Drama Ministry

Drama Ministry fördert Theaterschaffende in der Kirche mit Online-Material, Vor Ort-Support und deutschlandweiten Seminaren.
mehr erfahren

iThemba

Verbreitet die Stimmung Südafrikas und berichtet von der Hoffnung, die Leben verändert.
mehr erfahren

Lifeliner

Der Lifeliner teilt Leben: Unterwegs in Schulen, Fußgängerzonen und Stadtfesten. Dort wo Menschen sind..
mehr erfahren

Project Serve

Auslandseinsätze auf allen Kontinenten.
mehr erfahren

Youthload

Online Ideenpool für christliche Jugendarbeit.
mehr erfahren

JFC Deutschland

JFC Deutschland ist Teil des weltweiten Netzwerks von Jugend für Christus International.
mehr erfahren

Drama Ministry ist für dich kostenlos!

Damit wir dieses und viele andere Angebote anbieten können, braucht das Netzwerk deine Hilfe.

Willst du weiterhin dieses Angebot nutzen können? Hilf mit einer Spende!

 

Ziel: 76.500€

Jetzt unterstützen

Zwei Hobbygärtner im Gespräch über ihre unterschiedlichen Gärten (schweizerdeutsch)

Männer2
Frauen0
Kinder0
Egal0

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Dialekt und Mundart, Erntedank

Zwei Hobbygärtner (auch Frauen möglich) kommen ins Gespräch über ihre beiden Gärten. Der eine Garten ist ertragsreich, der andere heruntergekommen. Die Geschichte ist in drei Szenen aufgeteilt. Im ersten Teil findet ein gemeinsames Staunen statt - Dankbarkeit. Der erste Teil regt zum "Teilen" an - was im 2. Teil geschieht. Und mündet im 3. Teil im gemeinsam hoffen.

Ernte, ernten, wachsen, staunen, teilen, hoffen

Das Stück

Hans und Ruedi im Gespräch miteinander

1 Szene: Stune

bim inelaufe

Ruedi: "Ah hoi Hans, gad auno underwegs?"

Hans: "Jo sali Ruedi, jo chume gad vom Coiffure. Und du?"

Ruedi: "Hei meh gsehts, guet gsehsch us Hans. Ich bi no schnell e neus Pflänzli go poshte für min chöne Garte."

Hans: "Phuul.. apropo Garte de macht mir im Moment gar kei Freud, alles goht kabutt und verwelkt, seht gar nüme schön us.. sogar alle Salot isch nüme bruchbar."

Ruedi: "Da chunt scho wieder besser, für min Garte bruchi im Moment au sehr vill Zit, aber das Johr hani wunderbare Salot imfall, I denk da liit a dem super wetter i dem johr du weisch jo das d Planze vom Wetter abhängig sind."

Hans: "Würklich? Dörfi mol cho luege wie du de agsetzt hesch?!..vilicht machi jo eifach öpis falsch.."

Ruedi: "Jo sicher, da zeigi dir doch gern,vilicht hani aifach meh Sune wie du, will d Sunne isch jo für planze mega wichtig.. lueg do..de Salot gad det hiine."

Hans: "Läck Ruedi din Garte isch jo bombastisch schön, do chani jo nume stuuuune he.. do gseht min degege us wienen abgrodete Urwald in Gröndland."

Ruedi: "Haans du bischmer eine du, in Gröndland hets doch kein Urwald, so schlimm cha din Garte doch gar nöd sih."

Hans: "Sicher Ruedi, lueg mol die Tomate, Salöt, Chürbis, und die ville schöne Pflänzli und Strüchli do chani würklich nume stuune.. unglaublich wie du da anebringsch!" (liisliger schruube, Stimme useneh!)

Ruedi: "Jo wie machsches denn du? Zeig mer mol din Garte."

Hans: "Jo weisch i due........."

zwüscheteil Gärtner spieled witer, bliebe uf de Bühni....

2. Szene: Teile

Ruedi: "Aso chum Hans luegemer doch i dim Garte gadmol wiemer di besprochne Sache chönted umsetze, daser scho gli wieder besser usgseht und du Freud dra hesch."

