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König Josia

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Der König Josia lernt Gott kennen und will den Glauben in seinem Land verbreiten.

König Josia, Josia, glauben, missionieren, Götzen

Das Stück

Sprecher: "Hier seht ihr den Palast eines Königs. Er ist ein ganz besonderer König. Ihr wollt wissen, was an ihm so besonders ist? Schaut einfach mal zu, dann merkt ihr es bestimmt selber. Der König heißt übrigens Josia und sein Palast steht in Jerusalem."

Josia sitzt auf Boden und spielt mit Bauklötzen, ein Diener kommt und verneigt sich tief.

Diener: "Sehr verehrter König Josia, es ist Zeit für den Unterricht!"

Josia: "Gleich, ich will erst noch spielen."

Diener: "Verehrter König, der Lehrer wartet."

Josia: "Na und, ich bin der König und ich will jetzt spielen."

Diener: "Aber Herr König, sie müssen doch lernen, damit sie unser Land gut regieren können."

Josia: "Ja, nachher."

Josia spielt weiter.

Diener: "Aber Herr König..."

Josia (unterbricht ihn): "Ich bin König, und ich bestimme, dass heute die Schule erst später anfängt, ätsch!"

Diener (verneigt sich tief): "Wie Sie wünschen, Herr König."

Der Diener geht, Josia spielt noch weiter.

Sprecher: "Tja, was ist jetzt so besonders an König Josia?"

Die Zuschauer antworten.

In der Zeit geht Josia mit denBauklötzen von der Bühne.

Sprecher: "Josia war erst acht Jahre alt, als er König wurde und er hatte wirklich keine Ahnung, wie man ein guter König ist. Woher sollte er es auch wissen? Sein Großvater war zwar auch schon König, aber ein ziemlich mieser. Und auch sein Vater war König, aber der war sogar so schlecht, dass er von seinen eigenen Beratern umgebracht wurde. So kam es auch, dass Josia schon mit acht Jahren König wurde."

Sprecher: "Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Josia ist schon 16 Jahre alt. Da geschieht etwas, das alles verändert, nicht nur für Josia, sondern für sein ganzes Volk."

Josia kommt auf Bühne, mit Schriftrolle in der Hand, geht aufgeregt auf und ab. Liest dabei in der Schriftrolle.

Josia: "Waaas? Das kann doch nicht sein. Nein, das gibt es doch gar nicht. Das kann ich kaum glauben. In meinem ganzen Land gibt es überall ganz verschiedene Götzenfiguren und an jeder Ecke steht ein Altar für einen dieser Götzen. Bisher dachte ich, dass das ganz normal so ist. Aber stellt euch vor, das war nicht immer so. Hier steht, dass die Götzenbilder erst von meinem Großvater aufgestellt wurden. Bei meinem Urgroßvater Hiskia wurde nur ein einziger Gott angebetet. Und hier steht, dieser Gott sei ein lebendiger Gott. Die anderen seien nur selbst gemachte Götzenstatuen, die überhaupt nicht helfen können. Man, wenn das wahr wäre, das wär was! Darüber muss ich mehr erfahren. Diener!"

Der Diener kommt und verneigt sich tief.

Diener: "Sie wünschen, Herr König?"

Josia: "Ich will mehr über diesen lebendigen Gott erfahren. Es muss doch Menschen in meinem Land geben, die an ihn glauben. Geh, such jemanden, der an diesen Gott glaubt und mir alles über ihn erklären kann."

Diener verneigt sich und geht. Auch Josia geht. Beim Weggehen:

Josia: "Man, bin ich gespannt, was bei der Sache raus kommt."

Sprecher: "Josia ist gründlich bei seiner Suche nach dem lebendigen Gott. Er fragt nach und vergleicht den lebendigen Gott mit den Götzen, die in seinem Land auch angebetet werden. Immer mehr will er wissen. Und dann..."

Josia stürmt auf Bühne.

Josia: "Wachen!! Zu mir!!"

Wachen stürzen auf Bühne, verneigen sich tief.

Wache 1: "Sie wünschen Herr König?"

Josia: "Stellt euch vor, was ich erkannt habe: Es gibt tatsächlich nur einen Gott! All die Götzen, die in meinem Land auch noch angebetet werden, sind nichts als selbst gemachte Figuren. Deshalb werde ich alle Statuen und Altäre der falschen Götter abreißen lassen! Und zwar von euch! Also macht euch an die Arbeit."

Wache 1: "Herr König, das geht doch nicht!"

Alle Wachen stimmen ihm mit Kopfnicken zu.

Wache 2: "Stimmt! Recht hat er!"

Josia: "Natürlich geht das! Ihr braucht nur das richtige Werkzeug dazu!"

Wache 2: "Nein, Herr König, so meinen wir das nicht! Aber wenn wir die Statuen abreißen, könnten die Götter verärgert sein und sich rächen."

Josia: "Es gibt keine Götter! Das ist doch gerade das Geniale!"

Wache 1: "Aber es gibt noch Leute in eurem Reich, die an sie glauben! Was werden die sagen? Das gibt doch nichts als Probleme!"

