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Weihnachten - Das Fest des Teilens?

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Weihnachten

Cornelia und Dorothee leben als gute Freundinnen in einer WG zusammen. Ihr Vermieter will über die Weihnachtszeit Anita und Carola in einem freien Zimmer der WG einquartieren, weil ihr Haus abgebrannt ist und sie vorübergehend keine andere Bleibe haben.

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Das Stück

Bühne: Ein Tisch steht in der Mitte. Drumherum Stühle. Zum Teil ist alles schon weihnachtlich geschmückt. Eine Zeitung liegt auf dem Tisch. Cornelia und Dorothee kommen bepackt mit Weihnachtseinkäufen nach Hause.

Dorothee: "Hast du die Haustür zugemacht?"

Cornelia: "Nein, noch nicht. Ich hatte beide Hände voll. Wir hätten vielleicht doch nicht so viel einkaufen sollen. (Sie stellt die Tüten ab und nimmt die Zeitung) Hast du das gelesen?"

Dorothee: "Was ist denn?"

Cornelia: "Im Nachbardorf hat ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Hier (liest vor): Das Haus ist einsturzgefährdet. Die Bewohner können das Haus bis auf weiteres nicht nutzen. Die meisten Bewohner können jedoch bei Verwandten und Freunden unterkommen. Nur für zwei Frauen, die nicht aus der Gegend stammen, ist unklar, wo sie die Weihnachtsfeiertage verbringen können."

Dorothee: "Das ist ja übel. Die Frauen können einem richtig leid tun."

Cornelia: "Ja, da hast du Recht. Wir können ja nachher dafür beten, dass die beiden doch noch etwas finden."

Dorothee (holt einen Weihnachtsstern aus einer Tüte): "Ist der nicht wunderschön?"

Cornelia: "Mal sehen, wo wir den hinhängen können. (schaut sich um und legt ihn erst mal auf den Tisch) Ich finde das übrigens echt super von dir, dass du nicht zu deiner Familie gefahren bist."

Dorothee: "Das ist doch klar. Ich kann doch meine beste Freundin an Weihnachten nicht alleine lassen. Außerdem muss ich mich noch auf die Prüfungen im Januar vorbereiten. Da hätte ich gar keine Zeit für die Family mit Weihnachtsgans."

Cornelia: "Trotzdem. Ich hätte vollstes Verständnis. Ich wäre ja auch viel lieber zu Hause. Aber Mama und Papa haben ja diese blöde Verpflichtung in Amerika."

Dorothee: "Was war das nochmal?"

Cornelia: "Ach, keine Ahnung. So ganz verstanden hab ichs nicht. Aber es klang so, als ob die Existenz der Firma, ach was, der ganzen Welt davon abhängt, dass mein Vater diese Vertragsverhandlungen bis zum Ende des Jahres unter Dach und Fach bringt. Früher wäre ihm die Familie wichtiger gewesen. (seufzt) Aber ich bin halt nicht mehr seine Prinzessin."

Dorothee (deutet einen Knicks an): "Eure Majestät..."

Cornelia: "Spotte nur..."

Dorothee: "Ach komm. Das war doch nicht so gemeint."

Cornelia (lächelt): "Ich weiß... Freundinnen?"

Dorothee: "Freundinnen!"

Herr Groß kommt auf die Bühne, hinter ihm Anita und Carola

Herr Groß: "Guten Tag. (Dorothee und Cornelia erschrecken) Die Tür stand offen... Aha. Hier wird schon alles für das Fest geschmückt. Darf ich Ihnen Anita und Carola vorstellen?"

Die Frauen begrüßen sich.

Herr Groß: "Vielleicht haben Sie es in der Zeitung gelesen. Das Haus, in dem die beiden wohnen, ist zerstört."

Cornelia: "Ja. Schrecklich."

Herr Groß: "Mein Bruder wohnt direkt in ihrer Nachbarschaft und er hat mich gefragt, ob ich nicht noch ein Zimmer frei hätte."

Cornelia (blickt irritiert): "Äh, ja..."

Anita (zu Herrn Groß): "Das ist total nett von Ihnen. Wir haben schon im Gasthof nachgefragt. Aber die sind zu dieser Jahreszeit völlig belegt."

Carola: "Und das Schlosshotel hat auch keine Zimmer mehr frei. Mal abgesehen davon, dass wir uns das nicht leisten könnten."

Herr Groß: "Genau. Und da dachte ich. Hier in der WG stehen ja schon seit einem halben Jahr zwei Zimmer leer. Sie sind ja auch recht aufgeschlossen. Könnten Sie sich vorstellen, die beiden Damen für zwei Wochen zu beherbergen? Es wäre auch nur für ein paar Tage. Dann würde ich etwas anderes finden."

Dorothee: "Aber da sind doch gar keine Betten drin."

Herr Groß: "Die kann ich noch bis heute Abend besorgen."

Cornelia: "In dem großen Zimmer habe ich meine ganzen Bücher zwischengelagert."

Herr Groß: "Könnten Sie die nicht vorübergehend auf die Seite räumen?"

Cornelia: "Wenn es nur ein paar Tage sind, lohnt sich der Aufwand doch gar nicht."

Anita: "Wir könnten uns auch ein Zimmer teilen."

Carola: "Ja, das wäre in Odnung."

Dorothee: "Haben Sie denn keine Familie... Ich mein, ich hab ja nichts dagegen, aber..."

Anita: "Meine Familie wohnt in Schweden. Und so schnell kann ich die Reise dorthin nicht organisieren."

Carola: "Ich bin ja auch nicht von hier. Sie kriegen auch nichts von mir mit. Ich werde Sie bestimmt nicht stören."

Cornelia: "Darum geht es ja gar nicht. Wir wollen ja gerne helfen."

Herr Groß: "Wo ist dann das Problem?"

Dorothee: "Es gibt ja gar kein Problem."

Herr Groß: "Nur nochmal zur Erinnerung: Ich habe Ihnen erlaubt, die zwei Zimmer zu nutzen, so lange sie leerstehen, ohne dass ich Ihre Miete erhöht habe."

Cornelia: "Dafür sind wir Ihnen ja auch dankbar. Ich finde nur... Sie würden ja Weihnachten auch nicht mit Fremden feiern wollen."

Dorothee: "Also, nicht dass Sie das jetzt falsch verstehen..."

Herr Groß: "Ich glaub, ich hab das schon richtig verstanden."

Cornelia: "So war das doch gar nicht gemeint."

Herr Groß (grübelt): "Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Ich sehe, dass Sie alles für Weihnachten schön vorbereiten. Vielleicht nehmen Sie sich für die Vorbereitung noch eine Stunde Zeit, um die Weihnachtsgeschichte zu lesen. Dann komm ich mit den beiden Damen nochmal vorbei. Vielleicht haben Sie dann ja Ihre Meinung geändert."

Geht mit Anita und Carola ab.

Cornelia (mürrisch): "Ich geh mal meine Bibel suchen..." (ab)

Dorothee geht seufzend ab.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Das Anspiel kommt unmittelbar vor der Predigt. Cornelia kommt zurück und liest den Predigttext. Dann kommt der Pastor zur Predigt auf die Kanzel. Nach der Predigt treffen sich Cornelia und Dorothee nochmals auf der Bühne, sind einsichtig und verteilen zum Zeichen dafür Geschenke für die Kinder in der Gemeinde.

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