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Simson

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Informationen:

  • 15-30 Minuten
  • Kinder

Stationen im Leben Simsons

Simson, Kinderpredigt, Lustig

Das Stück

Achisch: "Puh, ich bin entkommen, nur noch ich hin über geblieben.
Wisst ihr, was passiert ist? Habt ihr schon gehört? Den Richter kennt ihr, oder?
Okay, ich fang ganz von vorne an. Ich bin Philister, mein Name ist Achisch – nennt mich Hatschi. Wir herrschen seit 40 Jahren über die Juden; wir unterdrücken sie durch hohe Steuern und nehmen ihnen Hab und Gut. Sie sollen sich unseren Gewohnheiten anpassen, unsere Götter anbeten und unsere Feste feiern. Und das taten die meisten Juden auch. Sie haben sich mit uns zusammengetan, und ich fand alles war gut.


Und dann kam der ...! Alle nannten ihn Richter, Simson. Kennt ihr doch, oder? – lange Haare, Muskeln wie Stein, Antialkoholiker, Nichtraucher, keine Haustiere, keine Kinder.
Oha, sag ich euch – oha! Es fing an als er sich eine unserer Philisterfrauen nahm. Wir wollten nur die umgekehrte Variante – dass wir die jüdischen Frauen dürfen, aber die doch nicht unsere. Das gab schon mal den ersten Ärger. Auf seinem Junggesellenabschied gab er uns ein Rätsel auf: "Speise ging aus von dem Fresser und Süßigkeit vom Starken." Das konnte doch keiner erraten! So haben wir ihn betrogen und seine Zukünftige hat mitgespielt. Wir haben die Wette gewonnen – 30 Feierkleider sollten wir erhalten.


Ja, hätten wir gewusst, dass Simson unsere Verwandtschaft im Nachbardorf verprügelt und denen die Kleider auszieht und uns schenkt ...! Er war sauer und verschwindet für ein paar Tage. Als Simson wiederkommt, hat sein zukünftiger Schwiegervater seine Braut einem anderen gegeben. Und dann fing das ganze Problem an! Der verrückte Muskelmann hat unsere ganzen Felder zerstört, verbrannt – ich erzähl euch lieber nicht wie, sonst kommt ihr noch auf dumme Gedanken, Kinder. Aber ein Chaos ohne Ende sag ich euch.


Na ja, jetzt waren wir sauer; mit Tausend und einem Mann haben wir den gesucht. Irgendwann brachten seine eigenen Leute den Muskelmann gefesselt zu uns, die hatten natürlich Schiss vor uns, hätt' ich auch gehabt. Der Richter gefesselt mit Tauen, so fest, da haben wir unsere Schiffe mit angebunden. Der Simson im Schlepptau hinterher und plötzlich reißt der sich los, zack! Die fetten Stricke einfach so zerrissen. Hebt einen Eselsknochen auf und haut 1000 Leuten so richtig den Hintern voll. Ich hab mich versteckt, natürlich aus strategischen Gründen! Versteht sich.


Ein paar Tage später spaziert der in unsere Stadt, einfach so. Ich meine, der war ja auch nicht zu übersehen. Der nimmt sich ein Hotel und hat in aller Ruhe seinen Spaß. So, jetzt haben wir uns am Stadttor positioniert, es gab ja keinen anderen Ausweg und haben gewartet. Ich meinen Knüppel in der Rechten und böses Gesicht gemacht. Ey da kommt der mit dem einen riesen Stadttor über die linke Schulter das andere über der rechten Schulter. Boah, alter Schwede. Ich den Knüppel fallen lassen, das Kinn hier, so runter gefallen ... Ich sag noch, Alter zwick mich mal! Keiner hat was gemacht, wir waren fertig vom Hingucken.


Und einmal, ich Pilze pflücken im Wald. Da hör ich´s Brüllen. Nen Löwe, wa! Ich stand da, versteinert, stocksteif. Und dann seh' ich den, mächtiges Tier, ein Brüllen da ham sich vor Schreck meine Zehennägel durch die Sandalen gedrückt. Stocksteif dagestanden, ja sicher in ne Hose hab ich gemacht. Plötzlich raschelt das und der Richter steht vor dem Löwen, zack zack tot. Mit bloßen Händen, kein Messer! Ehrlich wahr, ich dachte auch erst ich hätt' nen falschen Pilz gegessen oder so, ne ne, der Richter war nen ganz gefährlicher Mann.


