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Gottes Bodenpersonal

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Informationen:

  • < 5 Minuten
  • Jugend, Allgemein

Eine Kirchgängerin und der Pfarrer unterhalten sich nach dem Gottesdienst und fragen sich, warum keine jungen Leute in den Gottesdiest kommen.

Einladung, Generationen, Gottesdienst, Jugendliche, Konflikt, Beziehung, Interessen

Das Stück

Glocken läuten, man sieht einen Pfarrer, der sich von einigen älteren Leuten verabschiedet. Dabei wechselt er mit den Gottesdienstbesuchern einige Worte.

Frau Schneider: "Eine wirklich schöne Predigt haben Sie heute wieder gehalten, mit so viel Elan und so vielen modernen Ausdrücken! Schade nur, dass trotz Ihrer jugendlichen Sprachweise überhaupt keine jungen Leute mehr in den Gottesdienst kommen. Ich weiß gar nicht woran das liegt."

Pfarrer: "Tja, Frau Schneider, das frage ich mich schon seit ich hier Pfarrer bin. Obwohl ich zu den Teenagern in der Gemeinde einen ganz guten Kontakt aufgebaut habe, schaffe ich es einfach nicht, sie mal sonntags zu einem Kirchbesuch zu überreden."

Frau Schneider: "Ja, ich sag zu den Kindern auf der Strasse auch immer: 'Kommt doch Sonntags mal, anstatt hier herumzulungern, zu rauchen und ständig zu spucken. Zieht euch doch mal ein paar nette Sachen an und lasst eure Mutter in der Zeit eure alten Anziehsachen mal in die Waschmaschine stecken. Aber diese Rotzlöffel lassen sich durch gutgemeinte Ratschläge einfach nicht beeinflussen."

Pfarrer: "Ich denke, wir sollten Ihnen keine Ratschläge geben, sondern sie einladen zu kommen, ohne dass sie gleich irgendwelche Bedingungen erfüllen müssen."

Frau Schneider: "Ganz genau, meine Meinung, Herr Pfarrer. Das müssen wir tun, so mach ich das auch immer. Dem Heewelmanns Fritz sein Junge hab ich erst gestern wieder gesagt, dass er sich heut morgen auch mal wieder blicken lassen könnte. Da hat er gesagt, der Gottesdienst sei ihm zu früh, da müsse er noch schlafen. Da hab ich ihm natürlich gesagt, dass er sich abends nur mal bei Zeiten Heim machen müsste und nicht bis in die Puppen in der Disco rumschwirren muss, das gehört sich nämlich nicht. Wo wir gerade dabei sind, Freitag abend hab ich meinen Herbert erst wieder bei der Polizei anrufen lassen, damit die mal in dem Jugendraum beim Dorfgemeinschaftshaus für Ruhe sorgen. Die hatten vielleicht eine laute Musik da."

Pfarrer: "Das mag ja sein, Frau Schneider, aber ich weiß nicht, ob sich die Jugendlichen von jemandem zum Gottesdienst einladen lassen, der ihnen am Vorabend die Polizei auf den Hals geschickt hat."

Frau Schneider: "Das Eine hat doch mit dem Anderen gar nichts zu tun. Ich will doch für die junge Leut nur das Beste. Deswegen brauch ich mir doch nicht meine ganze Nachtruhe um die Ohren zu schlagen. Wenn die Rabauken das nicht einsehen, dann sollen sie eben bleiben, wo der Pfeffer wächst. Schönen Sonntag noch, Herr Pfarrer."

Frau Schneider geht ab. Pfarrer steht Kopfschüttelnd da und blickt ihr nach.

Pfarrer: "Diese alte Gewitterziege, wenn die doch bloß zu Hause bleiben würde..."

VORHANG.

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