Annette kommt als erste herein. Sie entdeckt, dass die Papierkörbe von den Reinigungskräften nicht geleert wurden.

Annette: "Na toll, da haben die Putzfrauen ja mal wieder vergessen die Papierkörbe zu leeren."

Stopft ihren und Susannes Müll bei Frau Gerdes in den Papierkorb

Annette: "So, geht doch, das hätten wir!"

Susanne: "Guten Morgen Annette!"

Annette: "Guten Morgen, schön dich zu sehen. Wie war dein Wochenende?"

Susanne: "Einfach traumhaft! Wir waren an der See. Das Wetter war ja super, wir haben die Tage einfach genossen. Ausschlafen, faulenzen am Strand, keine Termine, kein Blick auf die Uhr - Apropos, wie spät ist es jetzt?"

Annette: "Zehn vor Acht! Wieso?"

Susanne: "Na, die Gerdes ist noch nicht da. Lass uns doch die Uhr mal ein wenig vorstellen"

Geht zur Uhr uns stellt sie 20 Minuten vor

Susanne: "Dann kann ich dem Chef mitteilen, dass sie immer zu spät kommt. Vielleicht werden wir sie ja dann doch mal irgendwann los."

Annette (lacht): "Geniale Idee!

Annette stöbert ihre Ablage durch und erschrickt

Annette: "Mist, das habe ich ja total übersehen. Hier liegt noch die Lohnabrechnung von Juni. Die wollte der Chef spätestens zum letzten Freitag haben. Das gibt richtig Ärger! Was mach ich denn jetzt bloß?"

Susanne: "Leg sie doch der Gerdes in die Ablage."

Annette: "Meinst du, dass das funktioniert, die weiß doch, dass ich die Juniabrechnung machen wollte."

Susanne: "Dann hat sie sich eben geirrt. Es bleibt ihr ja gar nichts anderes übrig als das zu glauben, wenn wir ihr beide sagen, dass wir ganz sicher sind, dass sie diese Abrechnung machen wollte."

Guckt aus dem Fenster.

Susanne: "Nun mach schon, sie geht gerade über den Parkplatz und ist sicher gleich hier."

Annette schiebt die Abrechnungsunterlagen unter den Papierstoß in Frau Gerdes Ablage. Beide Frauen vertiefen sich in ihre Arbeit. Frau Gerdes steht vor der Tür zum Büro. Sie ist sichtlich nervös und angespannt, atmet einmal tief ein und öffnet die Tür.

Frau Gerdes (schüchtern): "Guten Morgen."

Susanne: "Annette, wie war eigentlich dein Wochenende?"

Annette: "Auch ganz nett. Wir waren viel im Garten und Oppermanns waren Samstag zum Grillen da."

Susanne: "Ach die Oppermanns! Wie geht es denen denn?"

Annette: "Och, denen geht es gut, es war ein feuchtfröhlicher Abend."

Frau Gerdes nimmt am Schreibtisch Platz. Sie registriert, dass nur ihr Papierkorb überquillt, zeigt sich niedergeschlagen und beginnt zu arbeiten.

Susanne (guckt Frau Gerdes herausfordernd an): "Na, mal wieder zu spät."

Frau Gerdes: "Wieso? (guckt auf ihre Armbanduhr): Es ist noch vor acht."

Annette (guckt zur Bahnhofsuhr): "Unsere Uhr ist aber schon 10 nach acht."

Susanne (kramt ihr Handy heraus): "Bei mir ist es auch 10 nach acht. Na, das wird dem Chef sicher nicht gefallen."

Alle arbeiten weiter.

Annette: "Ich hole uns mal einen Kaffee."

Steht auf und verlässt die Bühne.

Frau Gerdes zu Susanne: "Frau Kramer, geben sie mir doch bitte mal den Personalordner mit den Neuzugängen herüber."

Susanne ignoriert Frau Gerdes und arbeitet weiter. Frau Gerdes steht auf und holt sich den Ordner. Annette kommt mit zwei Tassen Kaffee zurück und stellt eine bei Susanne ab.

Susanne: "Ach Annette, das ist aber lieb von dir und genauso wie ich es mag, einmal Milch und zweimal Zucker."

Annette: "Immer wieder gerne!"

Annettes Telefon klingelt.

Annette: "Seifert und Sohn, Personalabteilung, sie sprechen mit Frau Krähe. Guten Morgen Herr Seifert."

Susanne und Frau Gerdes unterbrechen ihre Arbeit und sehen zu Annette.

Annette: "Die Juniabrechnung, … ja, ….. sie liegt Ihnen noch nicht vor? … Nein, ich bearbeite die Abrechnung für Juli. Für den Juni hatte sich Frau Gerdes gemeldet."

Frau Gerdes schüttelt verwirrt den Kopf.

Annette: "Einen Moment bitte." (zu Susanne und Frau Gerdes) "Schaut doch mal in euren Unterlagen, wer die Juniabrechnung hat.

Frau Gerdes findet sie.

Annette: "Ah, Frau Gerdes hat sie …. Ob sie schon fertig ist? … (Frau Gerdes schüttelt den Kopf, ist immer noch ganz verwirrt.) … Nein … Ja, werde ich ausrichten. Wiederhören Herr Seifert. (Zu Frau Gerdes) Sie sollen sofort zum Chef kommen."

Frau Gerdes: "Aber ich"

Susanne: "Was aber, nun machen sie schon, sonst bekommen wir auch noch Ärger."

Frau Gerdes nimmt ihre Unterlagen und verlässt ängstlich das Büro.

VORHANG.

Anmerkungen des Autors

Pertsonen: 3 Sekretärinnen
Annette und Susanne, zwei adrett gekleidete Frauen,
Frau Gerdes, eine „graue Maus“

Ort: Personalbüro: Das Büro wird mit drei Schreibtischen und entsprechender Ausstattung versehen. Weiter wird eine „Bahnhofsuhr“ aufgehängt.

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