Drama Ministry

Drama Ministry fördert Theaterschaffende in der Kirche mit Online-Material, Vor Ort-Support und deutschlandweiten Seminaren.
mehr erfahren

iThemba

Verbreitet die Stimmung Südafrikas und berichtet von der Hoffnung, die Leben verändert.
mehr erfahren

Lifeliner

Der Lifeliner teilt Leben: Unterwegs in Schulen, Fußgängerzonen und Stadtfesten. Dort wo Menschen sind..
mehr erfahren

Project Serve

Auslandseinsätze auf allen Kontinenten.
mehr erfahren

Youthload

Online Ideenpool für christliche Jugendarbeit.
mehr erfahren

JFC Deutschland

JFC Deutschland ist Teil des weltweiten Netzwerks von Jugend für Christus International.
mehr erfahren

Drama Ministry ist für dich kostenlos!

Damit wir dieses und viele andere Angebote anbieten können, braucht das Netzwerk deine Hilfe.

Willst du weiterhin dieses Angebot nutzen können? Hilf mit einer Spende!

 

Ziel: 76.500€

Jetzt unterstützen

Toleranz und Wahrheit (Deutsche Version)

Männer0
Frauen0
Kinder0
Egal2

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Jugend, Allgemein

Welche Konsequenzen hätte es, wenn wir die Wahrheit einfach wie Müll behandeln und sie entsorgen würden? Diese Szene behandelt, wie leichtsinnig manche Menschen die Wahrheit mit etwas "Neuem" ersetzen.

Toleranz und Wahrheit (Deutsche Version), Wahrheit, Toleranz, Müll, Wertlos, Wertvoll, schwer

Das Stück

Müller trägt einen Müllsack (Aufschrift „WAHRHEIT“ sichtbar oder nicht) auf die Bühne, er ist schwer, also lässt er ihn zu Boden gleiten. Nachbar Meier kommt vorbei, es kommt zur Begrüßung.

Meier (schaut sich Sack an): "Oh, das sieht schwer aus. Aber sind Sie sich sicher, dass sie das hier wirklich wegwerfen wollen?“

Müller (tonlos): "Klar!"

Meier: "Haben Sie sich das wirklich gut überlegt? Ich denke das wird Konsequenzen haben!“

Müller: "Wenn es Konsequenzen hat, dann nur Gute! Ich habe es doch durch etwas Neues ersetzt, also kein Problem!“

Meier: "Sie sagen das so einfach, das hier kann man doch nicht einfach so ersetzen!? Heutzutage ist das hier kaum noch irgendwo aufzutreiben. Sie könnten es ja noch als Antiquität oder so aufstellen, das wäre doch noch hübsch…“

Müller: "Antiquität? Aufstellen, (lacht trocken:) pfft. Das Ding hier ist mir lang genug immer im Weg rumgestanden. Ich kann absolut nichts mehr mit dem alten Schrott hier anfangen. Nun ist Schluss, es muss weg! Außerdem musste ich ja auch Platz für’s Neue schaffen.“

Meier: "Ich will mich ja nicht in Ihre Angelegenheiten mischen, aber hätten diese beiden Dinge nicht nebeneinander Platz gehabt?“

Müller: "Auf keinen Fall, welch absurde Vorstellung? Neben diesem Ding da (zeigt auf Sack) kann man einfach gar nichts hinstellen. Das nimmt mit seiner Dominanz den ganzen Raum ein! Außerdem ging es mir auf die Nerven, dass ich es je nach Geschmack des Besuchs in den Schrank räumen musste! Und darum, muss es endgültig weg…!“

Meier: "Ja, wenn Sie meinen… (Zuckt mit Schultern:) Das muss ja schon etwas Einmaliges sein, was Sie da als Ersatz gefunden haben…“

Müller (sichtlich Stolz): "Es ist das modernste, was im Moment zu haben ist. Es gehört zum guten Ton, verstehen Sie? Es ist total unaufdringlich und es passt überall hin, nicht wie dieses Gerümpel hier.“ (Er tippt mit Fuss an den Sack.)

Meier: "Trotz all diesen Vorzügen, wenn ich Sie wäre, würde ich das hier dennoch nicht wegwerfen. Zugegeben, in letzter Zeit war es mir auch nicht sehr wichtig, aber es gibt einen doch eine gewisse Sicherheit, eine Überzeugung, einen Sinn…“

Müller: "Einengen tut es, das ist alles! Ich habe meinen Entschluss gefällt und nun bin ich frei! Nehmen Sie es doch wenn es Ihnen gefällt, (gönnerisch:) ich schenke es Ihnen sogar!"

Meier (murmelt): "Na dann, vielen Dank, etwas attraktiver eingepackt hätte es zwar schon sein dürfen…“

Müller: "Also ich muss nun weiter, dieses Ding hat mir nun schon genug Zeit gekostet. Sie können nun gern damit tun und lassen was Sie wollen…! Tschüss!“ (Ab)

Meier (etwas zerknirscht): "Tschüss...Ja, und nun? Erst mal schauen… vielleicht ist es ja kaputt und wertlos...(Er öffnet den Sack:) Nein, es sieht gut aus, ein hübsches Exemplar. Also sicher zu schade um fortgeworfen zu werden. Mal, schauen was der Antiquitätenhändler dazu sagt… (er will den Sack hochheben und fortragen) Uff, schon etwas schwer… genau ich hole schnell meine Handkarre… Hoffentlich komme ich der Müllabfuhr zuvor!“ (Ab)

Geräusche von Müllabfuhr.

LICHT AUS

Spenden, helfen, fördern

Mit deiner Unterstützung hilfst du uns Theaterschaffenden

Jetzt spenden