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Erntedank - Frisches Obst und Gemüse oder Dosenfutter?

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Kinder, Erntedank

Ein Verkäufer möchte gern frisches Obst und Gemüse verkaufen. Die Leute kaufen lieber Dosen, die dann in dem Müll wandern. Ich fühle mich auch manchmal nutzlos wie eine alte Dose, aber für Gott bin ich ein Königskind!

Erntedank, Königskind, Kronen, Müll, frisches Obst und Gemüse, Dosenfutter, König, Erntedank - Frisches Obst und Gemüse oder Dosenfutter?

Das Stück

Verkäufer: "Ich liebe meinen Beruf. Es macht mir Freude frische und gesunde Lebensmittel zu verkaufen. Man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch, einfach so. Ach, da kommt ja Kundschaft. Guten Tag!"

Kind 1 kommt mit einer Einkaufstasche unter dem Arm und einem Portemonnaie in der Hand zum Laden.

Kind 1: "Hallo, ich möchte einen Salat machen und brauche noch Mais."

Verkäufer: "Schau, hier haben wir Maiskolben. Die sind vom Bauern hier aus dem Ort. Habe ich gestern frisch geliefert bekommen."

Kind 1: "Äh, ja. Aber was soll ich damit machen? Die müsste ich ja erst kochen und dann einzeln abpulen. Hast du nicht eine Dose mit Mais?"

Verkäufer: "Natürlich habe ich auch Dosen. Möchtest du eine große, eine mittlere oder eine kleine Dose Mais?"

Kind 1: "Ich nehme eine mittlere Dose."

Verkäufer: "Das macht dann 59 Cent."

Kind 1: "Bitteschön."

Verkäufer: "Und 41 Cent zurück. Vielen Dank für deinen Einkauf, und komm doch bald mal wieder."

Kind 1: "Auf Wiedersehen."

Verkäufer: "Auf Wiedersehen. (Seufzt) Schade um den frischen Mais. Aber die Leute wollen einfach keine Arbeit haben mit der Essenszubereitung."

Kind 1 Legt den Mais in die Einkaufstasche. Geht auf die andere Seite. Bleibt in der Mitte stehen und dreht sich einmal und sich selbst. Nimmt dabei eine leere Maisdose aus der Tasche und schmeißt sie dann in den gelben Sack.

Kind 2: "Guten Tag."

Verkäufer: "Guten Tag. Kann ich Ihnen behilflich sein?"

Kind 2: "Ich kam hier gerade so vorbei. Und weil ich großen Durst habe, dachte ich, hier bekomme ich bestimmt etwas zu trinken."

Verkäufer: "Aber selbstverständlich. Schauen Sie hier. Diese Saftorangen sind gerade eingetroffen aus Spanien. Es sind 100% Bio-Orangen. Schön süß und saftig."

Kind 2 nimmt eine Orange in die Hand, wirft sie kurz hoch und legt sie wieder zurück.

Kind 2: "Saftorangen? Ich dachte eher an eine Dose zu trinken. Das ist doch praktischer für unterwegs. Haben Sie keine Orangenlimonade oder ähnliches?"

Verkäufer: "Doch, natürlich führe ich auch so etwas. Bitte schön. Das macht dann 95 Cent."

Kind 2: "Stimmt so. Tschüß."

Verkäufer: "Schade um die schönen Orangen."

Kind 2 macht die Dose auf, trinkt sie leer und wirft sie dann auf den Boden. Tritt einmal drauf und hebt sie wieder auf und schmeißt sie in den Gelben Sack.

Verkäufer: "Aber, da kommt ja, hallo! Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Was darfs denn sein?"

Kind 3: "Hallo. Meine Mama schickt mich. Ich soll noch etwas Besonderes kaufen für unseren nächsten Potluck in vier Tagen. Weißt du, wir essen immer gemeinsam in unserer Kirche. Jeder bringt etwas mit und alle essen von allem."

Verkäufer: "Ah, verstehe. Ihr macht so ne Art Buffet. Hast du schon eine bestimmte Vorstellung, was es sein darf?"

Kind 3: "Ich finde es praktisch, wenn man es leicht auf den Teller legen kann. Und wenn es zu anderem Essen dazu passt. Zum Beispiel zu Salat. Den bringen immer viele Leute mit."

Verkäufer: "Da wären doch Oliven genau richtig. Schau hier. Ich habe heute morgen Oliven eingelegt. Die sind aus meiner Heimat Griechenland. Mit Olivenöl, Kräutersalz, Knoblauch und frischen Kräutern aus meinem Garten, ein Gedicht. Magst du eine probieren?"

Kind 3: "Ja gern. Aber ich weiß nicht, ob das so gut ist. Der Potluck ist ja erst in vier Tagen. Ich sehe, du hast dahinten noch Oliven in Dosen. Ich nehme lieber zwei Dosen Oliven. Was macht das?"

