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Schlaflos in Bethlehem

Schlaflos in Bethlehem

Männer4
Frauen3
Kinder1
Egal5

Informationen:

  • 15-30 Minuten
  • Weihnachten

Die Wirtin in Bethlehem wird immer wieder von den Personen, die den Heiland suchen, geweckt und erkennt am Ende, wie auch andere Besucher des Stalles, dass dieses Kind der Messias sein muss.

Weihnachten, Weihnachtsgeschichte, Jesu Geburt, Wirt, Jesu Geburt, Retter, Messias

Das Stück

1. Szene: Herberge

Die Wirtin kommt auf die Bühne und sieht sich vor ihrer Haustür prüfend um.

Wirtin: „Keiner mehr da. Dann Tür zu und ab ins Bett. War ein langer Tag heute. Mensch, bin ich müde.“

Sie schließt die Tür und macht sich auf den Weg zu ihrem Schlafzimmer. Die Sprecherin tritt auf.

Sprecher(in): „Darf ich vorstellen: Dies ist Sarah, Eigentümerin der Herberge "Zum müden Wanderer" in Bethlehem. (Sarah winkt dem Publikum kurz zu:) Sie hatte wirklich einen harten Tag heute. Zeitweilig stauten sich die Gäste vor ihrer Tür wie die Autos auf der Autobahn vor einer Baustelle. Aber nun sind die Gäste alle im Bett, einer sogar in der Besenkammer. Voll belegt ist alles, und das ist gut so für Sarah und ihre Familie. Das bringt Geld, zumal ihr Mann voll beschäftigt ist mit ihrem zweiten Gasthof, der „Herberge Bethlehems“. So muss sie mit dem ganzen Betrieb hier alleine fertig werden.

Wirtin (liegt inzwischen im Bett): „Endlich! Mein Bett! Gute Nacht!“

Sie schläft sofort ein. Man hört Schnarchgeräusche.

Sprecher(in): „Gönnen wir ihr den Schlaf. Sie hat ihn sich redlich verdient und morgen wird wieder ein harter Tag werden. Aber manchmal bekommt man nicht das, was man will. Und manchmal ist das sogar besser als das, was man eigentlich wollte. Sehen wir es uns an.“

Die Sprecherin geht ab.

2. Szene: Maria und Josef

Maria und Josef kommen zur Tür und klopfen.

Wirtin (richtet sich erschrocken auf, macht die Nachttischlampe an, sieht auf die Uhr): „22:13 Uhr! Wer will denn jetzt noch ein Bett? Ich habe keins mehr. Soll ich einfach liegen bleiben? (Es klopft nochmals:) Es hilft nichts, ich muss aufstehen. (Es klopft nochmals:) Ja! Ja! Ich komme ja schon!"

Die Wirtin zieht einen Bademantel und Pantoffeln an, schlurft zur Tür und öffnet.

Maria: „Guten Abend, wir brauchen unbedingt ein Zimmer.“

Josef: „Meine Frau ist hochschwanger, bitte!“

Wirtin (besieht sich die Beiden und seufzt): "Oh, meine Güte, Sie sollten doch nicht reisen in so einem Zustand."

Maria: "Als wenn man sich das aussuchen könnte! Das ist doch alles wegen der römischen Steuerlisten. Einen weiten Weg haben wir hinter uns. Vor einer Woche sind wir in Nazareth aufgebrochen."

Wirtin: "Nichts zu machen, es ist wirklich alles belegt im Haus. Sogar in der Besenkammer schläft einer. Das einzige, das noch nicht vollgestopft ist, ist der alte Stall. Fast alle Tiere stehen im Hof."

Maria: "Ein Stall? Soll denn unser Kind in einem Stall zur Welt kommen? (Zögernd:) Nun ja, wenn’s keine andere Möglichkeit gibt, wollen wir uns eben mit einem Stall begnügen. Wo ist denn Ihr Stall?“

Wirtin: "Da hinten, am Hügel. Kostet auch nix. Ist auch nicht sauber."

