Drama Ministry

Drama Ministry fördert Theaterschaffende in der Kirche mit Online-Material, Vor Ort-Support und deutschlandweiten Seminaren.
mehr erfahren

iThemba

Verbreitet die Stimmung Südafrikas und berichtet von der Hoffnung, die Leben verändert.
mehr erfahren

Lifeliner

Der Lifeliner teilt Leben: Unterwegs in Schulen, Fußgängerzonen und Stadtfesten. Dort wo Menschen sind..
mehr erfahren

Project Serve

Auslandseinsätze auf allen Kontinenten.
mehr erfahren

Youthload

Online Ideenpool für christliche Jugendarbeit.
mehr erfahren

JFC Deutschland

JFC Deutschland ist Teil des weltweiten Netzwerks von Jugend für Christus International.
mehr erfahren

Drama Ministry ist für dich kostenlos!

Damit wir dieses und viele andere Angebote anbieten können, braucht das Netzwerk deine Hilfe.

Willst du weiterhin dieses Angebot nutzen können? Hilf mit einer Spende!

 

Ziel: 76.500€

Jetzt unterstützen

Jesus hat Zeit, wir nicht

Männer1
Frauen1
Kinder0
Egal0

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein, Weihnachten

Petrus und Maria treffen sich und unterhalten sich. Jesus ist mit seiner Zeiteinteilung nicht in den Griff zu bekommen

Zeit, Hektik, Stress, Jesus hat Zeit, Er ist überraschend

Das Stück

Anspiel zum Advent 2015

Thema : Jesus hat Zeit

Mitspieler : 2 Personen

Petrus und Maria

Zeit : Das Jahr 28

Szene : Petrus kommt aufgeregt in den Raum

P : „Hallo, hallo, er geht schon wieder nicht dran, bestimmt hat er seinen Accu wieder nicht aufgeladen. Das habe ich ihm schon ein paar mal gesagt und gezeigt. Ihn interessiert das einfach nicht. Nichts ist so wichtig heutzutage, als dass man on ist, sonst ist man out.“

Petrus wählt.

P : „Ich probier es nochmal über Whatsup. Ich hatte doch extra diese Jüngergruppe eingerichtet. Mmmm, auch keine Nachricht, keine Anwort von ihm.“

Petrus wählt.

P : „Und mein E-Mail -Konto? Gähnende Leere: Der Mann ist nicht zu erreichen, gibt’s denn das?“

Er geht zu Maria , die auf der Bühne steht.

P : "Ich muß zu Maria, die führt ja seinen Terminkalender, oder versucht es zumindest.
Maria, Maria , hast Du eine Ahnung wo Jesus ist?“

M : „Petrus, nun beruhige dich doch erstmal. Du bist ja ganz ausser Atem!“

P : „Puh, das kann ich Dir sagen, dieser Mann ist nicht in den Griff zu bekommen. Wir haben doch noch soviel vor!"

M : „Ja, es ist schon eigenartig mit ihm. Er hält sich auch nicht an meinen Terminkalender.“

P : „Wo ist er jetzt schon wieder hingegangen. Er könnte sich doch wenigstens mal abmelden.“

M : "Er sagte nur, er wollte ein paar Tage in die Wüste."

P : "Wohin ????" (Petrus ist ausser sich )

M : „In die Wüste, ja du hast richtig gehört: In die Wüste.“

P : „Um Himmelswillen, was will er dort? In der Wüste ist es öde, kein Mensch ist da, man kann dort keinen Menschen heilen, keiner hört einem zu, in der Wüste erreicht man niemand und man hat auch keinen Handyempfang.“

M : „Ich glaube, Petrus, er brauchte einfach mal Ruhe. Diese ganzen Menschenmassen, die Kranken, die alle kommen, das hält doch kein Mensch aus.“

P : „Aber er ist der Messias!“

M : „Psst, nicht so laut, wenn uns einer hört.“

P : „Aber er ist doch der Messias, er tut Wunder, heilt Lahme. Der Sohn Gottes hat doch sämtliche Ressourcen. Er muß den Stress doch abkönnen.“

M : „Aber Petrus, du kennst ihn doch, du weißt doch, er schläft wie wir, er ißt wie wir, er ist müde wie wir. Er ist einfach auch Mensch.“

P : „Ja, Mensch, aber doch auch mehr! Aber sag mal, wie lange will er denn in der Wüste bleiben?“

M : „Er sagte, es könne ein paar Tage dauern."

