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Mitten im Leben

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Jesus möchte Carmen im Alltag helfen. Doch sie ist dafür zu beschäftigt.

Gebet, Glaube leben, Alltag, Stress, Gottes Allgegenwart

Das Stück

Personen:
Carmen - zielstrebig, organisiert, ungeduldig
Jesus - souverän, zurückhaltend
Sprecher/in
wenn möglich einige Statisten im Restaurant

außerdem ein bis zwei Helfer für das Bühnenbild

Auf der Bühne stehen Tisch und 2 Stühle. Auf dem Tisch steht Carmens Frühstück, ihr Handy liegt am Rand.

Titelmusik von „Mitten im Leben“ oder einer anderen Doku- Serie

Carmen betritt die Bühne. Sie trägt einen Morgenmantel, hat zerzauste Haare und gähnt

Sprecher: „In Marienhütte, mitten im beschaulichen Westerwald wohnt die 30- jährige Carmen mit ihrer Familie. Auf 93 Quadratmetern hat sie sich ein gemütliches Heim geschaffen.“

Carmen (ruft hinter die Bühne): „Schaaaatz! Kümmer du dich um die Kinder! Ich brauch erst mal meinen Kaffee!
So. Stille Zeit... (nimmt ihre Bibel, liest kurz darin, ruft dann hinter die Bühne) Ruhe Kinder! Ich mache Stille Zeit! (aufgebracht:) Wie bitte, ihr aber nicht?!? (versucht wieder zu lesen, ruft hinter die Bühne:) Schaaaatz! Mach dass die Kinder mal ruhig sind! (versucht zu lesen, ruft wieder:) Schatz! Das ist nicht die richtige Zeit um mit den Kindern Piratenschiff- Eroberung zu spielen! (klappt ärgerlich die Bibel zu, betet hastig:) Jesus, bitte sei bei mir und hilf mir durch den Tag.“

Jesus kommt dazu, stellt sich neben sie

Carmen: „So. Das muss reichen. Ab in die Arbeit. (ruft:) Tschüss, ihr Piraten! Ich bin arbeiten!“

Jesus will ihr das Handy geben, Carmen will an ihm vorbei.

Carmen (wehrt ab): „Moment mal. Ich muss da durch.“

Sprecher: „Kein guter Tagesanfang. Doch was jetzt passiert, damit hat niemand gerechnet.“

Jesus legt das Handy wieder hin. Carmen zieht den Bademantel aus, trägt darunter Jeans und Pullover. Helfer räumen Tisch ab u drehen die Stühle Richtung Publikum. Carmen und Jesus setzen sich. Carmen versucht mehrmals, das Auto zu starten. Es startet nicht. Sie wird immer aufgebrachter. Jesus bleibt ruhig, holt etwas Geld aus seiner Hosentasche und zählt es ab. Carmen sucht ihr Handy.

Carmen: „Wo ist denn nur mein Handy? Das kann doch wohl nicht wahr sein! OK. Stoßgebet: Jesus, bitte hilf mir mein Handy finden.“

Jesus: „Natürlich helfe ich dir. Es liegt-“

Carmen: „Moment. Ich kann jetzt nicht. Ich muss das Handy finden.“

Jesus: „Ja, ich helfe dir. Also....“

Carmen: „Ich muss mich konzentrieren! (aufgebracht:) Ach, das bringt doch eh nichts.“

Carmen steht wütend auf und geht ein paar Schritte zur Seite. Jesus folgt ihr. Er versucht, ihr das Geld zu geben, aber sie ist zu sehr damit beschäftigt, ihre Taschen durchzusuchen. Währenddessen:

Sprecher: „Wohl oder übel muss Carmen doch den Bus nehmen. Seit ihrer Schulzeit ist sie nicht mehr mit dem Bus gefahren.“

Carmen und Jesus steigen in den Bus. Carmen sucht in ihrer Tasche nach der Geldbörse, findet sie aber nicht. Jesus möchte ihr das Geld geben, aber sie stößt seine Hand immer weg, wenn sie ihr im Weg ist.

Carmen: „Na toll. Hoffentlich kommt kein Kontrolleur.“

Sprecher: „Eine halbe Stunde später ist Carmen in der Firma Hanselmann und Hanselmann angekommen, um ihr Tagwerk zu beginnen.“

Helfer haben Laptop und leere (!) Tasse auf den Tisch gestellt und die Stühle an den Schreibtisch geschoben.
Carmen setzt sich hin, Jesus steht neben ihr.

Carmen (ironisch): „Oh, mein Kaffee von gestern! (ärgerlich:) Tolle Putzfrau!“

Sie schiebt den Kaffee bedrohlich nah an den Computer, Jesus schiebt ihn wieder zurück, während sie in ihrer Tasche kramt. Carmen legt einen Ordner auf den Tisch, schiebt den Kaffee dafür wieder nah an den Computer. Während sie im Ordner blättert schiebt Jesus den Kaffee wieder zur Seite. Carmen will den Ordner nach hinten schieben, der Kaffee ist aber im Weg.

