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Christsein nach Rezept

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Sandra und Andrea treffen sich um Kuchen zu backen. Sie wollen ihren Glauben im Alltag umsetzen und mit Leuten ins Gespräch über den Glauben kommen. Während Andrea sich genau an die Anweisungen der Bibel für das Rezept hält, mischt Sandra einfach zusammen, was sie hat. Am Ende stellt sich heraus, dass die Hefe die Vorraussetzung für das Gelingen ist.

Glaube, Alltag, Hefe, Sauerteig, Evangelisation, Rezept, Bibel

Das Stück

Zwei Frauen treffen sich um gemeinsam Kuchen zu backen.

Sandra: "Also ich fand das ja heute eine richtig gute Predigt darüber, wie man Gott mit in den Alltag nehmen kann. Einfach mal einem anderen in der Woche etwas Gutes tun. Und da ist es gar keine schlechte Idee von dir für andere einen Kuchen zu backen."

Andrea: "Ja, mich hat das auch angesprochen. Und bei einem gemeinsamen Stück Kuchen kommt man doch am Besten mit anderen ins Gespräch. Ich bin gespannt, wen mir Gott so vor die Füße stellt."

Sandra: "Ich glaub, ich fang erst einmal mit dem Kuchen an. Hast du ein Rezept? Ich habe einfach die Sachen mitgebracht, die ich noch zu Hause hatte."

Andrea: "Na, zum Thema passend hab ich das Rezept für einen Bibelkuchen rausgesucht. Ist das nicht super? Eine Steilvorlage für ein persönliches Glaubensgespräch."

Sandra: "Also, ich weiß nicht, ob man immer gleich mit der Tür ins Haus fallen muss. Ich kann das nicht so. Aber nun lass uns anfangen. Was brauchen wir?"

Andrea: "Moment! Also hier steht 1,5 Tassen Jesaja 7, 22 (schlägt in der Bibel nach) Die Kuh und die zwei Ziegen, die jeder nur noch haben wird, werden so viel Milch geben, dass die ganze Familie Butter essen kann… "

Sandra: "Butter also – (misst etwas ab) So dass müsste passen."

Andrea (misst genau die Menge ab): "Als nächstes kommt 1. Buch Könige 5,2, daraus 5 ½  Tassen: Salomo, der Herr über alle Königreiche vom Euphratstrom bis zum Philisterland und bis an die Grenzen Ägyptens benötigte für sich und seinen Hofstaat täglich drei Tonnen feines und sechs Tonnen gewöhnliches Mehl.“

Sandra: "Gut, dass wir nicht die Mengenangaben aus der Bibel übernehmen müssen."

Beide messen ab und füllen die Zutaten in die Schüssel!

Andrea: "O, das war zuviel, da nehm ich lieber noch etwas raus, nicht dass es nachher nichts wird. Was machst du da?"

Sandra: "Du hast doch gesagt, da muss Mehl rein!" (Schüttet noch etwas nach.)

Andrea: "Ja, schon aber doch nicht soviel!"

Sandra: "Ach das passt schon. Wie geht es weiter?"

Andrea: "Jeremia 24,2. Da steht was von Feigen. 2 Tassen sollen wir nehmen."

Sandra: "Feigen? Mmmh die hab ich nicht! Egal, da nehme ich halt - ja Rosinen, das ist gut!"

Andrea: "Also, ich halte mich da lieber an das Rezept. Man kann doch nicht einfach irgendwas nehmen. Schließlich steht es doch hier in der Bibel."

Sandra: "Ich hab aber nun mal keine Feigen. Also weiter!“

Andrea: "Warte es nur ab, du wirst schon sehen, was du davon hast. Hier steht es Sprüche 30,33: Jede Handlung hat eine Folge: Wenn Milch geschüttelt wird, wird sie zu Butter, schlägt man die Nase, kommt Blut heraus und reizt man den Zorn, dann gibt es Streit!“

Sandra: "Ok, soll ich dir jetzt auf die Nase schlagen oder wollen wir weiter machen?"

Andrea: "Sehr witzig! Also 4 Tassen Milch! Hast du Milch? Sonst geb ich dir welche ab?"

Sandra: "Nein, ich hab keine!"

Andrea: "Warte, ich messe kurz ab. Oh, sorry, das hat genau für mich gereicht."

Sandra: "Kein Problem! Mal sehen, was ich hier noch so hab. Ah, ein bisschen Honig und Wasser! Das müsste gehen!"

Andrea: "Du kannst doch nicht einfach irgendwas zusammenmischen!"

Sandra: "Kann ich wohl, siehst du doch! Was steht da jetzt noch? Matthäus 13! Sauerteig!"

Andrea: "Stattdessen kann man auch Hefe nehmen. Sauerteig und Hefe bewirken, dass der Teig aufgeht und schön locker wird. Ansonsten hat man nur so einen festen Klumpen nachher!"

Sandra: "Hefe habe ich! Na dann kann ja jetzt nichts mehr schiefgehen, wenn Hefe drin ist, wird das mit dem Rest schon zusammenpassen."

Andrea: "Also, ich bezweifle ja, das aus deinem Kuchen etwas wird. So jetzt noch ein bisschen kneten, gehen lassen und in den Ofen damit. Ich bin gespannt, wie mein Bibelkuchen so bei den Leuten ankommt."

Sandra: "Ich bin auch fertig!"

Andrea: "Es sieht ja schon ein bisschen seltsam aus bei dir! Ich weiß ja nicht, ob du damit den Leuten etwas Gutes tust."

Sandra: "Ach, das wird schon. Ich vertraue da ganz auf die leckeren Zutaten, die ich hatte und die Hefe. Es ist halt mehr so eine Art spontaner Überraschungskuchen!"

Andrea: "Wie du meinst! Wollen wir eine Tasse Kaffee trinken, solange unsere Kuchen im Ofen sind?"

Sandra: "Gute Idee! Hast du noch ein paar von deinen leckeren Keksen?"

Beide gehen ab! Schild 1 Stunde später.

2. Teil
Andrea kommt mit ihrem Kuchen herein!

Andrea: "Mmmh, das riecht ja köstlich! Hier ist das Prachtexemplar! Mein Bibelkuchen! Ich hoffe, damit kann ich mit den Leuten über Gottes Wort ins Gespräch kommen. Schließlich hab ich mich ganz auf sein Wort eingelassen.
Sandra, ist dein Kuchen fertig? (Spricht vor sich hin:) Das kann ja nichts geworden sein. Na ja, notfalls backe ich noch einen für sie mit."

Sandra (kommt herein): "Hier ist er! Echt lustig – Dein Nachbar kam eben am Fenster vorbei und sprach mich gleich an. Er meinte, dass das ja echt vielversprechend riecht. Ich hab ihm versprochen, dass er ein Stück abbekommt!"

Andrea: "Ich muss wirklich sagen: Ich bin überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass man mit dem was man so zu Hause hat, so etwas anfangen kann."

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