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Bibel zum Anfassen

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Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Allgemein

Eine alte Bibel im Museum weckt das Interesse zweier Besucher. Was ist das für ein mysteriöses Buch? Der Wachmann hat Interessantes dazu zu sagen. Denn er ist davon überzeugt, die Bibel spricht. Doch die zwei Besucher sind nicht so leicht davon zu überzeugen.

Bibel, Buch, Museum, sprechen, lesen, alt

Das Stück

Im Museum, Herr Kowalski steht vor einem Tisch und betrachtet erstaunt eine aufgeschlagene, alte Bibel. Herr Günther kommt dazu (diese zwei Personen können auch weiblich sein). Ein Wachmann steht im Hintergrund und beobachtet die beiden.

Herr Günther: „Wow, was haben wir denn hier?“

Herr Kowalski: „Ja, das frage ich mich auch schon die ganze Zeit.“

Herr Günther (untersucht den Tisch): „Hm, steht nix dran...“

Herr Kowalski: „Nein, habe auch noch keine Erklärung gefunden.“

Herr Günther: „Sieht ja ziemlich alt und mitgenommen aus.“

Herr K.: „Mhm.., und die ganzen Bilder da drin, sehr interessant.“

Herr G.: „Ja, sehr interessant.... Das hier oben sieht aber auch ein bisschen blutrünstig aus.“

Herr K.: „Ja, finden sie? Ich finde es sehr realistisch, mit dem Kreuz und so...“

Er will gerade mit seinem Finger das Buch berühren, da schreitet der entsetzte Wachmann ein.

Wachmann: „Stopp, nicht anfassen! Ja sind sie denn von allen guten Geistern verlassen? Das ist ein Gegenstand von unschätzbarem Wert, er stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde noch handschriftlich koloriert! Der ist locker 100.000 € wert! Ich sag ja immer, wir brauchen hier eine Glasvitrine! Aber auf mich hört ja keiner!“

Herr K.: „Oh, Entschuldigung, das wusste ich nicht. (Pause) Sagen sie mal, sie sehen so aus, als ob sie sich hier auskennen. Vielleicht können sie uns weiterhelfen. Wir haben nämlich schon die ganze Zeit gerätselt, was das hier wohl sein könnte.“

Wachmann (geschmeichelt): „Und ob ich mich da auskenne! Schließlich arbeite ich ja hier! Dieser Gegenstand, den sie da gerade so eingehend betrachten, ist ein Buch, (Pause) aber es ist nicht nur irgendein Buch! Nein, es ist … (Pause, schaut sich vorsichtig um, dann geheimnisvoll) ... die Bibel....“

Herr G. und Herr K. (gleichzeitig beeindruckt): „Ohhhhh...“

Wachmann: „Ja, sie haben richtig gehört. Die Bibel, das Buch der Bücher. 66 Bücher, Neues und Altes Testament, darunter Mose, die Psalmen, kleine und große Propheten und die Evangelien; über 6000 Jahre Aufzeichnungen aus der Menschheitsgeschichte. Und selbst jetzt, in diesem Augenblick, wird überall auf der Welt dieses Buch gelesen!“

Die zwei Herren müssen erst mal die geballte Information verarbeiten, dann beeindruckt...

Herr G.: „Sehr interessant! Kein Wunder ist das hier ausgestellt. Aber dass das so viele Leute lesen, kann ich fast nicht glauben. Das Buch ist doch ziemlich dick. Dafür hätte ich zumindest gar keine Zeit.“

Herr K: „Ja, da geht es mir genau so wie ihnen! Dicke Bücher zu lesen ist einfach Zeitverschwendung. Und die Schrift hier kann man ja eh nicht erkennen.“

Wachmann: „Ja, aber das ist ja kein gewöhnliches Buch. Wenn sie es lesen, könnte es passieren, dass sich dadurch ihr ... (geheimnisvoll) ...Leben verändert.“

Herr K.: „Sie haben da ja sehr merkwürdige Vorstellungen! Wieso sollte ich mein Leben verändern? Da ist doch alles in Ordnung!“

Wachmann (geht auf Herrn K. zu): „Sind sie sicher?“

Herr K. (aufgebracht): „Was sollen denn diese Anspielungen! Natürlich ist es in Ordnung. Mein Privatleben geht sie überhaupt nichts an. Und überhaupt, wieso denken sie, dass da etwas nicht in Ordnung sein sollte!“

Wachmann (nimmt wieder etwas Abstand): „Na ja ….bei den meisten Menschen ist doch irgendwie was nicht in Ordnung, oder?“

Herr K.: „Und angenommen, ich wollte "mein Leben ändern" - was ich natürlich auf keinen Fall möchte - wie sollte das ein Buch überhaupt schaffen?“

Wachmann: „Wie ich schon vorher erwähnte: das ist kein gewöhnliches Buch. Es ist ...(Pause, schaut sich wieder verschwörerisch um, dann geheimnisvoll) ...die Bibel!“

Herr G.: „O.k., o.k. Das sagten sie bereits. Aber was ist denn nun so besonders an „Der Bibel“, außer dass sie so alt und dick ist.“

Wachmann: „Sie werden es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber.. (Pause, er schaut sich kurz um, dann geheimnisvoll) ..sie spricht! (die zwei Herren schauen ungläubig) Na los, probieren sie es aus, hören sie zu! Gehen sie näher ran. Sie beißt nicht! (drohend) Aber ja nicht anfassen!“

Herr G. und K. Schauen sich gegenseitig an, beugen sich schließlich langsam über das Buch um etwas zu hören. Nach einer Weile...

Herr K: „Ich höre nichts.“

Herr G.: „Ich auch nicht! Ich glaube, sie wollen uns auf den Arm nehmen! Sind sie wirklich sicher, dass sie spricht?“

Wachmann: „Oh ja, da bin ich mir sehr sicher. Ich selbst habe sie schon sprechen hören. Aber man braucht ein bisschen Übung. Also, nicht verzweifeln, wenn es nicht gleich klappt. (Holt zwei kleine Bücher aus seiner Jackentasche) Zufällig habe ich hier gerade noch zwei neuere Exemplare aus dem Museumsshop. Mit denen können sie schon mal üben. Kosten jeweils 9,95 €. Dafür dürfen sie die dann aber auch … anfassen!“

LICHT AUS.

Anmerkungen des Autors

Das Anspiel wurde zu einer Predigtreihe über die Bibel geschrieben und eignet sich gut zur Einführung. Der Wachmann kann natürlich noch andere Informationen über die Bibel aufzählen, die evt. für die Predigt relevant sind.

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