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Gottes Bund - Vertrau mir

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Informationen:

  • < 5 Minuten
  • Allgemein

Ein Mensch schwimmt im Ozean seiner Verzweiflung und Schuld, bis Gott ihm eine Rettungsinsel schickt, mit einer Bitte: "Vertrau mir!"

Bund, Vertrauen, Schuld, Verzweiflung, Geduld, Rettung, Hilfe, Not

Das Stück

Ein Mensch schwimmt im Wasser und wirkt etwas abgekämpft.

Mensch: „Ach, das Wasser ist wieder kalt heute. Und ich bin müde. Ständig muss ich mich durchsetzen und wehren. Der Chef fordert immer nur und tritt von oben. Und von unten? Ha, die neuen Kollegen warten nur darauf, dass ich mal einen Fehler mache und sofort ziehen sie mich nach unten. Und zu Hause, kaum komm ich zur Tür rein überfallen mich die Kinder, erzählen und fragen. Und, vor allem, kosten. Na ja. Wenn es nur die Kosten wären. Und meine Frau? Ach reden wir nicht darüber. Freunde? Ich hab doch gar keine Zeit für Freunde. Außerdem, wem kann man heute schon noch trauen. Und immer muss ich strampeln, um nicht unter zu gehen. Ja, das ist meine Umgebung. Ein Meer, voll mit all dem. Und dabei will ich doch gar nicht viel, nur leben, einfach nur in Ruhe leben. Oh Gott, ich kann nicht mehr!“

Gott (aus dem Off): „Ja, ich weiß.“

Der Mensch schaut sich um.

Mensch: „Das ist das nächste Stadium. Jetzt höre ich schon Stimmen!“

Gott: „Du hast mich doch angesprochen und jetzt wunderst du dich, dass ich antworte?“

Mensch: „Dich angesprochen? Ach so, das, das war doch nur, Moment mal, wer bist du?“

Gott: „Ich bin der Herr, der Allmächtige, dein Gott.“

Mensch: „Wow. Aber weil du gerade allmächtig erwähnst. Woher weiß ich, dass du Gott bist. Kannst du mir das beweisen?“

Gott: „Hab ich doch schon. Dreh dich um.“

Der Mensch dreht sich um, entdeckt eine Rettungsinsel und schwimmt hin.

Mensch: „ Gibt’s ja nicht. Das ist doch ein Trick! Die kann zufällig hier vorbeigeschwommen sein!“

Der Mensch klettert trotzdem rein.

Mensch: „Gott sei Dank, endlich nicht mehr strampeln!“

Gott: „Bitte, gern geschehen.“

Nach einer kurzen Pause des Ausruhens.

Mensch: „Gehe ich hiermit eigentlich irgend eine Verpflichtung ein? Du hast mich gerettet, aber warum?“

Gott: „Ich wollte nicht, dass du untergehst, im Meer deiner Verzweiflung und Schuld.“

Mensch: „Ja, okay, aber was erwartest du von mir. Muss ich jetzt jeden Sonntag in die Kirche? Oder jeden Tag beten? Oder Spenden? Ja, ich weiss. Du willst dass ich spende stimmts? Jeder will das.“

Gott: „Das alles kannst du gerne tun, aber das ist es nicht was ich will.“

Mensch: „Aber was dann?“

Gott: „Ich will, dass du gerettet wirst. Deshalb möchte ich einen Bund mit dir schließen. Ich verspreche, dir einen Halt, Boden unter den Füßen. Und ich verspreche dir, dich an sicheres Land zu bringen. Und ich verspreche, immer bei dir zu sein. Dafür möchte ich dich selbst. Ich möchte, dass du mir vertraust mit allem was du bist und hast."

Mensch: „Mehr nicht, ich meine, ich muss dir nur vertrauen?“

Gott: „Ja, aber stell dir das nicht zu einfach vor.“

Mensch: „Okay, abgemacht. Du rettest mich und ich vertrau dir.“

Der Mensch lehnt sich zurück, nach einer Weile aber.

Mensch: „Gott? Gohott. Das Wasser. Es ist ja immer noch da!”

Gott: „Ich habe nicht versprochen, dir alle Sorgen und Probleme abzunehmen. Du wirst darin leben müssen, im Vertrauen auf mich.“

Mensch: „Vertrauen, okay vertrauen. Ich dachte nur, es würde etwas schneller gehen, mit dem Land meine ich. Aber eine Sache noch. Diese Rettungsinsel. Sie hat gar kein Steuer. Ich meine wie soll ich denn ausweichen. Es könnte ja zum Beispiel (überlegt:) ein riesiger Strudel kommen. Ich muß doch drum herum steuern können.“

Gott: „Du brauchst kein Steuer, ich werde dich lenken. Vertau mir.“

Mensch: „In Ordnung, ich vertrau dir ja schon."

Der Mensch lässt die Füße im Wasser baumeln, schaut in die Runde und entdeckt Land.

Mensch: „LAND, oh Gott danke. Da ist Land.“

Der Mensch beginnt mit den Händen zu rudern, gibt irgendwann aber erschöpft auf.

Mensch: „Gott, du hast doch versprochen. Da ist Land, siehst du es denn nicht.“

Gott: „Doch ich sehe es. Dort hin möchte ich aber nicht mit dir. Ich habe dir sicheres Land versprochen. Da ist nichts, als Einöde. Das einzige, was dort lebt, sind Schlangen und Skorpione. Du würdest umkommen."

Mensch: „Aber, okay, ich weiß schon. Vertrauen."

Der Mensch lehnt sich zurück.

Mensch: „Aber es ist doch immerhin Land. Ich treibe vorbei, wenn ich nichts unternehme!“

Er hängt sich heraus mit den Beinen ins Wasser und beginnt, wie am Anfang des Stücks zu strampeln.

Mensch: „Schlangen gibt es dort, ja? Na und, die brate ich mir zum Abendessen! Ich muss dieses Ding wenden! Skorpione, ja? Ha, ich weiß, wie man sich wehrt. Vielleicht gibt es dort noch andere Menschen. Ja, eine kleine Siedlung vielleicht oder eine ganze Stadt!"

Der Mensch steigert sich immer mehr in seine Idee hinein.

Mensch: „Hörst du, Gott? Ich geh an Land, in die Stadt. Hörst du nicht? Halt mich doch auf, wenn du mich retten willst, wenn dein Bund noch gilt. Du bist selbst schuld!“

Der Mensch schaut auf.

Mensch: „Ich muss noch mehr strampeln!“

Der Mensch hält erschöpft inne, keucht, hängt halb im Wasser, halb in der Rettungsinsel.

Mensch: „Aber das war es doch, was ich nicht mehr wollte. Immer nur strampeln. Was soll ich nur tun?“

ENDE.

Anmerkungen des Autors

Das Stück kann natürlich auch von einer Frau gespielt werden, mit den entsprchenden Änderungen.
In meiner Gemeinde kam es beim Thema "BUND" sehr gut an.
Wichtig ist eine ganze Bandbreite an Emotionen, ohne die das Stück nicht wirkt.

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