Carmen (zu Jesus:) „Lass den doch einfach stehen! Meine Güte!“

Sie stellt den Kaffee nah an den Computer und kramt wieder in der Tasche. Holt den Organizer heraus und möchte ihn auf den Tisch legen, stößt dabei die Tasse um, die auf der Tastatur landet.

Carmen (erschrocken:) „Aaah! Nein! Was mache ich denn jetzt! Was für ein Tag!“

Carmen wischt ärgerlich mit Taschentüchern den Computer ab. Steht dann auf und geht zur Seite
Helfer räumen den Tisch ab und decken Tablett und MC Donalds Schachteln auf. Währenddessen:

Sprecher: „Der Dreißigjährigen bleibt heute aber auch gar nichts erspart. Etliche Telefonate später hat sie die IT- Abteilung darüber informiert, dass ihr Computer aus unerklärlichen Gründen nicht mehr geht und um Ersatz gebeten. Um die Mittagszeit stellt sie sich die Frage, wo sie Mittag essen will.“

Carmen: „So, ab zum Mac-“

Jesus: „Ich würde dir vorschlagen-“

Carmen: „Bitte, ich hab jetzt echt nicht den Kopf frei, deine Vorschläge anzuhören.“

Jesus: „Aber beim Mac-“

Carmen: „Ich weiß, ist nicht gut für die Umwelt, nicht gut für die Figur, hat unterbezahlte Mitarbeiter. Ich weiß.“

Jesus: „Ich will dir nur sagen-“

Carmen: „Ja, das ist sehr nett, aber ich habe jetzt Hunger.“

Carmen steht vor dem Tisch, wartet, sieht immer wieder ungeduldig auf die Uhr, wird nervös. Jesus steht ruhig neben ihr.
Jeopardy- Musik oder:

Sprecher: „Doch Carmen hat die Rechnung ohne den Schachtelwirt gemacht. Auch nach einer Viertelstunde Warten, kann ihr die Mitarbeiterin der Systemgastronomie immer noch kein Mittagessen servieren.“

Carmen (zur (imaginären) Verkäuferin): „Wie, der Strom ist ausgefallen. Das kann ja wohl echt nicht wahr sein! Ich habe jetzt echt keine Zeit mehr!“

Carmen und Jesus gehen zur Seite, Helfer decken den Tisch ab, leeren drumherum eine Spielzeugkiste aus.

Sprecher: „Am Nachmittag versucht Carmen ein wenig Ordnung in das Chaos ihrer kleinen Piratenbande zu bringen.“

Carmen räumt die Spielzeugkiste ein. Jesus will ihr helfen, Carmen findet aber, dass er ihr im Weg ist und schiebt ihn immer wieder zur Seite.

Carmen: „Piratenschlacht! Am Montag! Was kommt am Dienstag? Sprayer an der
Flurwand? Bungee- Jumping vom Hochbett? Waterworld im Badezimmer? Und Mittwoch wieder Indianer? Mit Pfeilen? Warum nur schießen und hinterher rennen? Warum schießt nicht einer und der andere fängt auf? Super Idee war das. Die Narbe wird dem Lukas sicher bleiben. (sieht sich die Unordnung an) So ein Chaos! Immer muss ich alles alleine machen!“

Jesus: „Musst du doch gar nicht.“

Carmen: „Wie bitte?“

Jesus: „Du musst nicht alles alleine machen. Ich helfe dir gern.“

Carmen: „Ja. Das merke ich. Hat ja super hingehauen alles heute. Und du hängst mir die ganze Zeit auf der Pelle!“

Jesus: „Aber darum hast du mich doch gebeten.“

Carmen: „Was???“

Jesus: „Du hast gesagt, dass ich bei dir sein soll und dir durch den Tag helfen soll.“

Carmen: „Na, von helfen habe ich nicht viel gemerkt.“

Jesus: „Ich wollte dir dein Handy geben, damit du im Auto den ÖAMTC (ADAC) anrufen kannst. Ich wollte dir Geld geben, damit du im Bus nicht schwarz fahren musst. Ich habe die Kaffeetasse weggeschoben, damit du den Kaffee nicht-“

Carmen (nachdenklich, ertappt:) „-über den Laptop schüttest. (denkt nach, schüchtern:) Und - was wolltest du mir vor dem Mittagessen sagen?“

Jesus: „Dass beim Mac-“

Carmen (entlarvt:) „-Stromausfall ist. (aufgeregt:) Jesus! Ich war so dumm! Das hätte so ein schöner Tag werden können!“

Jesus: „Morgen solltest du das Toilettenpapier verstecken.“

Carmen: „Lass mich raten: Sarah will-“

Jesus: „-sich vom Balkon abseilen. Richtig.“

Carmen: „Danke Jesus.“

Titelmelodie

LICHT AUS.

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