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Petrus und Kornelius

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Geschichte von Petrus und dem Hauptmann Kornelius: Apostelgeschichte 10, 1-48

Petrus und Kornelius, Petrus und der Hauptmann Kornelius

Das Stück

Kornelius kommt auf Bühne

Kornelius: "Mann, ist mir heute was Seltsames passiert! Ich kann’s noch kaum glauben. Ich bin übrigends Kornelius, Hauptmann Kornelius, römischer Offizier und hier in Cäsarea stationiert. Also was mir heute…"

Servus kommt, salutiert.

Servus: "Melde mich zum Dienst!"

Kornelius: "Ah, Servus, gut dass du da bist. Du kennst dich doch unter den jüdischen Leuten in der Gegend aus."

Servus: "Äh, na ja, ein wenig…"

Kornelius: "Gut, ich suche nämlich einen Mann namens Petrus. Er wohnt zur Zeit in Joppe bei Simon, dem Gerber. Sein Haus soll irgendwo am Meer liegen. Man hat mir gesagt, dass ich mit ihm reden soll."

Servus: "Herr Hauptmann, tut mir leid, den Mann kenn ich nicht. Aber darf ich fragen, wer das gesagt hat? Dann frage ich nach genaueren Angaben."

Kornelius: "Das wird wohl kaum gehen. Es war ein Engel!"

Servus lacht los, versucht aber das Lachen zu unterdrücken.

Servus: "Entschuldigung Herr Hauptmann, aber sagten sie gerade, ein Engel habe mit ihnen geredet?"

Kornelius: "Ich verstehe ja, dass das ungewöhnlich klingt."

Servus: "Ungewöhnlich ist gut! (kichert) Entschuldigung!"

Kornelius: "Aber es ist wahr. Gerade eben war ein Engel Gottes bei mir. Er hat mir gesagt, dass Gott meine Gebete gehört hat. Und dass Gott mich genau kennt. Servus, stell dir das mal vor. Gott kennt mich!"

Kornelius: "Das weiß ich auch nicht genau, aber dieser Petrus wird mir alles erklären!"

Servus: "Hat das Engelein gesagt?!?"

Kornelius: "Nun werd‘ mal nicht frech, Servus! Geh, und hol drei meiner Soldaten her."

Servus geht, kichert immer noch.

Kornelius: "Tja, ich sagte ja schon, mir ist heute etwas sehr Seltsames passiert. Bin gespannt wie das noch endet!"

Servus kommt mit 3 Soldaten wieder, alle salutieren

Soldat 1: "Melden uns zum Dienst."

Kornelius: "Ihr geht unverzüglich nach Joppe und sucht Simon den Gerber."

Soldat 2: "Verstehe! Simon! Verhaften und herschleppen!"

Kornelius: "Nein!! Bei ihm wohnt ein Mann namens Petrus."

Soldat 3: "Verstehe! Petrus! Verhaften und herschleppen!"

Kornelius: "Nein!!!! Hört doch mal zu! Ihr bittet diesen Petrus freundlich, zu mir zu kommen. Und wenn ich sage freundlich, dann meine ich auch freundlich! Verstanden?"

Alle drei Soldaten: "Freundlich! Jawohl!"

Soldat 1: "Ähh, aber Herr Hauptmann, Ihr wisst schon, dass ein Israelit niemals zu euch ins Haus kommt? Das verbietet ihm sein Glaube!"

Kornelius: "Ich weiß, aber sage ihm einfach, ein Engel habe zu mir gesagt, dass ich ihn holen lasse."

Soldat 2: "Herr Hauptmann, ich glaube, ich habe sie nicht richtig verstanden."

Kornelius: "Oh, doch, das hast du! Und jetzt geht!"

Soldaten salutieren, gehen, im weggehen

Soldat 3: "Ein Engel!! Ich glaub ich spinn!"

Soldat 1: "Ne, nicht du, unser Hauptmann!"

Servus: "Ähh, cool. - Und was hat das mit diesem Petrus zu tun?"