Josef: "Ist schon in Ordnung. Danke für die Hilfe."

Maria: „Komm, lass uns gehen, das Kind wird bald kommen.“

Beide gehen zum Stall.

Maria und Josef: „Gute Nacht“

Wirtin: „Gute Nacht (Zu sich selbst:) Ich muss jetzt ins Bett. Ich bin todmüde.“

Die Wirtin schließt die Tür und geht zu Bett.

3. Szene: Josef

Nachdem die Wirtin eingeschlafen ist, kommt Josef wieder an die Tür und klopft.

Wirtin (richtet sich erschrocken auf, macht die Nachttischlampe an, sieht auf die Uhr): „00:47 Uhr! Jetzt habe ich wirklich nichts mehr anzubieten. (Josef klopft wieder:) Ja, ich komm gleich. (Trottet zur Tür:) Sie schon wieder?"

Josef: "Ich brauche eine saubere Decke, bitte."

Wirtin: "Ist der Stall doch nicht sauber genug?"

Josef: "Bitte schnell, es ist nicht für mich oder meine Frau, sondern für unser Kind. Unser Kind ist gerade geboren."

Wirtin: "Oh, alles klar. (Holt eine Decke:) Hier. Und? Alles in Ordnung?"

Josef: "Danke, ja, ich denke schon."

Wirtin: "Brauchen Sie noch irgendwas? Ich meine - lieber jetzt sagen, als jede Viertelstunde wieder auf der Matte stehen."

Josef: "Nein, ich glaub‘ Ruhe ist jetzt am besten."

Wirtin: "Das glaub‘ ich auch. (Gähnt:) Ach ja, Sohn oder Tochter?"

Josef: "Ein Junge."

Wirtin: "Meinen Glückwunsch und gute Nacht."

Josef: „Gute Nacht.“

Die Wirtin legt sich hin und schläft ein.

4. Szene: Engel

Die Wirtin wird vom Gesang der Engel geweckt (CD: „Vom Himmel hoch“, laut).

Wirtin: „01:09 Uhr! Wer singt denn da so laut? Das ist Ruhestörung. (Schreit:) Das ist Ruhestörung! Aufhören! Sofort aufhören! (Zieht sich den Bademantel an und macht sich auf den Weg zur Tür:) Unverschämtheit, mitten in der Nacht einen solchen Lärm zu machen. Na wartet, wenn ich euch erwische! Habt wohl zu tief ins Glas gesehen. Obwohl (bleibt einen Moment stehen und hört auf den Gesang:) klingt eigentlich gar nicht wie der Gesang von Betrunkenen. Klingt eigentlich ganz gut. (Schreit wieder:) Aber nicht mitten in der Nacht! Nicht hier! Nicht mit mir! (Inzwischen ist sie an der Tür angekommen und öffnet sie. In diesem Augenblick wird der Gesang leiser und verstummt:) So ein Pech. Nun wollte ich denen einmal so richtig Bescheid sagen. Ich hatte fast den Eindruck, als wäre der Gesang von dahinten gekommen. Egal. Ich muss unbedingt noch etwas schlafen. Wehe euch, wenn ihr noch mal so laut singt! Dann werdet ihr mich kennen lernen! Aber jetzt nichts wie ins Bett. Ich bin fix und fertig."

Sie legt sich wieder und schläft ein.

5. Szene: Hirten

Die Hirten kommen und ein kleiner Hirte mit einer Trommel hämmert gegen die Tür.

Wirtin (richtet sich erschrocken auf, macht die Nachttischlampe an, sieht auf die Uhr:) „01:24 Uhr! Was ist denn nun schon wieder los?“

Sie zieht den Bademantel und Pantoffeln an und schlurft zur Tür.

Hirte 1 (Kind mit Trommel): "Hey, rauskommen, gute Nachrichten!"

Hirte 2: "Das kannst Du laut sagen!"

