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Welche Kirche?

Welche Kirche?

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Eine Begegnung auf der Straße: ein Unbekannter sucht eine Kirche, und stellt fest, dass die Kirchenlandschaft ziemlich unübersichtlich ist. Ein anderer macht ihm anschaulich, das Kirche letztlich einfach die Gemeinschaft der Gläubigen ist.

Kirche, Gemeinde, katholisch, evangelisch

Das Stück

Zielgedanke: Bei Kirche geht es um Menschen, mehr als die Institution
Ort: Eine Begegnung von Fremden auf der Straße
Personen: Der eine ist Kirchen-Outsider (A), ein bisschen kirchlich sozialisiert und wieder neu auf der Suche; der andere will sich zum Kirchen-Experten (B) profilieren und könnte über jedes Thema eine Vorlesung halten (à la Klugscheißer). Später kommt eine dritte Person dazu (C).

A: "Entschuldigung … Können Sie mir sagen, wo hier die Kirche ist?"

B: "Welche Kirche meinen Sie denn?"

A: "Na, DIE Kirche."

B: "Katholisch oder evangelisch?"

A: "Ich dachte immer, das wäre egal."

B: "Was? Egal? Nein. Sie müssen schon wissen, ob Sie römisch-katholisch sind, oder
katholisch-charismatisch, russisch-orthodox, evangelisch-lutherisch, evangelisch-freikirchlich, freikirchlich-evangelisch, … Wie sind Sie denn getauft?"

A: "Ja, getauft bin ich, doch, doch ..."

B: "Ja, aber wie sind Sie getauft, das ist doch die entscheidende Frage für die Kirche. Also: Sind sie als Säugling besprenkelt worden? War es geweihtes Wasser oder kam es einfach direkt aus der Leitung? Oder hatten Sie vielleicht eine so richtig biblische Untertauchtaufe. Sie wissen schon, also ein Ganz-Körper-unter-Wasser-Taufe. So wie Jesus selbst im Jordan getauft wurde. Okay, nicht alle Kirchen praktizieren es heute in der freien Natur, sie könnten auch eine Schwimmbad-, Pool- oder Taufbeckentaufe gehabt haben.
Wichtig ist noch zu unterscheiden: War es eine einmalige oder gar eine Wiedertaufe. Also sind Sie vielleicht sogar zweimal getauft, als Säugling und als Erwachsener? Frei nach dem Motto: Doppelt hält besser?"

A: "Das klingt aber kompliziert. Es ist schon so lange her …
Aber ich glaube – als ich damals in der Kirche war da gab es immer was zu essen. Also nicht zum satt werden, das war schade. Aber in den Gottesdiensten gab’s für alle Wein und Brot, kostenlos. Kann das sein?"

B: "Ah, Sie meinen das Abendmahl."

A: "Nein, nein, am Abend war das nicht!"

B: "Nein, es muss nicht abends sein, man kann es auch am Morgen feiern. Aber vielleicht kann uns das weiterhelfen, wie nannte man das denn in Ihrer Kirche? Hieß es Eucharistie, Herrenmahl, Liebesmahl, Mahl des Herrn, Erste Stunde, Gemeinschaftsstunde …
Aber viel wichtiger: Was wird darunter verstanden? Ist es ein Sakrament? Essen Sie tatsächlich den Leib Christi und trinken sein Blut? Oder hatte es eher symbolische Bedeutung?
Ach ja, und wer darf es austeilen? Bekommen Sie es vom Priester oder Pfarrer, sind es die Ältesten der Gemeinde oder darf es Ihnen sogar eine Frau ausgeben?"

A: "Äh ..."

B: "Sie suchten doch eine Kirche. Also worin finden Sie sich jetzt wieder?"

A: "Äh … Ich glaub ich such dann mal weiter …"

A geht weg, B ab.

C: kommt auf die Bühne, A entgegen.

A: "Entschuldigung … äh … gibt’s hier eine Kirche?"

C (überrascht): "Eine … Kirche."

A: "Ja, genau."

C: "Also … ich glaube an Jesus Christus. Du auch?"

A: "Ja."

C: "Na dann sind wir Kirche!"

A: "Einfach so?"

C: "Einfach so."

A und C gemeinsam ab.

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Person A wurde von einem Kamerouner gespielt, sein leicht ausländischer Akzent hat sein Verwirrt-Sein noch authentischer gemacht.

Das Anspiel als Word- oder PDF-Datei gibt es hier: https://benjaminpick.wordpress.com/2016/09/30/theaterstuecke-movecamp-2016/

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