Alle lachen, zeigen Geste des Verrückt seins,

Moderator: "Während die drei Soldaten noch auf dem Weg nach Joppe sind und dabei noch einiges zu lachen haben, werfen wir schon einmal einen Blick in das Haus von Petrus. Kennt ihr eigentlich Petrus? Petrus war drei Jahre lang mit Jesus unterwegs. Er hat fast alle Geschichten, die heute von Jesus in der Bibel stehen, selbst erlebt. Und natürlich noch viel mehr! Doch das ist schon einige Jahre her. Inzwischen ist Petrus ein sehr gefragter Mann. Er ist viel unterwegs in Israel, um von Jesus zu erzählen."

Petrus kommt auf Bühne

Moderator: "Heute also ist er in Joppe am Mittelmeer."

Petrus: "So, fast Mittag. Vor dem Essen habe ich jetzt noch Zeit, um mit Gott zu reden."

Petrus kniet nieder und betet, Tuch wird heruntergelassen, Petrus springt entsetzt auf.

Petrus: "Igitt, was ist den das? Da sind ja Schlangen und Frösche, Schnecken und Würmer und sogar ein Schwein. Das ist ja scheußlich. Da vergeht mir gleich der Hunger!"

Stimme: "Petrus, schlachte diese Tiere und iss davon!"

Petrus schaut sich um

Petrus: "Gott, bist du es? Gott, was soll das? Du weißt doch, dass ich davon nichts essen darf! Die sind doch alle unrein."

Stimme: "Petrus, wenn ich dir sage, dass du das essen sollst, dann darfst du das auch."

Petrus: "Aber Gott, du hast uns Juden doch ausdrücklich verboten diese Tiere zu essen!"

Stimme: "Petrus!!! Wenn ich es dir erlaube, dann ist es nicht mehr verboten!!!"

Tuch verschwindet wieder.

Petrus: "Was war jetzt aber auch das? Will Gott wirklich, dass ich das Gleiche esse wie die Menschen, die keine Juden sind? Was will mir Gott nur damit sagen?"

Stimme: "Petrus!"

Petrus: "Ja, Herr!"

Stimme: "An der Tür sind drei fremde Soldaten. Ich habe sie zu dir geschickt. Gehe mit ihnen."

Soldaten kommen zur Bühne, klopfen, Petrus geht und "öffnet Tür"

Petrus: "Grüß Gott! Was kann ich für euch tun?"

Soldat 1: "Melde gehorsamst! Hauptmann Kornelius schickt uns!"

Petrus: "Hauptmann Kornelius?"

Soldat 2: "Jawohl! Hauptmann Kornelius möchte euch sehen."

Soldat 3: "Ein Engel hat ihm gesagt, er solle euch holen um mit euch zu reden!"

Petrus (zu Kindern): "Jetzt verstehe ich das Ganze! Deshalb das Tuch und die komischen Tiere! Gott wollte mich darauf vorbereiten! Es ist nicht mehr verboten, Nichtjuden zu besuchen oder einzuladen und zusammen mit ihnen zu essen. (Zu Soldaten) Kommt rein, seid unsere Gäste. Wir gehen morgen nach Cäsarea. Heute ist es zu spät."

Soldat 1: "Ihr ladet uns ein? Aber wir sind doch römische Soldaten?"

Petrus: "Ihr seid genauso Menschen wie ich! Das ist das Einzige, was zählt. Kommt rein!"

Soldaten gehen Kopf schüttelnd mit

Moderator: "Tja, Petrus hat schnell kapiert, was Gott ihm mit dem Tuch sagen wollte. Und er handelt auch gleich danach. Was er wohl am nächsten Tag mit Kornelius zu bereden hatte? Das erfahrt ihr jetzt gleich."

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Anmerkungen des Autors

Das Anspiel war der Einstieg für Andachtsgruppen bei einem Kinderbibeltag für Kinder zwischen 4-13 Jahren

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