Alle Hirten (durcheinander): "Rauskommen! Hirten sind hier. Jemand wach? Engel waren da. Gute Nachricht! Retter ist da! Nicht verschlafen!"

Wirtin: (Öffnet) "Was ist denn jetzt schon wieder?"

Alle Hirten reden das Folgende gleichzeitig:

Hirte 1: "Wir waren auf den Feldern bei den Schafen."

Hirte 2: "Da kam ein Engel zu uns und wir hatten große Angst."

Hirte 3: "Er hat gesagt: Fürchtet euch nicht, Gott macht euch eine große Freude."

Hirte 4: "Und der Retter ist geboren, unser Retter ist da!"

Hirte 5: "Er liegt in Windeln in einer Krippe. Wo ist hier eine Krippe?"

Hirte 2: "Da kamen ganz viele Engel um ihn herum."

Hirte 3: "Und haben gesungen von Gott und vom Frieden."

Wirtin: "Ruhe! Langsam nacheinander, ich versteh überhaupt nichts"

Hirten beruhigen sich und reden nacheinander.

Hirte 1: "Wir waren auf den Feldern bei den Schafen."

Hirte 2: "Da kam ein Engel zu uns und wir hatten große Angst."

Hirte 3: "Er hat gesagt: Fürchtet euch nicht, Gott macht euch eine große Freude."

Hirte 4: "Und der Retter ist geboren, unser Retter ist da."

Hirte 5: "Er liegt in Windeln in einer Krippe. Wo ist hier eine Krippe?"

Hirte 2: "Da kamen ganz viele Engel um ihn herum."

Hirte 3: "Und haben gesungen von Gott und vom Frieden."

Wirtin: "Also, das einzige Neugeborene mit Krippe ist da drüben im Stall. Wenn ihr jetzt bitte still seid. Ich bin todmüde."

Die Hirten wenden sich ab. beim Fortziehen:

Hirte 4: „Aber verschlaf nicht die beste Nachricht der Welt!“

Hirte 5: „Vielen Dank auch! Und auf zum Stall!

Die Hirten gehen ab.

Wirtin (legt sich hin) "Ist das seltsam heut‘ Nacht."

Die Wirtin geht wieder schlafen.

6. Szene: Weisen

Die Weisen klopfen an die Tür.

Wirtin (richtet sich erschrocken auf, macht die Nachttischlampe an, sieht auf die Uhr und geht dann schimpfend zur Tür): „01:43 Uhr! Jetzt reicht es aber! Ich will meine Ruhe! Bestimmt hat das wieder etwas mit dem Ehepaar und dem Kind zu tun. (Öffnet und schreit:) Da hinten! (Sieht genauer hin:) Oh, verzeiht!“

1. Weiser: "Es mag seltsam scheinen, dass wir mitten in der Nacht hier anklopfen und Sie aus dem Schlaf reißen."

Wirtin: "Ich bin’s gewohnt."

2. Weiser: "Es ist aber sehr wichtig."

Wirtin: "Das bin ich auch gewohnt."

3. Weiser: "Wir sind aus fernen Ländern des Ostens aufgebrochen. Ein Stern führt uns zum neugeborenen König der Juden. Hier in Bethlehem muss er zu finden sein."

1. Weiser: "Denn der Prophet Micha sagt (5,1) in den Heiligen Schriften: 'Und du, Bethlehem, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll der kommen, der in Israel Herr sei.'"

3. Weiser: "Ein Schriftgelehrter beim König Herodes hat uns das gesagt. Es ist wohl eine altbekannte Verheißung in Israel.“

1. Weiser: „ Wissen Sie etwas über ein neugeborenes Kind hier?"

Wirtin: "Ein Kind ist drüben im Stall geboren. Es sind wohl auch schon Leute dort, aber, aber ihr seid außergewöhnlich."

2. Weiser: "Wir danken euch vielmals.“

Alle Weisen: „Schalom!"

Die Weisen ziehen weiter.

Wirtin: „Schalom.“

Die Wirtin geht zurück. Sie schläft ein.