Hans: "Jo da wer super, lueg do hani denkt chöntemer sGmües abaue und i dem Egge die Büsch chli uffrische. Aber do gsehts halt schochi mager us."

Ruedi: "Jetzt chuntmer e gueti Idee Hans, i ha erschgad sone schöni Pflanze möse useneh neh weli chli zwenig Platz gha han, die stoht no bi mir imne Topf ine, weli nöd gwüsst han wasi demit söll, wart i hol sie schnell."

Hans (zu sich selber): "hei de Ruedi isch scho en liebe, immer so hilfsbereit."

Ruedi: "Lueg die gseht doch super us, und da isch doch mol en guete Afang, sölli der gad helfe sie izsetze?"

Hans: "Jo da wer lieb, i mach gadmol s Loch defür."

Ruedi: "Super, i glaub die passt grad do ine, ez mömmer nume nochli Erde druf due, dass sie guet hebed und denn passt doch das."

Hans: "Hey da gseht jo mega guet us, danke vielmol."

Ruedi: "Isch gerngscheh Hans, ich hilf dir gern. Weisch was chuntmer gad in Sinn?"

Hans: "Nai was?"

Ruedi: "I ha scholang mol denkt öbmer nöd sölled üsi Gartegrenze umgstalte und gmeinsam öpis mache."

Hans: "Da wer jo mega cool, denn chöntemer öpis richtig schöns mache.. und wie stellsch dir das vor?"

Ruedi: "Mir chönted doch zeme es paar Pflanze chaufe und die isetzte, oder?"

Hans: "Genau! Chum da machemer, i hol gad mis Auto denn chömmer schnell go."

Ruedi: "Super, i wart dusse."

Szene fertig - Gärtner topfen Pflanzen ein, die sie nachher verschenken werde (Hoffnungspflanzen....), bleiben auf Bühni....

Szene 3: Hoffe

Hans: "Hey Ruedi da hemmer würkli super anebrocht, ich hoff das die Pflanzene ez eifach schön wachsed und sWetter üs kein Strich dur drechnig macht."

Ruedi: "Jo da hoffi au Hans, mir hends jetzt schön sorgfältig macht und die Pflanzene chömed sicher guet."

Hans: "Weisch Ruedi, eigentlich hanich vor es paar Johr de Wunsch gha zum vill schöni Pflanze, Gmües und süsstigi Sache azplfanze und spöter denn chöne andere Mensche zverschenke, doch min Garte isch chli andersch usecho als dasich erhofft han. Guet do mueni scho au sege, dasi mir schon öd gnueg Zit defür gnoh han."

Ruedi: "Hey das sind jo ganz schöni Plän wo du do hesch. Mir chönted doch jetzt das au gmeinsam mache mit üsene neue Pflanzene womer gsetzt hend, so viel ich weiss wachsed die ganz schnell und den gits immer meh vo dene."

Hans: "Hei denn chömmer vilicht scho bald afange verschenke, da wer jo echt läss. Denn wür min Wunsch glich no in erfüllig go."

Ruedi: "Gsehsch nur Hans, mis Mami het immer gseit: Ruedi dHoffnig dörfsch nie ufgeh. Da wird scho klappe, du wirsch Auge mache."

Hans: "Jo du hesch recht, und dasmol goni jo alles andersch a, gmeinsam chömmer das würkli schaffe."

Szene fertig - laufe use....gänd am Schluss vom Gottesdienst bim Segnigslied Hoffnigspflanze ab....

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Die Szenen spielten sich im Rahmen eines Familiengottesdienstes am Erntedankfest ab. Die Szenen wurden nachher aufgenommen und vertieft. 1. Szene: Abhängigkeit (von Gott) --> um überhaupt Staunen zu können. 2. Szene: Teilen Erlebnisse (im Gottesdienst wurden Erlebnisse ausgetauscht --> Zettel an Wand und mündliche Kurzbezeugungen). 3. Szene: Hoffnung haben (der ertragreiche Garten zieht Gottes Wirken staunend an; Gemeinde soll ein solcher Ort sein und bleiben, worin Menschen hinkommen). Als Bühnenbild wurden zwei unterschiedliche Gärten dargestellt.

Spenden, helfen, fördern

Mit deiner Unterstützung hilfst du uns Theaterschaffenden

Jetzt spenden