So und dann war bei mir Schluss. Bin ich am nächsten Morgen zu meinem Vorgesetzten – ich will mit dem Fall Simson nichts mehr zu tun haben. Ich putze ab heute Kasernen-Toiletten.


Eines Tages höre ich von meinen Kameraden – wir haben ihn. Meine Frage war nur, ist er hier, in dieser Kaserne? Ja! Zack, Hose wieder nass. Nein wirklich, er ist wehrlos, wir kennen sein Geheimnis, seine Frau hat es uns verraten. Wir haben ihm die Haare abgeschnitten und jetzt ist die Kraft Gottes gewichen. Er ist schwach und erniedrigt, wir haben ihm sogar die Augen ausgestochen, der tut niemandem mehr etwas. Und dann ging ich hin und sah ihn. Der mächtige Simson, er war ein Jammer, geschlagen und geschunden, die Soldaten trieben jeden Tag üblere Späße mit ihm, er musste unsere Mühle drehen, das taten sonst unsere Ochsen. Ich hatte Wut gegen diesen Mann, aber jetzt tat er mir Leid, das hat niemand verdient!


Heute war ein besonderer Anlass eine Feier zur Ehre unseres Gottes Dagon. Simson musste in unser Theater, 3001 Philister waren dort, ich natürlich auch. Alle verlachten ihr, traten ihn, stellten dem Blinden Beine und spuckten ihn an, es war schrecklich. Und plötzlich tat er etwas, das habe ich oft bei ihm gesehen, er schloss die Augen, faltete die Hände und redete mit seinem Gott. Ich überlegte kurz in welchen Situationen er dies immer tat, ich weiß nicht warum aber ich lief. Und jetzt bin ich hier, bei euch. Ich glaube niemand sonst hat überlebt. Das Theater stürzte ein, dieser Mann muss die tragenden Säulen zerbrochen haben.


Diesen Gott muss es geben, ihn gibt es wirklich und er kann wundersame Dinge tun.
Simson, der wird wohl auch tot sein, aber wetten würde ich nicht. War das gerade ein Geräusch? Ich bin wech!"

ENDE

Anmerkungen des Autors

Meine Lieblings-Kindergeschichte – Simson. Aber was glaubt ihr hat dieser Superman in der Bibel zu suchen? Ein komischer Typ, oder? So anders. Simson ist so dieser typische Komikheld, muskulös, stark, der Recher der Armen und Schwachen. Und meistens haben diese Personen aus dem alten Testament einen Bezug zu Jesus. Sie sollen auf Jesus hinweisen. Könnt ihr euch das bei Simson vorstellen? Was hat der mit Jesus zu tun?

Leiden

Schaut euch diesen Simson an – eine Glatze haben sie ihm geschnitten. Bespuckt haben sie ihn als sie merkten es geht keine Gefahr mehr von ihm aus, er hat keine Kraft mehr. Getreten haben sie ihn, mit den Tieren durfte er das Mühlrad drehen und durch die Kuhfladen laufen den ganzen Tag. Und sein Augenlicht haben sie ihm auch genommen. Und wie ging es Jesus. Ganz ähnlich, oder? Die Menschen hassten Jesus, weil er Macht hatte, weil Jesus Dinge sagte, die niemand hören wollte. Und als die Menschen das Gefühl hatten von diesem Jesus geht keine Gefahr mehr aus, da nagelten sie Jesus unschuldig ans Kreuz.

Stark in Gott

Simson war nicht von sich alleine stark, er wusste genau, dass seine Kraft von Gott gegeben war. Jesus wusste es noch viel mehr, immer wieder hat Jesus sich zurück gezogen und alleine zu Gott gebetet. Das ist auch wichtig für uns zu wissen. Auch eure Kraft kommt von Gott! Wir sollten es genau wie Simson und Jesus tun, daran denken und dafür danken, dass Gott uns jeden Tag Kraft gibt.