7. Szene: Stern

Die Wirtin wird von einem hellen Licht langsam geweckt.

Wirtin (kommt zu sich): „Schon Morgen? Das war aber kurz. Ich habe das Gefühl, ich wäre gerade erst eingeschlafen. (Erschrocken:) Die Sonne steht schon am Himmel! Ich habe verschlafen! Der Wecker hat nicht geklingelt. Ist er kaputt? 02:37 Uhr! 02:37 Uhr? (Betrachtet die Uhr genauer:) Ist nicht kaputt, geht noch. Warum ist es denn mitten in der Nacht so hell? Das kann doch nicht die Sonne sein. Wo kommt das Licht her? Es hilft alles nichts: Ich muss aufstehen und nachsehen. (Zieht sich an:) Wie viele Male bin ich eigentlich diese Nacht schon aufgestanden? Eins-, zwei-, drei-, viermal, glaube ich. Oder fünfmal? Oder sechsmal? Ist egal, kommt nicht mehr drauf an. Bevor ich nicht weiß, warum es mitten in der Nacht so hell ist, kann ich sowieso nicht mehr einschlafen. (Schlurft müde zur Tür, tritt aus der Tür:) Ein Stern! Mensch, ist der hell. Der ist neu. Den habe ich noch nie gesehen. Der steht ja direkt über dem Stall. Da habe ich doch all die Leute hingeschickt. Was geht denn da vor? Das will ich jetzt aber wissen. Das mit dem Schlafen funktioniert sowieso nicht mehr. Ich muss einfach sehen, was in diesem Stall passiert ist.“

Sie macht sich auf den Weg zum Stall. Die CD: Der kleine Trommelmann (Hört ihr Leute...parampampampam) 2 Strophen einspielen. Die Schlafstube wird während des Lieds ab- und die Krippenszene aufgebaut.

8. Szene: Stall

Alle sind im Stall um die Krippe versammelt, auch ein kleiner Hirte mit Trommel. Die Wirtin kommt hinzu.

Wirtin: "Ganz schön voll hier. Was ist denn hier los? Was wollen die Leute hier? He, Rahel, was ist denn hier los?“

Rahel: „Psst! Leise! Schrei nicht so! Er schläft gerade.“

Wirtin (leise): „Wer schläft? Ich würde auch gern schlafen.“

Rahel: „Na, das Kind!“

Wirtin: „Ach ja, das Kind. Das wurde doch vor ein paar Stunden geboren.“

Rahel: „Richtig, so um Mitternacht. Sieh mal, wie goldig es ist.“

Wirtin: "Oh wie niedlich! Wie hast du davon erfahren?"

Rahel: "Von den Hirten. Ich bin einfach mitgekommen.“

Wirtin: „Aber, was wollen denn die vielen Leute hier? Es ist doch mitten in der Nacht!“

Rahel: „Sie beten es an.“

Wirtin: „Beten es an?“

Rahel: „Ja, sie beten es an“

Wirtin (entsetzt): „Das ist Gotteslästerung! Menschen dürfen nicht angebetet werden.“

Rahel: „Das Kind ist nicht nur ein Mensch, es ist auch Gott. Es ist Gottes Sohn. Gott hat uns seinen Sohn gesandt! Er hat seine Verheißung wahr gemacht. Sarah, freu dich: Der Messias ist geboren!“

Die Frau ist dabei lauter geworden.

Wirtin: „Psst! Nicht so laut! Du weckst das Kind! Bist du denn ganz sicher?“

Rahel: „Na klar! Die Engel haben es den Hirten erzählt: Der Retter ist geboren! Millionen von Engeln haben Gott gelobt.“

Wirtin: „Ach, das war das! Ich habe den Gesang gehört!“

Rahel: „Die Engel sagten den Hirten, wo sie den Retter finden würden.“

Wirtin: „Ich habe sie hierher geschickt.“

Rahel: „Diese Weisen aus dem Morgenland haben den Stern des neu- geborenen Königs gesehen, er hat sie bis hierher geführt.“

