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Nehemia

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Informationen:

  • 15-30 Minuten
  • Allgemein

Die Geschichte Nehemias

Nehemia, Neuanfang, Rückschläge, Gottvertrauen

Das Stück



ERSTE SZENE



Erzähler 1: "Es ist das 20. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes von Persien. Nehemia, der Mundschenk des Königs, bekommt Besuch von seinem Bruder Hanani und einigen Männern aus Judäa."

Begrüßung mit Umarmung und ein großes Hallo.

Nehemia: "Sag, Hanani, wie geht es euch in Jerusalem? Wie sieht es aus?"

Hanani: "Wir Zurückgekehrten aus der Gefangenschaft leiden bittere Not. Wir werden von anderen beschimpft, und die Stadtmauern und Tore Jerusalems liegen in Schutt und Asche."



ZWEITE SZENE



Nehemia sitzt und weint und betet.

Nehemia: "Ach Herr, du Gott des Himmels, du mächtiger Gott! Du hältst deinen Bund mit uns und erweist deine Gnade denen, die dich lieben und nach deinen Geboten leben. Verschließe Deine Augen und Ohren nicht, wenn ich zu dir flehe. Tag und Nacht bete ich für meine Leute aus dem Volk Israel. Ja, Herr, wir haben gesündigt und sind schuldig geworden vor dir. Aber bitte denke doch an deine Versprechen, die du Mose gemacht hast. Denn wir sind doch dein Volk, das du mit deiner Macht und Stärke befreit hast. Bitte erhöre unsere Gebete und lass mich deine Hilfe erleben, wenn ich mit dem König spreche."

Erzähler 1: "So betete Nehemia etwa vier Monate lang."



DRITTE SZENE



Essen im Palast, bei dem der traurige Nehemia den König mit Wein bedient. Die Königin sitzt neben dem König.

König: "Nehemia, was ist los? Warum schaust du so traurig drein? Bist du etwa krank? Nein, dich beschäftigt etwas."

Nehemia: "Lang lebe der König! Ich kann doch nicht fröhlich sein, wenn die Stadt meiner Vorfahren in Trümmern liegt."

König: "Kann ich dir helfen? Brauchst du etwas?"

Erzähler 1: "Nehemia schickte ein Stoßgebet zum Himmel und antwortete dem König."

Nehemia: "Mein König! Wenn du damit einverstanden bist und mir vertraust, sende mich doch nach Jerusalem, um die Stadt wieder aufzubauen."

König: "Wie lange wird deine Reise dauern und wann bist du wieder zurück?"

Erzähler 1: "Nehemia nannte einen Zeitpunkt, womit der König einverstanden war."

Nehemia: "Mein König, würdest du mir Briefe für die Durchreise und für die Beschaffung von Holz mitgeben? Ich brauche es für Balken der Burg, für die Stadtmauern und für das Haus, in dem ich wohnen werde."

Erzähler 1: "Außerdem bekam Nehemia Soldaten, die ihn begleiteten. Als das alles Sanballat und seine Leute, die den Israeliten das Leben schwer machten, hörten, wurden sie zornig."



VIERTE SZENE



Ankunft von Nehemia in Jerusalem.

Erzähler 2: "Nach drei Tagen machte Nehemia in der Nacht einen Erkundungsgang. Nur einige Männer und ein Reittier für ihn waren dabei. Warum Nehemia nach Jerusalem gekommen war, erzählte er niemandem. Er ritt durch die verschiedenen Tore und untersuchte die zerstörten Mauern und verbrannten Tore. Teilweise fand sein Reittier keinen Weg mehr durch die Trümmer. Die führenden Männer und Priester wussten noch nichts von seinem Vorhaben."

Gespräch mit den führenden Männern und Priestern.

Nehemia: "Ich muss euch etwas sagen."

Männer: "Sprich!"

Nehemia: "Ihr seht selbst unser Elend. Jerusalem ist ein Trümmerhaufen."

Männer: "Wirklich, du hast recht!"

Mann 1: "Wir müssen die Stadt wieder aufbauen."

