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Die Trauzeugin. Oder: Heiraten – warum nicht?

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Zwei Freundinnen sprechen über's Heiraten. Wäre es nicht besser, sich nicht verbindlich auf eine Ehe einzulassen, damit alle Optionen offen bleiben?

Die Trauzeugin. Oder: Heiraten – warum nicht?, Entscheidung, Schritte, Wagen, Unsicherheiten, Weitergehen, Hochzeit, Trauzeugin

Das Stück

Sophia (steht an der Haustür, Miriam kommt dazu): "Hallo Miriam. Schön, dass du da bist. Hast du ein paar Minuten für mich?"

Miriam: "Ja klar. Komm rein. Worum geht’s denn?"

Sophia: "Du sag mal, hast du am 8. und 9. Oktober schon was vor?"

Miriam: "Wieso fragst du? (denkt nach) Da war irgendwas. Warte, ich schau mal in meinem Kalender. (Schaut auf ihr Smartphone). Hm, eigentlich nicht. Aber warum fragst du?"

Sophia: "Mist, daran haben wir nicht gedacht. Es ist so, Marc und ich wollen nämlich heiraten und an diesem Wochenende passt es perfekt. Und ich wollte dich fragen, ob du meine Trauzeugin wirst."

Miriam: "Was wollt ihr? Heiraten? Sag mal ist das dein Ernst? Du bist doch noch viel zu jung dafür."

Sophia: "Was heißt zu jung? Ich bin immerhin 23!"

Miriam: "Ja eben, du hast das Leben noch vor dir! Du kannst dich doch jetzt nicht festlegen für dein ganzes Leben. Wer weiß, vielleicht begegnet dir 4 Wochen nach deiner Hochzeit dein Märchenprinz und du bist schon verheiratet."

Sophia: "Aber ihr seid doch auch verlobt, du und Michael?"

Miriam: "Ja verlobt. Das heißt für mich festhalten und weitersuchen. Da kann man sich ja noch alles offen halten. Und überhaupt: Kennst du Marc denn schon so gut, dass du dir sicher sein kannst, dass er der Richtige für dich ist? Man heiratet schließlich höchsten dreimal."

Sophia: "Was heißt kennen? Klar, wir kennen uns gut, aber wann kennst du jemand so gut, dass du sicher bist? Ich glaube, man kann nie wirklich sicher sein. Es bleibt immer ein gewisses Wagnis. Und wenn ich ihn schon 5 Jahre kennen würde, woher weiß ich, wie er in 10 oder 20 Jahren sein wird? Wir vertrauen uns eben."

Miriam: "Ja, aber ihr wohnt noch nicht mal zusammen. Ihr habt ja noch gar nicht ausprobiert, ob ihr zueinander passt. Weißt du, meinen Michael habe ich erst richtig kennen gelernt, als wir zusammengezogen sind: dass er sich abends nie die Zähne putzt und morgens Mundgeruch hat, dass er seine Kleider am liebsten in eine Ecke wirft und liegen lässt, bis ich sie dann wasche und dass er sich immer verdünnisiert, wenn’s mal im Haushalt was zu tun gibt. Nein, das war schon gut, dass wir zusammengezogen sind, so kann ich ihm wenigsten noch ein bisschen gute Kinderstube beibringen."

Sophia: "Na ja, wir glauben, dass man das Wichtigste doch nicht vorher ausprobieren kann, z. B. ob er in 15 Jahren noch zu seinem Versprechen steht, oder wie er mit 50 aussehen wird, wie er als Vater sein wird ..."

Miriam: "Deshalb frage ich mich ja auch, warum man überhaupt noch heiraten soll. Du bindest dich ganz an ihn, ohne zu wissen was kommt. Du legst dich auf ihn fest für dein ganzes Leben. Es geht doch auch ohne Trauschein, solange die Liebe noch lebendig ist, und wenn die Liebe aus ist, nützt dir auch das Stück Papier nichts mehr. (kleine Pause) Du sag mal was anderes: Seine Familie, die ist doch echt peinlich. Wie kommst du den mit denen klar?"

Sophia: "Ja, die finde ich auch nicht besonders toll. Mich wundert manchmal, dass er noch so eng mit ihnen ist."

Miriam: "Ja, findet er das denn in Ordnung, dass sein Vater als Staatsanwalt ständig Menschen ins Gefängnis bringt, manchmal wegen nichts und wieder nichts und seine Mutter, die macht dann einen auf sozial und betreibt einen Resozialisierungsverein? Und wie arrogant seine zwei Schwestern sind, mit unsereins geben sich die überhaupt nicht ab. Wie kannst du jemand heiraten mit solch einer Familie?"

Sophia: "Da hast du ein wenig Recht. Das fällt mir auch noch schwer mit denen klar zu kommen. Aber mit der Zeit wird das schon werden."

Miriam: "Naja ich merke schon, du lässt dich nicht mehr davon abbringen. Aber wer weiß – bis Oktober ist noch lange. Wer weiß, was bis dahin alles passiert. Also gut, ich mach die Trauzeugin für dich – aber vergiss nie: ich habe dich gewarnt!"

ENDE

Anmerkungen des Autors

Wir haben das Stück zum Thema: "Was hindert mich zu glauben" gespielt. Den Schritt zum Glauben wagen

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