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Levi die Zweite - Und... Action!

Männer1
Frauen1
Kinder7
Egal1

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein, Jugend, Kinder, Pantomime

Heute gibt's bei uns keine Zöllner mehr wie Levi. Aber es gibt Spieler. Zocker! Suchties!!! Hier seht ihr einen.

Rettung, Umkehr, Kranke, Arzt, Heilung, Gottes Botschaft, Reich Gottes

Das Stück

Der Spieler kommt, setzt sich, trommelt sich auf die Brust, macht dicke Muskeln, zeigt Gesten wie ein Sieger.

Erzähler: "Es war einmal ein junger Mann, der mochte gern Computerspiele. Naja, er mochte sie nicht bloß – er war ein cooler Spieler! Ein beinharter Zocker!! Ein durchgeknallter Suchtie!!! Mann, ich sag’s euch!"

Beamer zeigt Standbild des Computerspiels. Der Spieler klappt seinen Laptop auf, haut in die Tasten.

Erzähler: "Unser Suchtie spielte am liebsten 'Call of Duty' – Tschiou! Wusch! Bäng! Wamm! Boum! Ja, da kann man so richtig ablatzen! So ging das den lieben langen Tag – und zwar fast jeden."

Die Schwester des Spielers kommt, macht Gesten für 'Essen', 'Uhrzeit', 'Schlafen'.

Erzähler: "Unterbrechungen dabei waren dem Suchtie gar nicht willkommen. Schließlich kann der Häuserkampf böse enden, wenn die Schwester einen mit so überflüssigen Bemerkungen ablenkt wie 'Komm doch mal rüber, Mama hat Essen gemacht.' Oder 'Ich geh jetzt schlafen, es ist schon spät am Abend!'"

Der Spieler winkt ab, macht Geste 'verschwinde!'

Erzähler: "Ein richtiger Suchtie ignoriert solche Spielverderber oder macht kurzen Prozess: 'Hau ab, mach keinen Stress!'"

Das 'Mobbing-Team' kommt, lästert über den Spieler, ruft ihm zu, lacht.

Erzähler: "Aber besonders ätzend waren die Spießer, die Normalos, die keine Ahnung haben, die hochnäsig und voller Verachtung sind und denen nichts Besseres einfällt, als über coole Suchties zu lästern." (Mobbing-Team geht.)

Der Spieler schaut auf, nachdenklich, traurig.

Erzähler: "Ja, manchmal wurde er schon nachdenklich, wenn er wieder mal einen Level geschafft hatte. Wohin sollte das alles führen? Er war so einsam. Wofür war sein Leben gut? – Klar, da waren seine Freunde, die Co-Zocker. Suchties wie er selbst. Die konnten ihn verstehen. Wenigstens hatten sie immer viel Spaß miteinander beim Zocken! Und trotzdem... Wie schön das wäre, wenn alles nochmal anders werden könnte – wenn er noch mal von vorne anfangen dürfte!"

Beamer zeigt die E-Mail von Gott.

Erzähler: "Aber wie ja jeder weiß, gibt es keine Zeichen und Wunder, oder?... Doch! Ja logisch, denn es gibt ja einen Gott, und Jesus lebt!!!"

Der Spieler starrt erstaunt auf den Laptop, schaut dann entschlossen.

Erzähler: "Unser Suchtie war natürlich erst mal baff, als Gott sich bei ihm meldete."

Der Spieler nimmt sein Handy, telefoniert.

Erzähler: "Dann postet er das krasse Event an seine ganze Co-Zocker-Community: 'Jungs, passt mal auf, was hier grad geht!'"

Jesus kommt, fasst den Spieler an der Schulter, macht Geste 'Komm mit!'

Erzähler: "Und plötzlich war Jesus selbst da: 'Komm mit mir; ich fang mit dir neu an!'"

Der Spieler freut sich, steht auf, geht mit. Schwester und Mama kommen, schauen sich erstaunt, irritiert an, gehen wieder.