Wirtin: „Ich habe sie auch nach hier geschickt, der Stern hat mich geweckt.“

Rahel: „Kennst du die uralte Prophezeiung des Propheten Micha (5,1): 'Und du, Bethlehem, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll der kommen, der in Israel Herr sei.'“

Wirtin (ganz aufgeregt): „Das passt! Das passt! Das Paar, das Kind, die Engel, der Stern, was Micha gesagt hat. Das muss der Retter sein! Das müssen alle erfahren, jetzt sofort! Ich muss sie wecken, ich muss sie her holen, sie müssen das Kind sehen, sie müssen es anbeten. Gelobt sei Gott! Halleluja! (Sie läuft los, schwingt eine Glocke und ruft:) Aufstehen! Der Retter ist geboren! Gott hat sich über uns erbarmt! Kommt und seht!“

Maria (zum Publikum): "Uns alle hat dieses Kind verändert. Ich bewahre alles gut in meinem Herzen auf, all die Worte, die gesagt wurden. Ich präge mir ein, wie verändert die Menschen an der Krippe werden. Ich bin erfüllt von all dem Guten. Und ich höre immer noch, was die Hirten von den Engeln erzählten: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."

1.Weiser (zum Publikum): "Ich sah das Kind und wusste sofort, dass es der war, den wir suchten. Eine Krippe - sein Kinderbett, Stroh - seine Krone. Als er mich ansah, strömte eine Welle von Trost über den Schmerz meiner inneren Verletzungen. In seinen Augen sah ich die vollkommene Liebe, nach der ich mich ein ganzes Leben lang gesehnt habe. Und ich wusste: Es gibt Hoffnung, es gibt Heilung, es gibt Rettung! Dieser König will nicht unsere Geschenke, er will unser Herz."

Hirte Esra (zum Publikum): "Auch ich verstand die Sprache seiner Augen. Esra, sagte das Kind zu mir, du bist wertvoll. Dein Wert liegt nicht in deiner Begabung, dein Wert ist bei Gott festgemacht. Du bist wertvoll, weil Gott dich geschaffen hat. Du bist geschaffen als Gottes Gegenüber. Schon immer habe ich dich geliebt. Vergiss nie, wie kostbar du für mich bist."

Rahel (zum Publikum): "Als ich das Kind in diesem Stalle sah, da wusste ich: Ich brauche Gottes Sohn nichts vorzumachen. Ich kann ich selbst sein und brauche nichts zu verbergen, weder meine Unvollkommenheit, noch meine Schuld oder Verzweiflung. Ich gehöre zu ihm, weil er in meinem Herzen wohnt."

Hirten (nacheinander): "Freut euch! Der Retter ist geboren! Steht auf und singt mit!"

Gemeinsames Lied mit der Gemeinde: O du fröhliche, o du selige.

ENDE.

Anmerkungen des Autors

Zusammengestellt und erweitert aus „Stille Nacht eilige Nacht“ von Klaus Kirsten nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Nicholas Allan und „Aufgeweckt“ von Günter Riedel, am Schluss ergänzt mit veränderten Worten aus „Weihnachtsstimmen“ von Ruth Heil.

Ein zunächst lockeres, aber zuletzt tiefsinniges Stück, das in unserer Gemeinde in der Christvesper an Heiligabend gut angekommen ist. Die meisten Rollen wurden wegen Mangel an Männern von weiblichen Personen gespielt, die Hirten von (größeren) Kindern, deren Anzahl variiert werden kann.

CD, Melodie: „Der kleine Trommelmann“ (Zwischen den Szenen, wenn die Wirtin schläft, immer ein kleines Motiv daraus und beim Umräumen 2 Liedstrophen)
CD, Vom Himmel hoch, da komm ich her ... (Engelchor)

Personen: Wirtin, Sprecher(in), Maria, Josef, 4 Hirten oder Hirtinnen, 1 kleiner Hirte mit Trommel, 3 Waisen aus dem Morgenland, Rahel

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