P : „Ein paar Tage ????" (Petrus ist aufgeregt)

M : „Er nimmt sich einfach die Zeit, uns wird sie nur genommen.“

P : „Das stimmt allerdings, neulich wieder, ging er ganz allein in die Berge. Ich wollte noch soviel mit ihm klären und auf einmal war er verschwunden. Er hat die Leute einfach stehen lassen.“

M : „Das wundert mich auch immer wieder, er läßt die Menge stehen, um allein zu sein.“

P : „ Du weißt Maria, wir haben noch soviel vor. Die Zeit drängt. Neulich sprach er schon vom Abschiednehmen.“

M : „Ach, du meinst, weil er da neulich gesagt hat: Ich bin nur noch eine kleine Weile bei Euch.“

P : „Ja, genau, wir müssen diese Zeit ausnützen,so lange er da ist. Ich hatte mir überlegt, das wir eine Projektgruppe gründen. Wir müssen jetzt mal strategisch vorgehen, wenn wir noch ganz Israel erreichen wollen. Da brauchen wir einige Teams. Wir gründen am besten noch eine Whatsup-Gruppe. Dann sind wir bestens vernetzt. Solange er noch nicht da ist, könnten wir ein gutes Strategiekonzept entwickeln. Und wenn er wieder kommt, haben wir schon alles für ihn geplant.“

M : „Na, ob ihm das gefallen wird? Ich habe da so meine Zweifel. Du weißt, er nimmt sich die Zeit für ...“

P : „Ach, Du meinst neulich mit den Kindern. Das war schon sehr eigenartig. Da standen doch so viele wichtige Leute aus der Stadt dabei. Ich glaube, sogar der Bürgermeister.“

M : „Ja, und auf einmal hatten die Kinder Vorrang, die kamen auf einmal alle angerannt.“

P : „Siehste, und das paßte doch irgendwie gar nicht. Ich wollte es ihm ja begreiflich machen. All die wichtigen Leute.“

M : „Und? Was hat er Dir gesagt? Lass Sie kommen. Jetzt ist Zeit für die Kinder. Er nimmt sich einfach die Zeit für die Unwichtigen.“

P: „Und hast du mitgekriegt, was die Leute gesagt haben? Jetzt redet der mit diesen Balgen. Was soll das für ein Prophet sein?“

M : „Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit mit meinen Kindern verbracht.“

P : „Na, da spricht ja wieder die Mutter.“

M : „Sag mal Petrus, wieviel Zeit verbringst Du mit deinen Kindern?“

P : „Maria, das ist doch ganz was anderes. Ich habe mein Fischereigeschäft aufgegeben, um ganz für den Herrn da zu sein. Er hat mich berufen in seinen Dienst. Da bleibt halt nicht soviel Zeit für Hobbies, Familie und Freunde.“

M: „Unser Meister hat auch Zeit für seine Freunde. Er ist bei Maria und Martha und seinem Freund Lazarus eingekehrt. Da war Zeit für gute Gespräche, eine Tasse Tee und Kekse.“

P : „Und ein ganzer Nachmittag ist dabei draufgegangen. Maria, Du glaubst doch wohl nicht, dass das die Nachwelt noch interessieren wird. Kein Geschichtsschreiber wird sich für ein Kaffeekränzchen mit Maria, Martha und Lazarus interessieren.“

M : „Du denkst ja nur wieder an deine Seemannsgeschichte. Der Sturm auf dem See Genezareth.“

P : „Ja, genau. Da war was los. Er sprach ein Wort und alles war still. Das sind die Supergeschichten, die die Menschen interessieren.“

M : „Aber sag mal, schlief er nicht im Boot?“

P : „Ja , das war das Allerbeste. Mitten im Sturm lag er im Schiff und schlief. Wir hatten so eine Angst und er ruhte sich einfach aus. Mitten im Sturm hatte er Zeit für ein Nickerchen. Das darf man auch Keinem erzählen. Na dann hab ich ihn aber auch geweckt: Meister wir kommen um und du schläfst? Und dann kam Gottseidank dieses Superwunder, das war dann wieder spitze.“

M : „Ja, mitten im Chaos hatte er eine Auszeit. Der Sturm hat ihm keine Angst gemacht. Das liegt in dieser starken Verbindung zu seinem Vater.“

P : „Die Zeit mit dem Vater nimmt er sich immer wieder, dass fällt mir auch auf. Das scheint ihm wichtig zu sein.“

M : „Bei all seinen Begegnungen mit Menschen, nimmt er sich die Zeit der Stille mit seinem Vater. Das braucht er wohl.“

P : „Mmmm, es ist schon so spät. Wann kommt er wohl wieder? Ich hab noch soviel vor mit ihm.“

M : „Petrus, sei nicht so ungeduldig. Vielleicht brauchen wir ja auch diese Zeit mit dem Vater im Himmel. Bei all unserer Hektik im Alltag. Der Meister gönnt sich diese Zeit und wir?"

P : „Du kannst ja meinetwegen hier hocken bleiben, ich geh ihm schonmal entgegen.“

Petrus geht.

M : „Petrus, warte doch einfach auf ihn.“

P : „Nee, warten ist nicht mein Ding.“

LICHT AUS.

Spenden, helfen, fördern

Mit deiner Unterstützung hilfst du uns Theaterschaffenden

Jetzt spenden