Drama Ministry

Drama Ministry fördert Theaterschaffende in der Kirche mit Online-Material, Vor Ort-Support und deutschlandweiten Seminaren.
mehr erfahren

iThemba

Verbreitet die Stimmung Südafrikas und berichtet von der Hoffnung, die Leben verändert.
mehr erfahren

Lifeliner

Der Lifeliner teilt Leben: Unterwegs in Schulen, Fußgängerzonen und Stadtfesten. Dort wo Menschen sind..
mehr erfahren

Project Serve

Auslandseinsätze auf allen Kontinenten.
mehr erfahren

Youthload

Online Ideenpool für christliche Jugendarbeit.
mehr erfahren

JFC Deutschland

JFC Deutschland ist Teil des weltweiten Netzwerks von Jugend für Christus International.
mehr erfahren

Drama Ministry ist für dich kostenlos!

Damit wir dieses und viele andere Angebote anbieten können, braucht das Netzwerk deine Hilfe.

Willst du weiterhin dieses Angebot nutzen können? Hilf mit einer Spende!

 

Ziel: 76.500€

Jetzt unterstützen

Plötzlich aufgewacht in der heiligen Nacht

Männer0
Frauen1
Kinder0
Egal6

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Weihnachten, Kinder

Zwei Kinder lesen die Weihnachtsgeschichte und schlafen dabei ein. Plötzlich sitzen sie bei den Hirten und erleben das Wunder der heiligen Nacht hautnah mit.

Hirten, Wunder der Heiligen Nacht, Weihnachten,

Das Stück

Szene 1

Zwei Kinder liegen müde wirkend auf dem Sofa herum, beide tragen Jogginganzüge.

Kind 1: „Oh man, nach zwei Filmen hintereinander bin ich echt tierisch müde! Aber ich habe noch keine Lust ins Bett zu gehen, immerhin sind Weihnachtsferien!“

Kind 2: „Ja, Ferien sind was wunderschönes, Abends lange aufbleiben, morgens lange ausschlafen…. Schön, das es geklappt hat, dass ich heute bei dir übernachten darf, obwohl übermorgen schon Heiligabend ist!“

Kind 1: „ Kaum zu glauben, übermorgen ist ja schon Weihnachten ! Ich spiele dieses Jahr wieder beim Krippenspiel mit und bin schon echt aufgeregt ! Geht ihr auch zum Heiligabend-Gottesdienst ?“

Kind 2: „Neeee, meine Eltern gehen nicht in die Kirche. Aber vielleicht darf ich ja mit euch mitkommen.“

Die Mutter von Kind 1 kommt ins Zimmer, hat zwei Becher und einige Bücher in der Hand.

Mutter: „Na ihr zwei, könnt ihr die Augen noch aufhalten ? Es ist echt spät, ich denke ihr solltet euch langsam in die Federn begeben ! Als Einschlafhilfe habe ich euch noch heiße Milch mit Honig und etwas Bettlektüre mitgebracht. Früher, als meine beste Freundin bei mir übernachtet hat, haben wir auch immer Milch mit Honig getrunken und haben uns so lange vorgelesen bis wir eingeschlafen sind….“

Kind 1: „Oh, Mama bitte keine “Geschichten von Früher“ ! Aber danke für die Milch !!“

Mutter: „Bitteschön, dann schlaft gut, ich gehe jetzt auch ins Bett, gute Nacht !“

Die Mutter verläßt den Raum, die Kinder machen es sich bequem, trinken die Milch und blätternder in den Büchern.