Erzähler: "Und unser Suchtie ging einfach mit. Ließ das Bildschirm-Schlachtfeld hinter sich. Und die Schwester und die Mama und überhaupt alle wunderten sich."

Der Spieler kommt wieder, holt die Co-Zocker auf die Bühne, erzählt gestikulierend.

Erzähler: "Am meisten wunderten sich seine Co-Zocker: 'Was ist denn mit dir los?' - Da hatte unser Suchtie eine Menge zu erzählen!" (Erzähler: hier eine Pause machen!)

Die Co-Zocker holen eine Schüssel, Tüte Chips, Flasche Cola, Becher; stellen alles auf den Tisch, feiern. (Dabei wird nicht gezockt!)

Erzähler: "Und an diesem Tag gab's eine Fete. Eine Neuanfangs-Fete. Und was für eine! Alle Freunde waren da, ..." (Erzähler: hier eine Pause machen!)

Jesus kommt, feiert mit.

Erzähler: "...und auch Jesus kam und feierte mit!"

Das Mobbing-Team kommt; sie machen böse Gesten zu Jesus, zeigen auf die Co-Zocker.

Erzähler: "Nur die Normalos, die konnten sich nicht wirklich freuen. Komisch, wo doch unser Suchtie jetzt gar kein Suchtie mehr war?... Die lästerten immer noch, und regten sich am meisten über Jesus auf: 'Wie kann der mit so einem Pack zusammen feiern?'"

Jesus steht auf, macht ermahnende, erklärende Gesten.

Erzähler: "Denen antwortete Jesus: 'Die Leute, die gesund sind, brauchen nicht zum Arzt zu gehen. Aber die Kaputten, die Kranken, die brauchen einen Arzt. Und für genau die bin ich da, nicht für die, die sowieso schon mit Gott leben!' (Erzahler: Pause machen!) Und so wurde unser Mann gesund, und so läuft das auch noch heute – wenn einer Gottes Message mitkriegt und dann mit Jesus geht!"

Jesus, der Spieler und die Co-Zocker prosten sich mit ihren Cola-Bechern zu und zeigen die Geste 'Daumen rauf'.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

"Funktionsweise" des Anspiels: Die Akteure spielen das nach, was der Erzähler vorliest. Sie sprechen dabei nicht (allerdings darf "der Spieler" durchaus mal "Laut geben", wo das szenisch passt). Vorteil: Einfach, weil die Spieler keine Texte lernen müssen!

Rollen:
- Spieler (ein Kind/Jugendlicher, am besten ein Junge)
- Schwester (ein Kind/Jugendliche, Mädchen)
- Mobbing-Team (zwei Kinder/Jugendliche, dürfen aber auch mehr sein)
- Jesus (Erwachsener)
- Co-Zocker (zwei Kinder/Jugendliche, dürfen aber auch mehr sein)
- Mama (Erwachsene)
- Erzähler (kann auch ein gewieftes Kind / Jugendlicher sein)

Zubehör, weiteres Personal:
- Laptop, Handy
- 2 PCs mit Tastaturen + Bildschirm, 2 weitere Handys, alles auf einem Tischchen (für Co-Zocker, nicht unbedingt nötig)
- Tischchen, Stuhl (für Spieler, seine "Ausrüstung" und die spätere Feier)
- Glasschüssel, Trinkgläser
- Tüte Chips, Flasche Cola
- Beamer mit Bediener

Screenshots des Spiels "Call of Duty" kann man auf der Website des Herstellers sehen.

Eine E-Mail kann man aus einem MS Outlook-Screenshot mit gewöhnlichen Grafikwerkzeugen selbst erstellen. Text z.B.:
"Hi Suchtie!
Wie läuft dein Spiel? Schlecht? Deine Schwester hat dich abgelenkt?
Na dann komm doch mit mir! Mach einen Neuanfang! Ich kann dir helfen!
Und dann machen wir eine richtig coole Party!
LG Jesus"

Aufgeführt in der Evangelisch-methodistischen Erlöserkirche Kaiserslautern am 10.07.2016 im Rahmen eines Familiengottesdienstes.

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