Nehemia: "Ja, das müssen wir. Macht ihr mit? Gott hat mir schon so viel geholfen, als ich mit dem König in Persien sprach und auf der Reise hierher."

Männer: "Gut, wir machen mit."

Erzähler 2: "So machten sie die Männer Jerusalems an den Aufbau ihrer Stadt. Doch leider bekamen sie schnell einen Dämpfer von Sanballat und einigen anderen."

Sanballat: "Das ist ja zum Lachen. Ihr meint wirklich, dass ihr die Stadt wieder aufbauen könnt?"

Nehemia: "Ja, denn der Gott des Himmels will es so und wird uns dabei helfen. Ihr habt uns gar nichts zu sagen und habt kein Anrecht auf ein Stück unserer Stadt."



FÜNFTE SZENE



Der Wiederaufbau der Stadtmauer.

Priester: "Ich gehöre zu den Priestern und wir bauen am Schafstor und bis zum Turm der Hundert. Und weiter bis zum Hananelturm mit den anderen."

Apotheker Hannanja: "Hannanja ist mein Name. Ich bin Apotheker und auch ich baue an der Mauer mit. Ich befestige mit dem Goldschmied Usiel die Grundmauern."

Schallun: "Gott, gab mir nur Töchter aber sie helfen mir nun tatkräftig beim Bau der Mauer."

Malkija: "Ich bin der Politiker von Bet-Kerem, aber jetzt helfe ich auch beim Bau der Misttore."

Lied: Steine schleppen

Sanballat verspottet die Juden.

Erzähler 2: "Als Sanballat erfuhr, dass der Bau der Stadtmauer begonnen hatte, packte ihn der Zorn. So spottete er vor den Leuten:"

Sanballat: "Was bilden sich die armseligen Juden ein? Wollen sie aus Schutt Jerusalem zu einer Festung bauen? Sollen sie doch! Wenn nur ein Fuchs an der Mauer hochspringt, fällt sie schon zusammen."

Erzähler 2: "Aber die Israeliten beteten zu Gott und arbeiteten mit ganzer Kraft weiter."

Lied: Ach, Herr, du Gott des Himmel, du sieht all ihren Spott! Hör, wie sie uns verlachen, schau, wie sie uns verachten: Hilf uns, du großer Gott! Ach Herr, ach Herr, erhöre das Gebet deines Knechts!

Erzähler 1: "Von da an arbeiten die Hälfte der Israeliten am Bau die anderen bewachten sie mit Spießen, Schild, Bogen und Panzer. Die Arbeit am Bau verlief wie folgt. In einer Hand die Steine und die Mauerkelle in der anderen das Schwert."



SECHSTE SZENE



Mann 1: "Ich kann’s einfach nicht fassen, wir haben so viele Söhne und Töchter, aber die Nahrungsmittel reichten nicht um alle satt zu bekommen! Wenn es so weiter geht, werden wir nicht überleben!"

Erzähler 2: "Es war wirklich eine schlimme Hungersnot in der Zeit, in der Jerusalem zerstört worden war. Aber dass es zu wenige Nahrungsmittel gab, war nicht die einzige Beschwerde."

Mann 2: "Wir müssen unsere Felder, Weinberge und Häuser verpfänden, damit wir Brot kaufen können."

Mann 3: "Wir müssen uns Geld leihen, damit wir unsere Steuern bezahlen können."

Erzähler 1: "Die Einwohner Jerusalems gehörten zum Volk der Juden. Aber sie waren so arm, dass sie sich von den Reichen und Obersten des Volkes Geld leihen mussten und sogar ihre Söhne und Töchter als Sklaven verkaufen. Als Nehemia ihr Klagen hörte, war er sehr zornig und er versammelte die Ratsherren und Obersten und sprach ihnen ins Gewissen."

Nehemia: "Bürger von Jerusalem! Es kann nicht so weiter gehen, dass ihr eure eigenen Landsleute ausbeutet und versklavt. Ihr begeht großes Unrecht gegenüber Gott, unserem Schöpfer."

