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Hauptsache anwesend

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein, Jugend

(Anspiel mit Videobeispiel) Manchmal ist es schon nicht einfach den Gottesdienst zu ertragen. Die Moderation schlecht, die Predigt zu lang, die Liedauswahl zum Einschlafen. Naja, Hauptsache ist, man geht in den Gottesdienst, oder?

Gottesdienst, langweilig, Gottesdienstbesucher, richtige Einstellung, Gemeinschaft

Das Stück

VIDEOBEISPIEL

Person 1 sitzt schon auf der Bühne. Person 2 kommt gehetzt an und zwängt sich durch die Sitzreihen bis zum freien Stuhl neben Person 1.

Person 2: „Hat der Gottesdienst schon angefangen?“

Person 1 reagiert nicht. Person 2 tippt Person 1 auf die Schulter und bedeutet ihm etwas aus den Ohren zu nehmen. Person 1 nimmt Oropax aus den Ohren

Person 1: „Hm?“

Person 2: „Ob ich schon etwas verpasst habe?“

Person 1: „Grad das Eingangsstück fertig. Wie kommt´s, dass du heute da bist?“

Person 2: „Naja, muss ja – gehört hier ja dazu.“

Person 2: „Christoph macht heute Moderation?“

Person 1: „Kurz und knapp: Ja, siehste doch?“

Person 2: „…und wer predigt?“

Person 1: „Stefan“

Person 2: „Owei, das ist ja wieder ne Kombination. Dann muss ich dem Alex gleich absagen. Bis 12:30 Uhr bin ich ja nie hier raus.“

Person 2 zieht Handy aus der Tasche und tippt. Person 1 und Person 2 stehen zum Gebet auf.

Person 2: „Dahinten im Kleinen Saal ist das nicht die Jenny?“

Person 1: „Ja“

Person 2: „Hab ich schon lange nicht mehr gesehen.“

Person 1: „Stimmt, warst ja die letzten vier Sonntage auch nicht da.“

Beide: „Amen“

Person 1 und 2 wollen sich gerade hinsetzen, um dann direkt erschrocken wieder aufzustehen, weil das nächste Lied im Stehen gesungen wird.

Person 2: „Oh nein, nicht schon wieder das Lied – das mag ich gar nicht.“

Person 2 schaut sich um

Person 2: „Andere anscheinend auch nicht. Singt ja kaum einer mit.“

Beide singen eher gelangweilt das Ende des Stücks mit. [Wir haben eine einfache Melodie genommen und drei Mal Halleluja gesungen.]

Person 1: „Ruhe jetzt – die Predigt geht los.“

Person 2 holt Popcorn für beide raus. Beide nehmen eine Hand voll.

Person 2: „Das Sacko und die Krawatte passen gar nicht… Weißt du was? Das sag ich ihm nach dem Gottesdienst.“

Person 1: „12,13,14,15…“

Person 2: „Was zählst du denn?“

Person 1: „Die Rechtecke da am Kreuz.“ [oder ein anderes Beispiel, dass man im Raum vorfindet]

Person 2: „ach ja, hab ich auch schon. Ich zähl meistens die leeren Stühle, die ändern sich nämlich immer wieder.“

Person 2 holt Handy raus.

Person 2: „Hab jetzt die neue Bayern-App. Die hält mich immer auf dem laufenden echt super. Das ist ja ne super Nachricht. Bayern kauft BVB komplett auf – ist billiger als die einzelnen Spieler – muss ich gleich mal liken und weiterleiten.“

Person 2: „Hast du schon den neuen Gemeindebrief gelesen?“

Person 1: „Ne, keine Zeit?“

Person 2: „Kenn ich, deshalb les ich ihn ja jetzt. Oh man, voll schwer die Rätsel auf der Kinderseite, aber ich hab´s gleich.“

Person 1 deutet auf das Rätsel

Person 1: „Da kommt Jesus rein“

Beide: „Amen“

Person 2 schaut auf die Uhr

Person 2: „Ging heute auch wieder viel zu lange. Naja, jetzt noch schnell den Segen abholen und dann ist ja rum.“

Beide: „Amen“

Person 2: „Also für mich war heute nichts dabei beim Gottesdienst? Und wie fandest du es?“

Person 1: „Ich konnte bei der Predigt überhaupt nicht folgen – aber es sind 65 Rechtecke“.

Person 2: „Naja, so ist das halt – sehen wir uns gleich noch zum Fußball kucken.“

Person 1: „Ja.“

Beide verabschieden sich und gehen von der Bühne.

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