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brennende Leidenschaft

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

(Anspiel mit Videobeispiel) Gabi und Klaus haben beide unterschiedliche Leidenschaften, für die sie brennen. Er fürs Fußball, sie eher fürs Kochen. Dabei kann schon auch mal das ein oder andere anbrennen.

Fußball, Kochen, brennen, Leidenschaft, verbrannt

Das Stück

VIDEOBEISPIEL bis Min. 6:45

Klaus sitzt im Wohnzimmer, knabbert an einer Pizza oder Chips und schaut gleichzeitig Fußball. Gabi kommt mit Rührschüssel und Löffel aufgeregt aus der Küche.

Gabi: „O.k.,ich habe jetzt noch die Zitronenschale reingerieben und Vanillezucker zugegeben. Rumaroma war schon drin. Jetzt ist es perfekt.“

Sie strahlt vor Freude, ihr Mann Klaus registriert sie gar nicht, schaut wie gebannt auf den Fernseher. Gabi schleckt einen Löffel ab und versuch ihren Mann auch dafür zu begeistern.

Gabi: „Hmm.. Das wird ein super Nachtisch für unsere Gäste morgen. Hier, probier doch auch mal.“

Sie hält ihrem Mann auffordernd den Löffel hin. Der reagiert jedoch immer noch nicht.

Gabi: „Klaus!“

Klaus: „Hä, was hast du gesagt? Ach so, den Löffel, ja ich weiss, der ist super! Ist ja auch von meiner Mutter, hä hä, das reimt sich sogar. (schaut auf den Fernseher) Oh nein, das darf doch nicht wahr sein! Fast ein gegnerisches Tor! Mensch, da müsst ihr doch in der Abwehr besser aufpassen! (zu seiner Frau) Heute ist bei denen echt der Wurm drin. Oh, könnte ich doch jetzt nur selber mitspielen. Denen würde ich zeigen wie der Hase läuft! Aber sowas von!“

Gabi: „Ach Klaus, ich meine doch nicht den Löffel! Du sollst mal den Nachtisch probieren!

Klaus: „ Jetzt los, schieß nach vorne, ja, ja, ja …... (steht halb auf) Nein!!!!

Klaus lässt sich wieder in den Sessel plumsen. Gabi schaut ihn erwartungsvoll an bis er endlich zu seiner Frau schaut.

Klaus: "Hm? Achso, dein Nachttisch! Der ist doch noch völlig in Ordnung, den brauchen wir nicht zu polieren! Aber bitte, wenn du unbedingt willst. Tu dir keinen Zwang an! Solange du ihn nicht anschließend pink streichst!“

Klaus schüttelt unverständig den Kopf und schaut wieder völlig gebannt auf den Bildschirm.

Klaus: „Ja, ja jetzt aber.... Toooor! Er hat getroffen, ja das ist ja der Wahsinn! Wie sie das wieder hinbekommen haben, so über Eck und dann in die Mitte! Den Trick muss ich unbedingt am Montag mit meinen Jungs üben. Die werden begeistert sein! Supercool einfach! Und auch noch kurz vor dem Schlusspfiff. Die haben Nerven.“

Gabi (inzwischen genervt): „Ich aber bald keine mehr! Du kannst das ja gerne dann am Montag oder am Mi. oder auch Freitag mit deinen Jungs im Trainig machen. Da bist du ja eh schon fast jeden Tag. Ich bekomme dich ja kaum noch zu Gesicht, weil du ständig auf dem Fussballplatz bist! So, und jetzt bin ich auch mal dran.“

Sie schaltet den Fernseher unter dem Protest ihres Mannes aus.

Gabi: „So, jetzt hast du endlich mal Zeit, meinen Nachtisch zu probieren.“

Klaus: „Schon wieder eine neue Kreation? Na gut, ich probier's. (Todesmutig und mit einem Seufzen stellt er sich dieser Herausforderung, ist dann allerdings sehr überrascht) Mhh.... sehr lecker! Der ist echt gut!“

Klaus will mit seinem Löffel nochmal in die Schüssel. Gabi zieht sie weg.

Gabi: „Stopp! Den habe ich extra für den Grillabend bei Schubis kreiert und ich denke, nach 2 Stunden kreativer Arbeit in der Küche ist er mir nun richtig gut gelungen, stimmt's?“

Klaus: „Richtig gut! Aber 2 Stunden? Das könntest du dir doch sparen und einfach beim Supermarkt was kaufen. Da wären bestimmt auch alle mit zufrieden. Dann könntest du in den 2 Stunden auch was Sinnvolleres tun.“

Gabi: „Wie,was Sinnvolleres als in der Küche werkeln? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Das macht doch super Spass!

