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Das Reich Gottes ist wie ein Apfelkern

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Thomas und Petrus diskutieren, was Jesus mit Reich Gottes eigentlich meint. Jesus erklärt es anhand einer abgewandelten Form des Senfkorn-Gleichnisses.

Das Reich Gottes ist wie ein Apfelkern, Senfkorn, Gleichnis, Reich Gottes

Das Stück

Thomas und Petrus gehen durch das Publikum und diskutieren. Jesus ist auf der Mitte der Bühne und betet. Johannes sitzt am Rand der Bühne und isst einen Apfel.

Thomas: "Sag mal Petrus, hast du eigentlich kapiert, was Jesus mit dem Reich Gottes meint?"

Petrus: "Na klar! Du etwa nicht?"

Thomas: "Ich weiß nicht … Senfkorn … Sauerteig … Perle im Acker … ich versteh das nicht ganz. Erklär’ doch mal."

Petrus: "Also, Reich Gottes heißt, dass Gott der König ist. Fertig."

Thomas: "Ja, und dann?"

Petrus: "Naja, und da regiert Gott."

Thomas: "Und … wo ist dieses Reich? Ich meine, dass man Gott nicht sehen kann ist logisch, aber wenn er regiert, müsste man das doch mitbekommen."

Petrus: "… Ach so, du meinst, warum denn die Römer noch an der Macht sind, wenn doch Gott der König ist? Hm … (Petrus denkt angestrengt nach.) Sagt Jesus nicht auch immer, das Reich Gottes ist noch am Kommen? Vielleicht bereitet er es gerade vor, wir machen Revolution, Jesus wirft alle Römer raus, und dann ist alles gut!"

Thomas: "Das wäre schön … Aber … warum hat sich Jesus dann noch nie negativ über die Römer geäußert, wenn sie seine Feinde sind? Das kapier ich nicht."

Petrus: "Ach komm, wir fragen jetzt einfach mal Jesus. Petrus tritt stürmisch ein und tippt Jesus auf die Schulter: Meister, wir haben da mal eine Frage."

Johannes hört auf zu Kauen, beißt in den Apfel und lässt ihn im Mund, hört mit einem Ohr zu. Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits einen Kern aus dem Gehäuse rausgenommen, damit Jesus das später nicht machen muss.

Jesus (beendet das Gebet und dreht sich zu Petrus): "Ja?"

Petrus: "Du redest doch ständig vom Reich Gottes. Ist das jetzt schon da oder nicht?"

Jesus: "Natürlich ist es schon da."

Thomas: "Aber es kommt doch noch."

Jesus: "Ja, genau."

Petrus: "Das ist unlogisch. Jesus, jetzt red’ mal Klartext."

Jesus (winkt Johannes zu): "Johannes?"

Johannes (will etwas sagen, dabei fällt ihm der Apfel aus dem Mund.): "Ja?"

Jesus: "Kann ich mal deinen Apfelbutzen haben?"

Johannes nickt und hält ihm den Butzen mit der rechten Hand hin. In seiner Hand liegt auch ein Apfel-Kern.

Jesus (nimmt nur den Apfel-Kern. Johannes hält weiterhin den Apfel-Butzen hin.): "Das Reich Gottes ist wie dieser Apfel-Kern."

Thomas (runzelt angestrengt die Stirn): "Ich kapier’s nicht."

Johannes: "Ich glaub, ich weiß, was er meint."

Jesus gibt Johannes den Kern in die linke Hand.

Johannes (hält den Kern hoch zwischen zwei Fingern): "Einerseits ist dieser Kern ziemlich klein und unscheinbar. Andererseits ist da alles drin, damit ein großer Baum daraus wird. Deswegen könnte man sagen, dass das hier schon ein Apfel-Baum ist. Und so ist auch das Reich Gottes: schon da, am wachsen, aber noch recht unscheinbar."

Jesus: "Genau das meinte ich. (Legt seine Hand auf Petrus.) Hast du es verstanden?"

Petrus: "Ja."

Johannes (Seine rechte Hand hält immer noch den Apfel-Butzen Jesus hin. Schaut kurz auf den Apfel, dann auf Jesus.): "Darf ich jetzt weiter essen?"

Jesus: "Ja, natürlich."

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Zielgedanke: Reich Gottes bedeutet: Gott regiert.
Ort: Jesus und Johannes befinden sich in einem Haus, Thomas und Petrus gehen dorthin.
Personen: Jesus, 3 Jünger: Petrus (Draufgänger), Thomas (Skeptiker), Johannes (schweigsam)
Requisiten: Apfel, Apfelkern.

(Ein Apfel-Butzen / Apfel-Griebs ist das was übrig bleibt, wenn man beim Apfel um das Kerngehäuse drumrum isst.) Das Ende kam nicht so witzig an wie erwartet, ihr könnt da gerne noch überlegen ob euch was anderes einfällt.

Das Anspiel als Word- oder PDF-Datei gibt es hier: https://benjaminpick.wordpress.com/2016/09/30/theaterstuecke-movecamp-2016/

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