Kind 2: „Hier ist eine Kinderbibel, die Bilder sind ja voll schön ! Als ich klein war hatte ich auch mal eine, ich weiß gar nicht wo die hingekommen ist !“

Kind 1: „Hey, ich habe eine gute Idee, ich lese dir die Weihnachtsgeschichte vor ! Die ist echt lang, ich lese dir mal meine liebste Stelle vor (klappt Buch auf, liest vor): Draußen auf dem Feld sind Hirten, sie passen auf ihre Schafe auf. Plötzlich wird es ganz hell, ein Engel kommt zu ihnen. (Kind 1 gähnt laut, wird langsamer beim Lesen) Die Hirten erschrecken sehr. Aber der Engel sagt zu ihnen: Habt keine Angst! Ich bringe euch große Freude! Gott hat den Retter für die Menschen geschickt. Heute ist er in Bethlehem geboren. So könnt ihr ihn erkennen: Er liegt als Kind in einer Krippe, in Windeln gewickelt.
Die Hirten wollen das Kind sehen, sie gehen schnell zum Stall nach Betlehem….. "

Beide Kinder schlafen ein, das Licht geht aus.

Szene 2

Das Licht geht wieder an, drei Hirten sitzen um ein Lagerfeuer, die beiden Kinder stehen verwirrt daneben.

Hirte 1: „Sagt mal, was fällt euch ein, uns so zu erschrecken! Seid ihr verrückt, euch einfach so anzuschleichen! Wir hätten euch leicht für ein Raubtier halten können!“

Hirte 2: „Und wie seht ihr denn überhaupt aus! Was tragt ihr denn da am Leib, wo ist eure normale Kleidung hingekommen!“

Kind 2: „Ich versteh das alles nicht, eben lagen wir noch auf dem Sofa rum, und jetzt…. Wo bitte sind wir den hier gelandet?“

Hirte 1: „Wo ihr gelandet seid ? Na, der Palast von König Herodes ist es anscheinend nicht, da wärt ihr mit euren komischen Kleidern besser aufgehoben als hier auf dem kalten Feld!“

Hirte 3: „Nun hört doch auf, die beiden zu ärgern. Seht ihr denn nicht, wie durcheinander sie selber sind! Es ist doch auch völlig egal, woher sie kommen. Hier, setzt euch zu uns und nehmt die Decken zum warm halten!“

Dankbar nehmen die Kinder zwei warme Wolldecken und legen sie sich um, und setzten sich zu den Hirten ans Feuer.

Kind 1: „Also, ihr seid anscheinend echte Hirten, Schafe habt ihr ja auch genügend dabei. Sagt jetzt bloß nicht, das wir hier in der Nähe von Bethlehem sind! Das darf doch alles nicht wahr sein!“

Hirte 2: „Es ist aber wahr, und leider ist es gar nicht komisch! Hirte zu sein bedeutet, ein hartes Leben zu führen, dem Wetter, den Raubtieren und den Launen des Königs und seinen Befehlshabern ausgesetzt zu sein!“

Hirte 3: „Ja, es sind harte Zeiten. Aber das wird sich alles ändern wenn erst der neue König kommt! Erst gestern habe ich wieder gehört wie die alte Prophetin Hanna im Tempel davon erzählt hat!“

Hirte 1: „Hanna? Wenn du mich fragst, die hat doch da oben eine Schraube locker ! Dieses Gerede von einem göttlichen Kind, das Herrscher und König sein soll, pahh!“

Kind 1: „Das kommt mir alles so bekannt vor….. ihr lieben Hirten, ich glaube ihr dürft euch heute Nacht noch auf eine große Überraschung gefasst machen!“

Kind 2: „Du meinst…..nein, meinst du wirklich wir sind mitten drin in der Geschichte die du eben gelesen hast… nein, wir irre!“

Hirte 2: „Was erzählt ihr da, seid ihr etwa auch Propheten? Oder seid ihr etwa Spione von König Herodes die uns aushorchen wollen!“

Er geht drohend auf die beiden Kinder zu, in diesem Moment kommt Hirte 4 lautstark rufend und außer Atem angelaufen.

