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Mut wie Ruth

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Jugend, Kinder

Eine kurze Zusammenfassung des Buches Ruth. Bei uns hieß der Gottesdienst "Mut wie Ruth"

Ruth, Mut, Kinder, Jugend

Das Stück

Mut wie Ruth- Großenaspe 2005

Set: Center Stage wird eine kleine Feuerstelle aufgebaut mit Topf.
Dort liegen auch Decken als Sitzunterlage. Seitlich einige Decken mehr, wo das Baby liegt. Die Monologe von Noomi finden Down Stage Right statt.

Cast: Noomi, die Schwiegermutter; Ruth; Orpa; Boas, der Mann von Ruth
____

Szene 1

Noomi Center Stage mit Baby/Puppe auf dem Schoß.

Noomi: „Das hier, das ist mein Enkelkind. Ein Junge. Er heißt Obed. Ich bin so froh, ihn zu haben. Obwohl, rein biologisch ist er gar nicht mein leiblicher Enkelsohn. In meiner Familie ist das ein wenig kompliziert, fürchte ich. Aber ich versuche mal, es Euch zu erklären.“

Noomi legt Baby vorsichtig auf die Decke, geht nach Center Stage Right.

Noomi: „Mein Name ist Noomi. Vor über 10 Jahren sind mein Mann Elimelech und ich mit unseren beiden Söhnen nach Moab ausgewandert. Wir kommen eigentlich hier aus Israel. Doch hier herrschte damals eine Dürre und Hungersnot, deshalb wollten wir woanders hin. In Moab hatten wir dann Arbeit und genug zum Leben, doch mein Mann starb nach einigen Monaten. Meine beiden Söhne heirateten in Moab und so bin ich zu meinen lieben Schwiegertöchtern Ruth und Orpa gekommen.“

Ruth und Orpa betreten die Bühne und setzen sich Center Stage.

Noomi: „Doch auch meine Söhne starben vor drei Jahren in Moab. Beide kinderlos. So waren wir drei Witwen auf uns gestellt. Und Witwe sein ist zu unserer Zeit wirklich kein Spass. Witwen dürfen von dem Leben, was die anderen ihnen übrig lassen. Also riet ich Ruth und Orpa, sich einen neuen Mann in Moab zu suchen. Ich wollte unbedingt zurück nach Israel.“

Noomi zurück Center Stage

Szene 2

Orpa: „Noomi, ich komme mit Dir. Du bist wie eine Mutter für uns."

Ruth: „Wir lassen Dich auf keinen Fall alleine gehen.“

Noomi: „Bleibt hier. Es ist einfacher für Euch. Sucht euch einen netten Mann. In Israel wäret ihr Ausländerinnen und Witwen. Das ist doppelt schwer.“

Orpa (umarmt Noomi): „Gut. Weil du es sagst.“ (umarmt sie noch mal und geht)

Ruth: „Noomi, wohin Du gehst, will ich auch gehen. Dein Volk ist doch auch mein Volk. Und dein Gott Israels ist doch jetzt auch mein Gott. Ich kann hier nicht bleiben.“

Ruth reicht Noomi die Hand.

Szene 3

Noomi Center Stage Right

Noomi: „Also begleitete meine liebe, mutige Ruth mich. Wir gingen in meine Heimat zurück. Dort lebten wir von dem, was auf den Feldern bei der Ernte übrig blieb. Also ging auch Ruth auf ein Feld, um Reste aufzulesen."

Ruth steht auf, sammelt Körner in ein Tuch.

Noomi: „Dort sah der Besitzer des Landes, Boas, meine Ruth."

Boas auf die Bühne. Beobachtet Ruth.

Noomi: „Er sah sie dort fleißig von früh bis spät die restlichen Ähren und Körner einsammeln und war – sagen wir mal- entzückt von ihr. Er wies seine Arbeiter an, nett zu ihr zu sein und kümmerte sich darum, dass Ruth genug Nahrung fand.“

Boas geht heimlich hinter Ruth her und lässt Körner fallen, so dass sie etwas findet, wenn sie sich umdreht. Dann geht Boas von der Bühne. Ruth zu Center Stage

Szene 4

Noomi zurück Center Stage

Noomi: „Ruth. So viel Getreide? Auf wessen Feld hast Du denn gesammelt. Waren die Schnitter so faul, dass es so viele Reste gab?“

Ruth (lacht): „Ich war auf Boas Feld. Und er war sehr nett. Die Knechte hat er angewiesen, nett zu mir zu sein. Und zu mir hat er gesagt, ich darf jeden Tag auf seinen Feldern sammeln.“

Noomi: „Boas? Gott segne ihn, dass er so gut zu dir ist. Weißt Du, er ist ein entfernter Verwandter von meinem Mann. Ich kannte seine Mutter gut.“

Szene 5

Noomi Center Stage Right

Noomi: „Dann hatte ich eine Idee. Von der Familie meines Mannes hatte ich noch ein Stück brachliegendes Land. Das konnte ich wohl verkaufen. Ihr müsst wissen, dass Verwandte von Verstorbenen bei uns unbedingt ein Vorkaufsrecht auf Land haben. (verschmitzt) ...Außerdem haben sie das Recht, bei diesem Landkauf die Witwe des Verstorbenen zu heiraten und so seinen Namen zu erhalten und seine Nachkommenschaft zu sichern. Aber natürlich sollte Boas nicht mich heiraten. Für so etwas bin ich zu alt. Aber meine liebe Ruth war recht angetan von dieser Idee. Das Wagnis war nur, auch Boas davon zu überzeugen. Schließlich hätte ja auch jeder andere Verwandte von uns auf das Vorkaufsrecht pochen können. Doch Ruth setzte alles auf eine Karte und machte Boas dies Angebot.“

Ruth nimmt eine Schriftrolle und steht auf. Boas kommt auf die Bühne. Sie gibt Boas die Schriftrolle.
Boas liest, nimmt die Rolle und geht davon.

Noomi: „Boas leitete sofort alles Geschäftliche in die Wege und ...heiratete meine Ruth.“

Szene 6

Boas kommt wieder auf die Bühne, geht auf Ruth zu, nimmt ihre Hand, beide stellen sich nach vorne zu Noomi.

Noomi: „Naja, und wenig später kam unser kleiner Obed.“

Ruth nimmt Obed, wiegt ihn, gibt ihn Noomi.

Noomi: „Unsere Familie ist sehr gesegnet worden. Und wisst ihr, was über Obed in der Bibel steht? Obed zeugte Isai und Isai zeugte David. So wurde meine Ruth die Urgroßmutter des mächtigen Königs David von Israel.“

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Wir haben das Stück genutzt, um - statt Lesung - das Buch Ruth zusammenzufassen.
Die nachfolgende Predigt und der Gottesdienst hießen "Mut wie Ruth"

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