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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Ein Mann hat Angst davor, nicht für alles versichert zu ein. Ein Vertreter soll die Sache prüfen.

Versicherung, Angst, Vertrauen auf Gott, Sorgen, Versichern, Vorsorge

Das Stück

Ein typischer Versicherungsvertreter kommt in den Saal mit Anzug, Laptop und Handy am Ohr, er telefoniert.

Herr Schmidt: „Ja, ganz genau.. ja, das klappt schon... sicher ja, jetzt hab ich noch einen Termin,... ja sogar am Sonntag... warum nicht, wenn es dafür genug Kohle gibt. Da will ein älterer Herr eine Risikolebensversicherung abschließen… ziemlich hoch hat er gesagt... ja richtig... Und er will das ich mir alle seine Policen mal anschaue und überprüfe... da ist für mich bestimmt auch noch der ein oder andere Abschluss drin... und von der Provision können wir dann den Sportwagen kaufen. Ja, um 19:00 bin ich bestimmt zu Hause, klar... du, ich bin jetzt bei der Adresse... bis später dann.

Harr Schmidt klingelt, ein Herr öffnet.

Herr Schmidt: "Ah, Hallo Herr Achenbach. Schmidt ist mein Name. Wir haben telefoniert, wegen der Versicherung."

Herr Achenbach: "Ja, Herr Schmidt, ich habe sie schon erwartet, bitte nehmen sie Platz, darf ich ihnen etwas anbieten, einen Kaffee oder ein Wasser?"

Herr Schmidt: "Nein, danke. Ich hatte bereits zwei Tassen. Also, Herr Achenbach, worum geht es ihnen denn? Sie sagten etwas von einer Lebensversicherung?"

Herr Achenbach: "Ja richtig, ich habe noch keine Risikolebensversicherung und da hab ich mir gedacht, sicher ist sicher."

Herr Schmidt: "Da haben sie Recht, wir haben da zur Zeit auch wirklich richtig gute Angebote, gut, dass sie angerufen haben. Dann wollen wir mal schauen."

Herr Achenbach: "Nein, erst hätte ich gerne, dass sie mir meine übrigen Versicherungen einmal durchsehen. Vielleicht fehlt da ja etwas Wichtiges, hier habe ich meine Ordner."

Herr Achenbach gibt Herrn Schmidt zwei randvolle Ordner auf denen „Versicherungen“ steht.

Herr Schmidt: "Das ist ja vorbildlich geordnet, da will ich doch mal schauen. Wir werden bestimmt noch etwas Passendes für sie finden.
Also mal sehen, sie haben:
Eine Privathaftpflicht. Die ist ja auch wichtig.
Eine Autoversicherung
Eine Diebstahlversicherung
Eine Hausratversicherung
Eine Zusatzkrankenversicherung
Eine Unfallversicherung
Eine Arbeitslosenzusatzversicherung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine private Altersvorsorge
Eine Gebäudeversicherung
Eine Hundehaftpflicht, halt, die ist ja noch von 1971, da sollten wir unbedingt eine neue abschließen, die Leistungen entsprechen nicht dem neusten Stand. Was für einen Hund haben sie denn?"

Herr Achenbach: "Ja, wissen sie, mein Hund ist 1977 gestorben und seitdem konnte ich mich einfach für keinen neuen entscheiden. Aber die Versicherung habe ich immer weiterlaufen lassen, weil ich die Ansprüche nicht verlieren wollte."

Herr Schmidt: "Ja, aber da ist es doch am besten, sie machen eine neue mit besseren Ansprüchen und sie kaufen dann einen neuen Hund, am besten etwas Kräftiges für so einen Mann, wie sie es sind, wie wäre es mit einem Pitbull oder einem Dobermann? Aber schauen wir doch erst einmal weiter. Also ehrlich gesagt, sie haben ja wirklich alles, außer vielleicht, ja, die Versicherung fehlt."

Herr Achenbach: "Was ist es denn?"

Herr Schmidt: "Sie haben keine Hochwasserversicherung. Sie wissen doch sicher, was drüben an der Elbe passiert ist. Sie brauchen eine Hochwasserversicherung."

Herr Achenbach: "Also Herr Schmidt, jetzt werden sie aber albern, ich wohne schließlich im Hinterland und nicht in den Alpen und die Perf ist auch keine Elbe, kein Rhein und keine Mosel, hier gibt es kein Hochwasser, die Versicherung kann ich ganz bestimmt nicht brauchen."

Herr Schmidt (etwas kleinlaut): "Ja, natürlich, da haben sie selbstverständlich Recht, welch ein Unsinn von mir. Aber ich muss sagen, außer einer Lebensversicherung fällt mir auch nicht ein, was sie noch brauchen. Ja, dann kommen wir doch zurück zu ihrer Risikolebensversicherung. Da kann ich ihnen ein super Angebot machen: 15 Jahre Laufzeit, mit einer Summe von 250.000 Euro für nur 25,99 Euro im Monat, das ist doch ein Schnäppchen oder?"

Herr Achenbach: "Ja, das hört sich sehr gut an, Ich glaube, die schließe ich ab, denn sicher ist sicher, man weiß ja nie, was einem passieren kann."

Herr Schmidt: "Gut, dann fülle ich schon mal den Antrag aus. Adresse hab ich schon, die Fragen zum Gesundheitszustand hatten sie ja schon telefonisch durchgegeben, ja, dann habe ich eigentlich schon alles ausgefüllt. Nur noch hier unterschreiben."

Herr Achenbach unterschreibt und freut sich.

Herr Achenbach: "Na prima, endlich bin ich versichert."

Herr Schmidt: "Ja, das ist doch ein gutes Gefühl. Ach, ich hab ja total vergessen, wer soll denn der Begünstigte sein?"

Herr Achenbach: "Wie meinen sie das denn? Welcher Begünstigte?"

Herr Schmidt: "Na, ich meine, wer die 250.000 Euro bekommen soll, wenn sie sterben sollten. Sicher ihre liebe Frau?"

Herr Achenbach: "Frau? Nein, ich habe keine Frau."

Herr Schmidt: "Ja, wer dann, Freundin?"

Herr Achenbach: "Nein keine Freundin."

Herr Schmidt: "Freund?"

Herr Achenbach: "Nein auch kein Freund!"

Herr Schmidt: "Kinder?"

Herr Achenbach: "Hab ich nicht!"

Herr Schmidt: "Neffen, Tanten, Nachbarn, irgendjemand, der ihnen nahe steht?"

Herr Achenbach: "Nein, nein, nein. Da ist niemand, ich bin ein ziemlicher Einzelgänger."

Herr Schmidt: "Verwandtschaft?"

Herr Achenbach: "Keine mehr am Leben."

Herr Schmidt: "Aber irgendwer muss doch das Geld bekommen, wenn sie sterben!"

Herr Achenbach: "Unsinn, keiner bekommt das Geld. Ich will ja nicht sterben, deshalb hab ich mich ja versichert."

Herr Schmidt: "Aber das ist doch der Sinn dieser Versicherung!"

Herr Achenbach: "Wie, der Sinn dieser Versicherung ist, dass ich sterbe und irgendwer das Geld bekommt?"

Herr Schmidt: "Ganz genau!"

Herr Achenbach: "Ach so, ja dann schreiben sie."

Herr Schmidt: "Ja, ich bin ganz Ohr?"

Herr Achenbach: "Schreiben sie, ich überleg es mir, wenn es so weit ist."

VORHANG.

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