Hirte 1: „Was kommst du denn so angerannt. Hast du das ausgebüxte Schaf endlich gefunden? Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr zurück!“

Hirte 4: „Oh man, nein, das Schaf ist mir jetzt auch völlig egal! Ihr glaubt nicht was mir gerade passiert ist! Ich war bei den anderen Hirten nahe bei Betlehem, da wurde es plötzlich so hell, ich dacht die Sterne und der Mond sind heruntergefallen!“

Hirte 2: „Aha, wir haben uns vorhin schon gewundert, was für ein Leuchten das dahinten am Stadtrand war! Wir hatten schon Angst, Bethlehem steht in Flammen!“

Hirte 4: „Nein, die Stadt brennt nicht! Das helle Leuchten kam von einem Engel, uns ist tatsächlich ein Engel erschienen! Er hat etwas von einem neugeborenen König und Retter erzählt, der als Baby auf diese Welt gekommen ist! Ihr hättet es hören müssen, ich habe keine Zweifel, dass es wahr ist, was der Engel erzählt hat!“

Hirte 4: „Deshalb bin ich ja so schnell zu euch gelaufen, kommt mit, wir gehen mit den andern mit, das möchte ich mit eigenen Augen sehen!“

Die Hirten schauen sich erst unsicher an, stehen aber dann doch auf, und gehen mit den Kindern einmal durch den Gemeindesaal und verschwinden hinter einer Tür. Schließlich kommen sie wieder und setzen sich ums Feuer. Es herrscht andächtiges Schweigen, jeder schaut ins Feuer.

Hirte 1: „Also, das ich so etwas noch erleben darf… Mir fehlten echt die Worte…. Dieses kleine Baby, Jesus haben sie es genannt, hat mich so berührt. Ich habe Gottes Nähe und Heiligkeit ganz nah gespürt….“

Kind 2: „Und ich habe alles zum ersten Mal richtig verstanden! Schade, dass ich im Reli Unterricht nie richtig zugehört habe… Ich muss das sofort meinen Eltern erzählen. Das ist alles wahr, was in der Bibel steht!“

Hirte 3: „Ich weiß zwar nicht was „die Bibel“ ist, aber ich weiß, dass uns diese Nacht verändert hat. Wir müssen allen, die wir kennen, erzählen, was wir hier gesehen und gespürt haben!“

Szene 3

Es wird wieder dunkel. Wenn das Licht angeht, sind die Hirten und Schafe verschwunden, die Kinder liegen auf dem Sofa und reiben sich die Augen.

Kind 1: „Mann, hatte ich einen komischen Traum! Ich bin noch ganz durcheinander…!“

Kind 2: „Du auch? Sag mal, du hast nicht zufällig von der Weihnachtsgeschichte geträumt, die du mir eben vorgelesen hast?“

Beide schauen sich sprachlos an, die Mutter betritt das Zimmer.

Mutter: „Guten Morgen ihr Lieben, na, habt ihr auf dem Sofa geschlafen? Wie seht ihr denn aus, hattet ihr einen Albtraum oder was?“

Kind 1: „Nein, Mama, keinen Albtraum, ganz im Gegenteil!“

Die Mutter streicht dem Kind lächelnd über die Schulter.

Mutter: „Na, was hast du denn hier hängen, ist das Watte… ? Nee, das fühlt sich an wie Wolle, wie echte Schafswolle, wie kommt die den hier hin?“

Kind 1: „Das, meine liebe Mama, ist eine lange und unglaubliche Geschichte!“

Kind 2: „Aber die erzählen wir bitte erst nach dem Frühstück! Ich habe Hunger wie ein Schaf, ähh ich meine natürlich wie ein Bär!“

Mutter: „Na, dann auf zum Frühstück, und dabei will ich die lange und unglaubliche Geschichte hören! So was, Schafswolle an der Hose, na ich bin ja gespannt….“

Die drei verlassen den Raum.

LICHT AUS.

Spenden, helfen, fördern

Mit deiner Unterstützung hilfst du uns Theaterschaffenden

Jetzt spenden