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Untreu

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein, Tod, Trauer, Leid

Isabella betrügt ihren Mann Dominik, so wie Israel Gott betrügt. Als sie nach Hause kommt, konfrontiert Dominik sie damit. (Jesaja 1)

Untreue, Ehe, Konfrontation, Konsequenzen, Leid, Ehebruch, Lüge

Das Stück

Untreu – nach Jesaja 1

Personen: Isabella(I) und ihr Mann Dominik (D), ein weiterer Mann als Statist (M)
Requisiten: Blumenstrauß, Buch

Isabella betritt den Raum (von hinten) mit einem Blumenstrauß, dreht sich zur Tür um und winkt M

I: „Bis bald! Ich kann es kaum erwarten!“

Dreht sich zu den Zuschauern, die noch mit dem Rücken zu ihr sitzen, und seufzt verträumt, während sie in Gedanken versunken den Weg nach vorne geht. Dominik sitzt zu diesem Zeitpunkt schon auf der Bühne und liest.
Kurz vor der Bühne wacht I aus ihrem Tagtraum auf, schaut sich mit ernster Miene um, schaut auf die Blumen in ihrer Hand, überlegt sie wegzuwerfen, behält sie stattdessen, atmet einmal kurz durch, und betritt die Bühne mit gespielter Freude.

I: „Hallo Schatz!“

D ignoriert sie, I zieht sich die Schuhe aus und kommt ihm dann ein paar Schritte näher.

I: „Schatz? (D blickt auf, mit neutralem Blick mustert er sie) Ich hab dir was mitgebracht.“

I geht zu D hält ihm die Blumen hin und versucht ihn zu küssen. D weicht ihr aus und steht dabei auf.

I: „Was ist denn?“

D:(wendet den Blick ab) Ich will das nicht von dir.“

I: „Aber warum denn nicht? (schaut die Blumen an) Sie sind doch so schön!“

D:(versucht ruhig zu bleiben, etwas wütend und verletzt, schaut I immer noch nicht an) Warum nicht? Das fragst du noch? Ist das dein Ernst?...Woher kommst du denn grade?“

I:(etwas nervös) Vom Blumenladen. (verteidigend) Ich ging daran vorbei und dachte, ich mache meinem Ehemann eine Freude. (beleidigt) Ich dachte ich zeige ihm, dass ich ihn liebe!“

D: „Mir zeigen, dass du mich liebst? Und das soll ich dir glauben?“

I:(schnippisch) Warum solltest du nicht?“

D:(schweigt) Weil ich weiß, dass es nicht stimmt. (sieht I in die Augen) Und du weißt es auch. (Pause) Du gehst mir fremd.“

I:(erst geschockt, fängt sich schnell wieder) Ach, du spinnst doch!“

D:(tonlos, aber schneidend) Ich hab dich gesehen, nicht nur mit einem, nein, jede Woche mit jemand anderem. Wer dir eben gerade am besten gefällt.“

I:(schluckt) Aber...“

D:(betonter, emotionaler) Ich seh es dir an, du siehst krank aus. Es macht dich kaputt! Und dabei warst du doch so schön!“

I schweigt, starrer Blick.

D: „Erinnerst du dich nicht mehr an den Anfang? Unser Eheversprechen? Lebenslange Treue, hieß es da! (eindringlicher, schmerzvoller Blick) Die hast du mir versprochen! In guten und in schlechten Zeiten!(Schmerz und Wut lassen D lauter werden) Da hast du mir gesagt, dass du mich liebst, und ich wusste, du meinst es ernst! Ich habe dir alles gegeben, was du brauchtest, und noch mehr.Wir waren eins!(D schaut I bittend und entschlossen an, wird wieder ruhiger) Das kann wieder so werden. (etwas betonter, steigernd) Wenn du aufhörst anderen Männern nachzulaufen, dann verzeihe ich dir. Dann bin ich wieder so für dich da, wie ich es am Anfang war!(leiser) Wenn nicht, dann gibt es für uns keine Zukunft.“

D geht ab, I steht fassungslos da.

Black

Anmerkungen des Autors

Ein sehr ernstes Stück, man sollte auf jeden Fall vorher darüber nachdenken, ob es Leute in der Gemeinde gibt, die grade so etwas erleben, dann ist es nicht angebracht.
Wird es aber überzeugend gespielt, ist es ein kraftvoller Einstieg in eine Predigt über die Untreue von Gottes Volk zu Gott.

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