Verkäufer: "Das macht 3,40 Euro für zwei Dosen. Deine Mama kann sie ja am Abend vorher einlegen."

Kind 3: "Hier. Ich habe es passend. Bis bald."

Verkäufer: "Machs gut."

Kind 3 legt die Dosen in die Einkaufstasche, geht rüber zum Gelben Sack, nimmt leere Dose aus der Tasche und wirft sie weg.

Kind 4: "Guten Tag, Frau Melz."

Verkäufer: "Guten Tag, Frau Wenzel. Was darf es heute sein?"

Kind 4: "Mein Mann hat morgen Geburtstag und ich möchte ihm eine leckere Pfirsichtorte backen."

Verkäufer: "Da wird sich Ihr Mann aber bestimmt freuen."

Kind 4: "Ich bräuchte noch eine Tüte Zucker, eine Tüte Mehl und Backpulver."

Verkäufer: "Bitteschön. Zucker, Mehl und Backpulver. Darf es sonst noch etwas sein?"

Kind 4: "Ja, ich brauche noch Pfirsiche."

Verkäufer: "Natürlich, für eine Pfirsichtorte braucht man Pfirsiche. Und da sind Sie hier bei mir goldrichtig! Ich kann Ihnen hier diese Pfirsiche sehr empfehlen. Ganz frisch und saftig unter der Sonne Italiens gereift. Probieren sie doch mal einen."

Kind 4 Nimmt sich einen Pfirsich. Wischt ihn am Pulli ab und beißt rein.

Kind 4: "Hm lecker. Und so süß! Aber für die Torte nehme ich doch lieber eine Dose Pfirsiche."

Verkäufer: "Wie Sie wünschen."

Kind 4: "Das ist doch viel praktischer. Da sind die Pfirsiche schon geschält, entkernt und halbiert. Da ist der Kuchen im Null-Komma-Nichts fertig. Oh, ich muss mich beeilen."

Kind 4 räumt die Sachen in die Einkaufstasche.

Verkäufer: "Das macht dann zusammen 4,80 Euro."

Kind 4: "Bitteschön."

Verkäufer: "Dankeschön. Auf Wiedersehen, Frau Wenzel. Und beehren Sie mich bald mal wieder."

Kind 4: "Auf Wiedersehen."

Kind 4 läuft zur Mitte der Bühne, dreht sich einmal im Kreis, nimmt leere Dose aus der Tasche und wirft sie in den Gelben Sack. Verkäufer geht zum gelben Sack.

Verkäufer: "Was soll nur aus diesen Dosen werden? Alles Müll, zu nichts mehr zu gebrauchen. So geht es mir auch manchmal. Ich fühle mich wie diese alten zerbeulten Blechdosen. Ich habe Kanten, Fehler und Beulen. Aber Gott sagt in 1. Johannes 3,1 'Seht doch, welche Liebe der Vater uns erwiesen hat: Wir sollen seine Kinder heißen und wir sind es tatsächlich!' Ich darf ein Kind des Königs sein, also ein Königskind, gekrönt mit Gnade und Barmherzigkeit, mit Schönheit und Liebe. So sieht Gott mich und auch dich. Jeder, der an ihn glaubt, darf Kind Gottes sein. Diese Zusage dürfen wir nie vergessen und deshalb haben wir für euch Kronen gebastelt aus Blechdosen."

Die Kinder bringen die Kronen herein.

Verkäufer: "In Jesaja 62 Vers 3 steht: 'Und du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des Herrn.' Diese gebastelten Kronen sollen uns daran erinnern, dass wir mit Würde gekrönt sind von Gott, dem Schöpfer, Vater und König."

Die Kronen werden verschenkt oder im Raum als Deko aufgestellt.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Anleitung zum Kronenbasteln:
Leere Dosen oben den Rand abschneiden; mit Blechschere Zacken schneiden; mit Glitzerheißkleber die Kanten abkleben; auf die Spitzen Perlen setzen; mit Draht und weiteren Perlen die Dose verzieren
Gerne schicke ich Fotos zu.

Personen:
Verkäufer
Kind 1: Mais
Kind 2: zu trinken
Kind 3: Oliven
Kind 4: Kuchenzutaten

Aufbau:
Ein Kaufmannsladen ist aufgebaut, auf der Theke liegen frisches Obst und Gemüse, Orangen, Maiskolben, Pfirsiche, frische Oliven und anderes. Hinten im Regal stehen Dosen mit Mais, Pfirsichen, Oliven, Orangenlimo und Saft aus der Dose usw. Seitlich steht ein „Gelber Sack“ im Ständer. Die Kinder brauchen Portemonnaies und Einkaufstaschen.

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