Wache 2: "Ja, genau, die könnten uns aufhalten wollen; die könnten uns vielleicht sogar angreifen! Am Besten lassen wir das! Das bringt nichts als Ärger!"

Josia: "Ihr steht unter meinem Schutz, dem Schutz des Königs. Und was noch viel wichtiger ist: Ihr steht auch unter Gottes Schutz! Gott ist mächtig! Gott ist groß! Und jetzt geht!"

Wachen machen sich auf den Weg zur Statue (Bühnenrand), zuerst zaghaft, Josia beobachtet sie.

Zuschauer 1: "He, was soll das! Lass das gefälligst sein!"

Zuschauer 2: "Polizei!! Nehmt die Chaoten fest, sie zerstören unseren Gott!"

Josia: "Quatsch, wenn die Götter wirklich mächtig sind, dann sollen sie für sich selber streiten. Aber solange die Götter sich nicht wehren, werden sie eingerissen."

Zuschauer 1: "Ist das nicht unser König?"

Zuschauer 2: "Jetzt kapier ich gar nichts mehr. Warum lässt der König unsere Götzen zerstören?"

Josia: "Weil es nur einen Gott gibt!"

Die Wachen zerstören die Statuen, gehen dann zu Bildern und reißen alle ab. Alle gehen, nehmen Abfall von Götzen mit.
Josia und Berater kommen auf Bühne, schauen sich die Säulen an, rütteln an ihnen.

Sprecher: "Wieder einige Zeit später bemerkt König Josia ein neues Problem."

Josia: "Hmm, also lieber Priester Hilkija das kann man nicht gerade als solide betrachten."

Priester: "Na ja, am Tempel hier wurde schon viele Jahre nichts mehr gemacht. Sie wissen ja, ihrem Vater und auch ihrem Großvater war der Tempel nicht wichtig. Da hatten wir einfach kein Geld, um alles zu erhalten."

Josia: "Das muss sich ändern. Ich möchte, dass der Tempel von Grund auf renoviert wird. Wir brauchen einen Ort wo wir gemeinsam zu Gott beten und Gottesdienste feiern können. Und Du, Priester, wirst die Arbeit leiten."

Priester: "Jawohl, Herr König."

Josia geht, Bauarbeiter kommt, beginnt zu arbeiten, Priester steht dabei.

Sprecher: "Und so beginnen die Bauarbeiten am Tempel in Jerusalem."

Arbeiter: "Ei, was is´n das?"

Priester: "Vorsichtig, das könnte etwas Wichtiges sein."

Nimmt Schriftrolle vorsichtig heraus, bläst Staub weg.

Priester: "Das ist ja eine Schriftrolle! Die muss schon sehr alt sein."

Er rollt die Schriftrolle vorsichtig auseinander.

Arbeiter: "Und, was steht drin!"

Priester: "Befolgt die Gebote des Herrn, die ich euch heute gebe!"

Arbeiter: "Hähh, was is los?"

Priester: "Nun, das steht da. Und weiter steht da:..."

Josia kommt auf Bühne, Arbeiter und Priester bemerken ihn noch nicht.

Priester: "Befolgt die Gebote des Herrn, die ich euch heute gebe, liebt den Herrn, euren Gott, und dient ihm aufrichtig und mit aller Kraft.Und hier unten steht: Doch passt auf! Lasst euch nicht dazu verleiten, vom Herrn abzufallen und andere Götter zu verehren und sie anzubeten.Sonst fordert ihr den Zorn des Herrn heraus."

Arbeiter: "Voll der Hammer aber auch."

Priester: "Unterbrich mich nicht, da steht noch mehr: Hört mir zu! Heute stelle ich euch vor die Wahl zwischen Gut und Böse, zwischen Leben und Tod."

Arbeiter: "Leben und Tod! Krass, Mann! Was das wohl bedeutet!"

Priester: "Nun, das weiß ich auch nicht. Das muss zum König!"

Josia: "Was muss zu mir?"

Sie erschrecken und verbeugen sich tief, geben dann Josia die Schriftrolle.

Priester: "Herr König, das haben wir hier im Tempel gefunden."

Josia schaut sich Schriftrolle an.

Josia: "Das scheint ein Teil der Bibel zu sein! Aber den kenne ich ja gar nicht!!!! Ob das auch heute noch gilt? Los, geh damit zur Prophetin Hulda, sie weiß bestimmt was das bedeutet."

Priester: "Zu einer Frau?"

Josia: "Natürlich! Warum auch nicht! Jeder weiß doch, dass Hulda eine Prophetin ist. Sie spricht im Auftrag von Gott. Und jetzt geh endlich; ich muss wissen, was das bedeutet!"

Sprecher: "Und was Hulda dazu sagte und welche Folgen das hatte, erfahrt ihr gleich in den einzelnen Andachtsgruppen!"

ENDE

Anmerkungen des Autors

Das Anspiel war für einen Kinderbibeltag für Kinder zwischen 4 und 13 Jahren als Einstieg für die Andachtsgruppen. Kinder wurden ins Anspiel mit einbezogen.

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