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Endlich wieder stressfrei

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Informationen:

Es geht um das Thema Stress und dazu finden sich 6 Patienten in einer Selbsthilfegruppe wieder, in der sie über ihre Stressprobleme mit dem selbst leicht gestressten Therapeuten sprechen können.

Stress, Ruhe, Sucht, Zeit, Alltag, Therapie, Gemeinschaft, Problem, Uhr, lustig, Burn-Out, Endlich wieder stressfrei

Das Stück

Therapeut: "Herzlich willkommen zur heutigen Sitzung der Stressbewältigungs-Selbsthilfegruppe. Wichtig ist, dass wir uns als Gruppenmitglieder gegenseitig ernst nehmen und akzeptieren. Außerdem bitte ich Sie, mich nicht als Autorität, sondern als gleichgestelltes Mitglied zu betrachten. RUHE DAHINTEN! Beginnen wir zunächst mit einem Austausch über unsere persönlichen Stresssituationen, denn es ist sehr wichtig, dass wir lernen, uns über die eigenen Probleme auszutauschen, um uns gegenseitig zu helfen. Möchte jemand beginnen?"

Schweigen … betretenes Schweigen.

Therapeut: "Es wäre wirklich außerordentlich erfreulich, wenn sich jemand entschließen könnte, anzufangen!!!!"

Schweigen.

Therapeut: "Kann sich jetzt mal jemand dazu entschließen, endlich seine dämlichen, mich im Grunde nicht interessierenden Problem hier zu veröffentlichen, ich hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit, mich mit Psychopathen wie Ihnen zusammenzusetzen und keine Schlusspunkte zu setzen!!!"

Gitarrist: "Oh … also ihr redet hier also über Stress? Stress beim Gitarre spielen? Aber ich dachte wir lernen hier ein paar neue Griffe? Moment mal: Befinde ich mich im Kursraum 225?"

Therapeut (räuspert sich): "Sie befinden sich im Kursraum 330 in der Selbsthilfegruppe für Gestresste."

Gitarrist: "Ohh … gut. Dann zisch ich mal wieder ab. Viel Spaß noch."

Gitarrist verlässt den Raum.

Therapeut muss seine Beherrschung wieder gewinnen.

P1: "Ich steh total auf Fußball, aber das ist auch total stressig, weil ich bei jedem Spiel dabei sein will … Egal bei welcher Liga … Tooooor … und das ist ganz schön stressig, vor allem wenn die Spiele gleichzeitig stattfinden … dann muss ich mich zerteilen und das ist immer relativ schmerzhaft … Tooor, ich muss sie besiegen, abschießen, Tooor ... ich hab das Gefühl, dass Fußball mich über hin verfolgt."

Alle: "NEIN!"

P1: "Das war Abseits, Flanke, dämlicher Schiedsrichter! (nimmt Nachbarn (P2) und schüttelt ihn durch) Tschuldigung."

P2: "Mich setzt es total unter Stress, wenn Leute mir auf die Pelle rücken …"

P1: "Tooooor!!!" (umarmt P2)

Missbilligender Blick von P2 zu P1.

P3: "Also mich setzt meine Mutter in letzter Zeit total unter Stress. Sie will, dass ich ständig den Müll wegbringe."

P1: "Abschieeeeßeeeeeeeen!"

Therapeut: "Wie oft denn?"

P3: "EIN MAL IN DER WOCHE. Kaum zu glauben oder? Dabei muss ich doch auch noch schlafen und essen UND trinken. Ich weiß gar nicht wie ich das noch in meinem Terminplaner unterbringen soll. OH MAN. Und dann muss ich auch noch früh am Morgen aufstehen. Heute schon wieder, und gestern, sogar am 5. Januar und naja … eigentlich fast jeden Tag … ich bin ja SO gestresst. Hab ich schon erwähnt dass ich auch noch schlafen muss?"

P1: "TOOOOR!"

