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Gott hat ausgedient

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Informationen:

  • < 5 Minuten
  • Allgemein

Wissenschaftlern ist die Herstellung künstlicher Menschen gelungen und wollen Gott mitteilen, dass er sich zur Ruhe setzen kann. Gott läßt sich auf einen Wettbewerb im Menschenmachen ein.

Gott hat ausgedient, Wissenschaft, Gott, Existenz, Leben, Schöpfung, Hochmut, Fortschritt, Erfindung, Klonen,

Das Stück

Zeitungsverkäufer: "Extrablatt! Gott hat ausgedient! Extrablatt! Durchbruch beim MIT! Produktion von künstlichen Menschen serienreif! Schreier, Abgesandte des Wissenschaftsrats! Extrablatt! Gott kann sich zur Ruhe setzen! (Er gibt auch dem Pfarrer ein Exemplar): Ja, Hochwürden, das war´s dann wohl für Sie."

Pfarrer liest das Extrablatt, schüttelt den Kopf und sagt mehr zu sich selbst.

Pfarrer: "Ich bin mal gespannt was ER dazu sagen wird."

Theodora betritt den Raum.

Theodora: "Tag Herr Pfarrer, ich sehe, Sie haben schon die Konsequenzen aus der neuesten Nachricht gezogen und suchen sich einen neuen Beruf als Gärtner. Ich hätte gerne mal Ihren Boss gesprochen, wo finde ich ihn?"

Pfarrer: "Wenn sie Gott meinen, dann sind Sie hier richtig in seinem Haus."

Theodora: "Ist er hier. Ich hätte ja gerne mal gesehen, wie er aussieht."

Stimme Gottes: "Hallo, Theodora, schau in den Spiegel oder schau dir die Menschen an, dann weist du, wie ich aussehe. Was führt dich zu mir? Ist es wegen eures Erfolgs, beim Herstellen von Menschen?"

Theodora (erstaunt): "Oh, woher weist du? Ach, Verzeihung, ich hab vergessen, dass du ja allwissend bist. Also, ich bin gekommen um dir zu sagen, dass du dich zur Ruhe setzen kannst. Wir haben alles im Griff. Wir kennen das Geheimnis des Lebens, können es selbst herstellen, klonen und vervielfältigen. Du wirst dazu nicht mehr gebraucht."

Stimme Gottes: "Ist das so? Was hältst du von einem kleinen Wettbewerb im Menschenmachen?"

Theodora (sehr selbstbewusst): "Okay, kein Problem. Was soll´s sein Männlein oder Weiblein?"

Stimme Gottes: "Wir machen es so, wie ich damals mit Adam, okay?"

Theodora: "Na ja, etwas veraltet die Methode, aber okay, kein Problem."

Theodora geht zu den Blumentöpfen des Pfarrers und nimmt sich etwas Erde.

Stimme Gottes: "Nein, so geht das nicht. Du musst schon deine eigene Erde nehmen."

Theodora: "Wie, meine eigene Erde nehmen?"

Stimme Gottes: "Ja, wenn du es mir gleich tun willst, dann musst du das Leben aus dem Nichts erschaffen."

ENDE.

Anmerkungen des Autors

Personen:
1. Theodora bzw. Theodor Schreier Vertreter des Wissenschaftsrats
2. Pfarrer
3. Zeitungsverkäufer
4. Stimme Gottes

Szene: Im Altarraum werkelt der Pfarrer mit Blumentöpfen und Blumenerde. Im Kirchenschiff preist ein Zeitungsverkäufer das Extrablatt seiner Zeitung an. Das Extrablatt enthält einen Artikel über den großen Erfolg des MIT (Massachusetts Institut of Technologie USA) bei der Herstellung künstlicher Menschen und ein Bild von Theodora Schreier. Weiterhin wird berichtet, dass Theodora Schreier als Abgesandte zu Gott geschickt wird um ihm mitzuteilen, dass er ausgedient habe.

Das Stück entstand nach einer Geschichte, die J. Ortberg im seinem Buch Glaube und Zweifel erzählt.
Hier noch der Inhalt des Extrablattes. Im Original ist noch ein Foto von Theodora eingefügt.
BSP
Bitburger Sensations-Presse

EXTRABLATT

Durchbruch beim MIT
Gott hat ausgedient
Theodora Schreier in göttlicher Mission


MIT Massachusetts Das Institut für Technologie in Massachusetts meldet den Durchbruch bei der künstlichen Herstellung von Menschen. Erstmals ist eine Massenproduktion gelungen.
Dr. Theodora Schreier jubelte auf der Tagung des Verbandes atheistischer Wissenschaftler: „Gott hat endlich ausgedient. Wir sollten es ihm so schnell wie möglich mitteilen.“ Nach einer heftigen Debatte darüber ob es überhaupt einen Gott gibt, dem man das mitteilen könnte, beschlossen die Delegierten, dass Frau Dr. Schreier die Erlaubnis erhält im Namen des Verbandes zu versuchen Gott, sofern es ihn gibt, diese neue Erkenntnis mitzuteilen. Mehr darüber und über den Erfolg oder Misserfolg der Mission demnächst in der BSP.

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