Löwen besiegt

Simson hat mit bloßen Händen den König der Tiere besiegt. Das stärkste Raubtier das wir kennen. Wen besiegte Jesus eigentlich? Den Teufel, einen der stärksten unter den Engelswesen. Wenn wir Jesus an unserer Seite haben brauchen wir den Teufel nicht mehr fürchten.

2 Säulen zerbrochen

Der Teufel baut sein Reich auf zwei Säulen: Tod und Schuld. Der Teufel hält uns den Tod vor Augen und präsentiert ihn als eine große Kraft. Das macht manchen Leuten schon Angst, obwohl er noch sehr weit weg ist. Mit dem Tod will sich niemand beschäftigen, aber er wird alle Menschen treffen. Der Tod macht unruhig, traurig, friedlos, ängstlich und tut weh. Gott will genau das Gegenteil – Gott will uns nicht den Tod vor Augen stellen, sondern das Leben. Jesus hat den Tod besiegt und wir, seine Kinder, werden es auch, genau wie Jesus, werden wir nicht vom Tod überwältigt, sondern besiegen den Tod und werden auferstehen im Paradies. Halleluja! Und der Teufel hält uns unsere Schuld vor Augen: "Schau, was du getan hast, das tut man nicht. Schämst du dich gar nicht? Sünde und noch mehr Sünde. Dir ist nicht mehr zu helfen. Gott ist sicher sehr traurig, wenn er dich sieht." So redet der Teufel und das ist genau das Gegenteil von dem, was Gott für uns möchte. Gott möchte, dass wir unser schlechtes Gewissen loswerden. Gott möchte uns unsere Schuld vergeben. Gott möchte, dass wir in seine Arme laufen und Vergebung unserer Sünden empfangen.

Beispiele wie Gott redet und der Teufel:
Röm 3,23 "Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte. (24) Ganz unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen – aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist."

Röm 6,21 "Ihr schämt euch jetzt, wenn ihr daran denkt; denn was ihr damals getan habt, führt am Ende zum Tod. (22) Aber jetzt seid ihr vom Dienst der Sünde frei geworden und dient Gott."

Erlöser

Simson sollte die Israeliten von den Philistern erretten, darum wurde er ein Richter Gottes und mit einer besonderen Gabe ausgestattet. Simson wird sogar im Hebräerbrief als Glaubensheld aufgelistet. Dieser Muskelmann hat in seinem Leben viele Soldaten der Philister besiegt, über tausend Krieger hat er geschlagen. Als er starb besiegte er mit seinem Tod sogar mehr als 3000 Philister, die Bibel sagt er besiegte mit seinem Tod mehr als mit seinem Leben. Und genau so ist es auch bei Jesus. Unser Heiland hat sehr vielen geholfen und sehr viele geheilt als er lebte, er hat auch Sünden vergeben und manchen den Himmel versprochen. Aber am Kreuz, da wo er für uns starb. Da können wir ihm immer noch begegnen. Und wenn wir uns vor Jesus beugen und ihm unsere Sünden und unsere Schuld bekennen, dann finden wir Jesus den Erlöser unserer Schuld. Jesus ist nicht dafür bekannt, dass er Soldaten getötet hat. Er ist dafür bekannt, dass er uns Leben schenkt, ein neues Leben hier und jetzt, heute. Ein Leben in Freiheit und Frieden mit Gott. Jesus hat nach seinem Tod viel viel mehr Menschen geholfen als zu seinen Lebzeiten.

Richter

Simson durfte Gericht sprechen. Gott hat Simson die Macht gegeben und ihm das Recht gegeben die Feinde Israels zu richten. Er durfte sie bestrafen und sogar töten. Warum? Weil diese Philister gegen Gott lebten, sie haben sich nicht um ihren Schöpfer gekümmert, Gott war ihnen egal und so haben diese Menschen gelebt, in Sünde. Wir haben auch einen Richter, Jesus. Er wird am Tag der Auferstehung nach unserem Tod Gericht sprechen. Jesus darf uns bestrafen und er darf uns auch verurteilen, dazu hat Jesus nicht nur Recht, sondern gutes Recht. Jeder von uns hat es verdient bestraft zu werden von Gott. Aber Jesus möchte uns freisprechen, Jesus möchte uns die Schuld wegnehmen. Lasst euch doch beschenken von Jesus.

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