P3: "Und übrigens muss ich auch am 10. Januar früh aufstehen."

Therapeut: "Sehr interessant. Ja, ich verstehe."

P4: "Also ihr seid ja ganz schön bedauernswert. Wenn ich euch so höre … da sind meine Probleme ja nicht so schlimm. Ich dachte ja erst, dass ich so viel Stress hab, dass ich gar nicht herkommen kann,, aber wenn ich meinen Stress so mit euren vergleiche. Ich muss nur jeden Tag in die Schule, dann hab ich noch 2 Nebenjobs, wo ich jeweils 4 Stunden am Tag arbeite, und dann spiele ich noch Klavier …"

Therapeut: "Oh, ja okay … naja ist ja schon allerhand."

P4: "Ach das ist ja noch gar nichts. Da hab ich ja noch gar nicht die ganzen Hausaufgaben aufgezählt."

P2: "Und am 12. März musste ich auch aufstehen."

Therapeut: "Will vielleicht noch jemand was sagen?"

P1: "EHHH Das war Abseits. Und er rennt, er rennt … TOOOOR."

P4: "Naja und an den Sonntagen halte ich dann noch Predigten im Gottesdienst, wir haben im Moment keinen Pfarrer."

Therapeut: "Hat hier sonst noch jemand Stressprobleme?"

P5: "Ich ... muss ... knaubeln. Ständig. Weil … also wenn ... wenn ich mich unter Stress gesetzt fühle … zum Beispiel wenn ich knaubel fühl ich mich gestresst." (zwischendrin immer knaubeln)

Therapeut: "Wieso machen Sie sich nicht einfach weniger Stress. Dann müssen Sie nicht mehr knaubeln."

P5 (nachdenklich): "Ehh ... also Sie meinen ... einfach nicht mehr knaubeln und kein Stress mehr? Ahhhhh
SIE HABEN MICH GEHEILT. Danke. Ihre Selbsthilfegruppe ist wirklich klasse!"

Therapeut: "Sagen Sie mal. Wieso sitzen Sie denn die ganze Zeit UNTER dem Stuhl? Sie brauchen sich vor uns nicht fürchten. Wir sind hier doch ganz vertraut und haben alle dasselbe Problem. Wie in einer Familie."

P6: "Wenn ich gestresst bin, dann setze ich mich meist unter Stühle. So eine Angewohnheit. Das ist ungünstig, zum Beispiel wenn ich aufstehe und nicht daran denke, dass ich unter einem Stuhl sitze." (steht auf) "AUU! Ja und deswegen bin ich hier. Um dieses Problem loszuwerden."

Therapeut: "Schmeißen Sie doch einfach die Stühle ins Feuer."

P5: "Ins Feuer schmeißen? Ja, aber was ist, wenn ich mich dann unter Tische setze?!"

P1: "Oleeeee oleee oleee oleeee. Oh nein. Das nächste Spiel. In 10 Minuten. Ich muss weg."

Therapeut: "Na, dann schmeißen Sie doch einfach die Tische ins Feuer!"

P6 (überlegt): "Hmmm ... DANKE, danke vielmals. Ich werde gleich loslegen."

Therapeut: "Ich möchte Sie ja nicht unter Stress setzen, aber ich hab einen dringenden Termin. Also ich muss los. Ich will ja nicht sagen, dass ich auch unter Stress stehe. Ich würde ja gerne noch weiter mit Ihnen über Ihre Probleme reden. Aber ich muss fort … DRINGENDER TERMIN. NA LOS JETZT. HAUT AB!"

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Dies ist eine sehr lustige Hinführung zu einem eigentlich eher ernstem Thema, dem Thema Stress und wie wir damit umgehen.

Therapeut (trägt massenhaft Uhren)
Gitarrist
P1 – Fußballer
P2 – Umarmphobie
P3 – Schlaftyp
P4 – echt gestresster
P5 – Knaubeltyp
P6 – Stuhlsitzer

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