Erzähler 2: "Nehemia schlug einen großen Schuldenerlass vor. Er ging mit gutem Beispiel voran, indem er ankündigte, dass seine Verwandten, die auch anderen Geld geliehen hatten, den Schuldnern ihre Schulden erlassen und auch die Häuser, Felder, Ölgärten und Weinberge zurückgeben würden. So waren die Bürger damit einverstanden und versprachen auch, alles so zu tun, wie Nehemia gesagt hatte."

Erzähler 1: "Nehemia setzte seine ganze Kraft für die Stadt und den Wiederaufbau der Stadtmauer ein. Er nahm keinen Lohn für seine Dienste als Landpfleger um sein Volk nicht zusätzlich zu belasten. Er hatte täglich 150 Juden und zusätzlich Heiden aus den umliegenden Völkern zu Gast, die er auf seine eigenen Kosten bewirtete."

Nehemia: "Mein Gott, gedenke mir zum Besten alles, was ich diesem Volk getan habe!"

Erzähler 1: "Als die Stadtmauer fast fertig war, ließen Sanballat und Tobia Nehemia eine Nachricht überbringen."

Bote: "Sanballat will sich mit dir an der Ebene von Ono treffen."

Erzähler 1: "Aber Nehemia hatte erfahren, dass sie einen Anschlag gegen ihn planten. So antwortete er:"

Nehemia: "Geh zurück zu deinem Auftraggeber und sag ihm, dass ich nicht komme."

Erzähler 1: "Diese Botschaft ging vier Mal hin und her. Nehemia gab immer dieselbe Antwort zurück. Beim fünften Mal schrieb Sanballat einen unverschlossen Brief, in dem stand: Andere Völker des Landes erzählen, dass du mit den Juden einen Aufstand planst. Die Feinde wollten Jerusalem Angst einjagen. Aber Nehemia betete zum Herrn."

Nehemia: "Herr, gib uns Kraft und Mut."

Erzähler 1: "Nach 52 Tagen war die Mauer Jerusalems fertig gestellt."



SIEBTE SZENE



Erzähler 1: "Am 1. Tag des 7. Monats, als alle Israeliten wieder in den Städten wohnten, traf sich das ganze Volk auf dem Platz vor dem Wassertor."

Das Volk: "Esra, lies uns doch bitte das Gesetz des Mose vor!"

Erzähler 1: "Esra las den Männern und Frauen sowie den Kindern das Gesetz vor. Vom frühen Morgen bis zum Mittag, alle hörten zu. Und die Leviten legten das Gesetz aus und übersetzten es. Die Leute waren traurig, als sie begriffen, dass sie das Gesetz nicht gehalten hatten und Gott ungehorsam waren. Aber Nehemia tröstete sie und sagte ihnen:"

Nehemia: "Seid nicht traurig, denn heute ist ein Festtag unseres Herrn, weil ihr wieder neu anfangt, auf ihn zu hören. Lasst den Mut nicht sinken, die Freude am Herrn gibt euch Kraft."

Erzähler 1: "Da trafen sich die Leute zum Freudenfest und nahmen ein Festmahl zu sich. Alle waren eingeladen, auch die, die nichts dazu beitragen konnten."



ACHTE SZENE



Die Einweihung der Stadtmauer.

Nehemia: "Zur Einweihung der Stadtmauer werden wir auf jeden Fall ein großes Fest feiern! Alle aus dem Land sollen hierher kommen."

Erzähler 1: "Aus dem ganzen Land kamen Menschen herbei. Denn es sollte ein sehr großes Fest sein."

Mann 1: "Ein tolles Fest! Endlich ist die Mauer fertig!"

Mann 2: "Da hast du recht!"

Nehemia: "Teilt die Sänger in Gruppen auf! Die Ersten auf die Mauer und dann zum Misttor. Die zweite Gruppe soll aus ganz normalen Leuten bestehen. Ich werde mich dieser Gruppe anschließen. Wir werden zum Tempel gehen."

Besucher: "Lobet den Herrn!"

Gemeinsames Loblied

LICHT AUS.

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