Klaus: „Ich weiss nicht, was dabei so Spass machen soll. Fußball z.B. Das ist doch viel spannender!“

Gabi: „Du musst es halt einfach mal ausprobieren. Es ist total super! Du kannst dir dabei so richtig die Finger schmutzig machen mit Mehl, Eiern, Zucker, Vanille usw. und sie dann hinterher wieder abschlecken. Das ist fast noch besser! Dann kannst du mit dem Rührgerät rumspritzen, so dass der Teig sich in der ganzen Küche verteilt, das sieht immer lustig aus. Nur das Putzen hinterher ist nicht so lustig, deshalb vermeide ich es lieber. Also, das Rumspritzen, meine ich, nicht das putzen.
Und du kannst dabei so viel ausprobieren … wann der Teig am lockersten ist, welche Zutaten zusammenpassen, du kannst ein richtiges Geschmackserlebnis zaubern! Und das Beste: am Schluss kannst du es sogar essen!“

Klaus: „Na ja, meistens zumindest!“

Gabi: „Was soll das denn nun wieder heißen?“

Klaus: „Och, nichts, nichts....äh...ich finde Fussball ist trotzdem die bessere Alternative, wenn man 2 Stunden Zeit hat.

Gabi: „Aha, und warum bitte schön?“

Klaus: „Es macht einfach total Spass! Und außerdem finde ich es Klasse, wie die Kids sich beim Training total begeistern lassen und sich voll reinhängen. Das alles fördert den Teamgeist und es entstehen dabei richtig gute Freundschaften. Und man kann die ganzen Kalorien, die man sich bei seiner Frau als Versuchskaninchen angefuttert hat, gleich wieder abtrainieren, man tut also was für seine Gesundheit und drittens: man kann beim Fussballspielen so richtig die Sau rauslassen und den ganzen angesammelten Stress abbauen! Das muss doch selbst dich überzeugen!“

Gabi: „Ich kann dem nichts abgewinnen. Außerdem, Stress, so so, wann hast du denn schon mal Stress! Du weisst doch gar nicht was das Wort bedeutet. Immer die Ruhe selbst, zumindest wenn du hier zu Hause bist. Da wäre es manchmal schon hilfreich, wenn du dir da an deiner Cousine ein Beispiel nehmen würdest. Immer auf Zack. Die lässt Nichts so schnell anbrennen.“

Klaus: „Naja, das kann man von dir jedenfalls nicht behaupten! Dein letzter Eintopf war … äh....also..ich will jetzt nicht sagen, verbrannt, aber doch schon ein wenig … eingekocht.“

Gabi: „Ach komm, jetzt hack nicht wieder darauf rum. Das war einmal! Und auch nur, weil mir eingefallen ist, dass ich die Kerzen oben habe brennen lassen und schnell rauf bin, um sie auszumachen. Sonst hätte es noch einen größeren Brand gegeben. Da war der Eintopf dann das kleinere Übel, meinst du nicht?“

Klaus: „Ja, aber die Bude war danach trotzdem ziemlich verraucht! Da lobe ich mir das Fußballspielen! Da hat man immer frische Luft um die Nase. Und selbst wenn man zu Hause im Fernsehen ein Spiel anschaut, ist das fast, als ob man selber mitspielen würde! Der Puls rast, die Menge tobt und schreit: Müller vor, noch ein Tor! Deutschland, Deutschland..!

Klaus flippt total aus, bis er merkt, das seine Frau ihn sehr merkwürdig von der Seite anschaut.

Klaus: " Äh, ich mein, man kann total mitfiebern. Das macht einfach richtig Spass! Das solltest du mal versuchen, anstatt dieses langweilige Rumgekoche.“

Gabi: „Naja, jedem das Seine! Du brennst fürs Fussball, ich fürs Kochen. Eigentlich bin ich ja froh, wenn du mir in der Küche nicht im Weg rumstehst, da kann ich dann wenigstens in Ruhe vor mich hin werkeln.“

Klaus: „Und ich bin ganz froh, dass ich hier vorm Fernseher sitzen kann und trotzdem was zum Essen bekomme! (grinst) Da ergänzen wir uns doch super, oder?“

Gabi: „Apropos Essen, ich habe ja den Kuchen im Ofen ganz vergessen! Oh, der wird doch nicht....“

Sie drückt Klaus die Schüssel in die Hand und rennt schnell in die Küche. Klaus nutzt die Gelegenheit und probiert heimlich nochmal den Nachtisch. Dann kommt Gabi mit einem schwarzen Kuchen zurück.

Gabi: "Klaus....."

Klaus: „Gabi? (dreht sich zu ihr) Oh nein...“

Gabi: „Oh doch...“

Klaus und Gabi gleichzeitig: „...verbrannt!“

Mit den Händen vor dem Gesicht rumwedelnd und hustend gehen sie schnell ab.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

In der Predigt ging es um das Thema: Leidenschaft - Wofür brennst du?

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