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Frau am Jakobsbrunnen

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Informationen:

  • < 5 Minuten
  • Allgemein

Frau am Jakobsbrunnen kommt in die Stadt und erzählt ihrem süchtigen Freund von der Messiasbegegnung. Der kann es kaum fassen ...

Begegnung mit Jesus verändert, Gottes Liebe gilt den Außenseitern, Frau am Jakobsbrunnen

Das Stück

Mann (Joschi) mit Flasche steht auf Bühne. Frau (Hanna) kommt reingerannt.

Hanna: „Joschi, stell dir vor, ich habe den Messias getroffen.“

Joschi: „Wen hast du getroffen?“

Hanna: „Den Messias!“

Joschi: „Bin ich nun besoffen oder du?“

Hanna: „Jetzt, tu doch mal die blöde Flasche weg. Ich habe ihn getroffen, das ist kein Witz.“

Joschi: „Na, dann erzähl mal deine Geschichte Hanna.“

Hanna: „Gerade, heute Mittag, bin ich zum Brunnen gegangen.“

Joschi: „Ja, ja. Du mit deinen Männergeschichten, wann solltest du auch sonst dahingehen.“

Hanna: „Blödmann! Jetzt hör doch einfach mal zu.“

Joschi: „Ja, ja.“

Hanna: „Also, ich komme zum Brunnen, da sitzt da dieser Typ rum. Ich habe gleich gesehen, dass das ein Jude war. Ich habe mich schon gewundert. Und weißt du, war er gesagt hat? Gib mir zu trinken!“

Joschi: „Also, was erzählst du da für einen Unsinn, das kann doch unmöglich der Messias gewesen sein. Ein Jude spricht nicht mit uns Samaritern und schon gar nicht mit einer Frau von uns.“

Hanna: „Hat er aber! Ich habe mich selber gewundert. Aber es kommt noch besser! Er hat mir dann lebendiges Wasser angeboten, was allen Durst löschen soll.“

Joschi: „Hanna, was soll das nun wieder sein. Wenn ich trinke, kriege ich noch immer mehr Durst. Ich kann dann gar nicht mehr aufhören.“

Hanna: „Ja, ja, du mit deiner Sauferei. Aber ich bin ja nicht dumm, ich habe ihn natürlich gefragt, woher er das lebendige Wasser nehmen will.“

Joschi: „Aber, der hatte doch bestimmt keinen Eimer mit?“

Hanna: „Natürlich nicht! Genau das habe ich ihn gefragt: Womit willst du denn schöpfen, mein Herr?“

Joschi: „Und was hat er gesagt?“

Hanna: „Pass auf, jetzt wird es ganz eigenartig: Er sagt gesagt, halt dich fest : Ich gebe dir ein Wasser, das deinen Durst in Ewigkeit stillt.“

Joschi: „In Ewigkeit?“

Hanna: „In Ewigkeit keinen Durst mehr haben, ist da nicht genial? Gib mir das Wasser, das habe ich ihm gleich gesagt.“

Joschi: „Hanna, Hanna, was ist das für eine verschrobene Geschichte?“

Hanna: „Joschi, hör zu, was dann geschah.“

Joschi: „Was kommt den noch Tolles?“

Hanna: „Er hat nach meinem Mann gefragt.“

Joschi: „Da hat er ja genau die Richtige gefragt. Du mit deinen 5 Mackern.“

Hanna: „Ja, und jetzt kommt's, Joschi, genau das, hat er mir ins Gesicht gesagt : 5 Männer hast du gehabt!“

Joschi: „Der letzte, ausgerechnet dieser Joel, der ist doch gar nicht dein Mann.“

Hanna: „Joschi, halt dich fest, das wusste er auch.“

Joschi: „Aber, er kennt dich doch gar nicht?“

Hanna: „Eben, eben, er muss einfach ein Prophet sein. Und ich habe dann gefragt wegen des Tempels, da man da, doch beten muss. Ich wollte ihn doch noch mal testen.“

Joschi: „Genau, die Frommen müssen doch schön in ihrem Tempel gehen und beten.“

Hanna: „Joschi, halt dich fest, und weißt du, was er da gesagt hat?“

Joschi: „Was hat er gesagt, Hanna?“

Hanna: „Man braucht gar keinen Tempel zum Beten. Man kann ihn ganz persönlich ansprechen.“

Joschi: „Wie ich, Joschi der Penner, kann Gott ganz persönlich ansprechen ohne Pfaffe und Tempel?“

Hanna: „Ja, so habe ich ihn verstanden. Bald können wir ganz persönlich mit Gott reden.“

Joschi: „Ich kann mit Gott reden?“

Hanna: „Joschi, Joschi halt dich fest, jetzt kommt noch das Allerbeste!“

Joschi: „Was kommt denn jetzt noch?“

Hanna: „Halt dich fest, Joschi, ich habe doch noch immer im Religionsunterricht aufgepasst. Es soll doch noch dieser Messias kommen, der alles gut macht. Der diese Erde erlösen soll. Das habe ich ihm gesagt.“

Joschi: „Ja, den Mann brauchten wir.“

Hanna: „Joschi, und jetzt pass auf, was er dann gesagt hat ...!“

Joschi: „Was?“

Hanna: „Ich bin's!“

Joschi: „Was hat er gesagt? Er ist der ... Messias?“

Hanna: „Ja, Joschi, das hat er mir ins Gesicht gesagt.“

Joschi: „Das hat dir alten Schlampe ins Gesicht gesagt?“

Hanna: „Ja, Joschi, ich glaub, der Typ mag mich.“

Joschi: „Na ja, du gefällst ja so einigen Männern. Aber, was passierte dann?“

Hanna: „Dann kamen seine frommen Freunde.“

Joschi: „Und es gab Ärger?“

Hanna: „Ich kann dir sagen – die haben sich ganz schön aufgeregt. Wie kannst du dich nur mit dieser Frau abgeben?! Hier so allein am Brunnen. Was werden die Leute sagen? Wenn das die Juden in Jerusalem mitkriegen! Lass uns bloß hier verschwinden.“

Joschi: „Und er?“

Hanna: „Er hat mich nur angelächelt.“

Joschi: „Hey Hanna, du sollst dich nicht schon wieder verlieben!“

Hanna: „Dieser Mann ist aber zum Verlieben, und deshalb bin ich auch gleich abgehauen in die Stadt und ich habe den Leuten gesagt: Kommt alles raus zum Brunnen, ich glaube der Messias sitzt da!"

Joschi: „Wie peinlich Hanna, wie peinlich. Gerade du musst das rausschreien."

Hanna: „Ja, Joschi, gerade ich. Die Samariterin, die alle meiden, über die alle herziehen. Mit der keiner mehr sprechen will. Mich hat der Messias angesprochen und mir ein tolles Angebot gemacht: Lebenswasser für die Ewigkeit. – Das musste ich den Leuten doch erzählen!“

Joschi: „Ja, das musst du wohl.“

Hanna: „Und jetzt, mein lieber Joschi, alter Penner, komm mit, wir schauen uns den Heiland an.“

Joschi: „Ja, ja, ich komme mit. Was soll nur aus dieser Geschichte werden?“

Beide ziehen ab.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

2 Mitspieler: Frau und Mann aus Stadt Shyar
Kann sehr lebendig vorgeführt werden

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