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"MARIA"

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Informationen:

  • 15-30 Minuten
  • Weihnachten

Maria erzählt ihren Freundinnen, dass sie schwanger ist und dass Josef nicht erfreut darüber ist, denn er ist nicht der Vater.....

Weihnachten,schwanger, Maria, Josef, Jesus, Gerüchte,

Das Stück

Prolog - Wann kommt der Messias?

Mutter von Maria steht vor einem Großen Standspiegel und betrachtet sich, sie trägt ein wunderschönes Kleid/ ihre Freundin kommt zufällig dazu.

Freundin: "Oh...du hast dich aber schick gemacht...gehst du etwa zu einem Fest?"

Mutter von Maria: "habe nur mal probiert ob es noch passt...." lächelt

Freundin: "Es passt wunderbar...wie angegossen, wofür brauchst du es....sag schon wo bist du eingeladen."

Mutter von Maria: "Du bist einfach zu neugierig lächelt, schaut sich um. Du kennst doch Josef....?"

Freundin nickt

Mutter von Maria: "Er kam letzten Monat zu uns ins Haus und bat um die Hand von Maria.
Sie werden im nächsten Jahr heiraten...ist das nicht schön?"

Freundin: "Das sind wirklich mal schöne Neuigkeiten.....bei diesem ganzen Elend und dieser endlosen Unterdrückung...Hast du schon gehört, was sie mit Hadassas Vater gemacht haben?"

Maria: "Nein, ich weiß nichts davon, erzähl, was ist geschehen?"

Freundin: "Die römischen Soldaten haben ihn auspeitschen lassen, weil er eine Truhe fallen ließ , die aber viel zu schwer für einen allein war....das war wieder nur reine Schikane...."

Mutter von Maria: "Das ist ja furchtbar...ja es wird immer schlimmer, wir brauchen dringend ein paar gute Neuigkeiten, am meisten aber wird es Zeit, dass der Retter kommt und uns aus dieser Tyrannei befreit."

Freundin: "Glaubst du denn wirklich, dass der Messias noch kommt....Gott hat sich schon lange von seinem Volk abgewendet, oder gar vergessen....sieht er denn nicht unsere Not...unser Flehen....wie lange will er noch warten....wie viel schlimmer muss es noch werden, bevor der Allmächtige eingreift...."

Mutter von Maria: "So darfst du nicht reden, Gott wird uns erlösen, er hat sich immer um sein Volk gekümmert...und das wird er auch jetzt tun...Stell dir mal vor...vielleicht sind wir die Generation, die den Messias noch erleben wird."

Freundin: "Ich weiß nicht....ich denke wir sollten unsere Rettung selbst in die Hand nehmen, wenn sich alle zusammenschließen, dann könnten wir einiges erreichen...wir müssen uns wehren, verstehst du nicht, ansonsten ändert sich nie etwas."

Mutter von Maria: "Du meinst einen Aufstand, du bist verrückt...was denkst du wer wird dann übrig sein...wir wären Witwen und die Unterdrückung würde stärker als je zuvor...das ist gefährlich..."

Freundin: "Mag sein, aber besser als all das zu ertragen und auf einen Retter zu warten, der nicht kommt....sie es ein...Gott hat uns verlassen..."

Mutter von Maria: "Das hat er nicht...ich spüre einen Wandel....ich kann es nicht erklären, aber ich bin mir sicher, dass bald etwas geschieht....etwas bedeutendes...."

Freundin: "Wir werden sehen....vielleicht hast du recht...."

Gehen ab/kurzer Umbau/ Spiegel weg/ Bank auf die Bühne

Mädchen sitzen auf einer Bank/Mädchen2 sitz auf der Lehne

Mädchen1: "Was ist denn los mit dir?"

Mädchen2: "Ja, das frag ich mich auch, was ist los?"

Mädchen1: "Ist etwas passiert? Ist deine Mutter wieder krank?"

Mädchen3: "Maria hörst du? Sag doch was los ist?"

Maria: "Nichts, alles in Ordnung- meiner Mutter geht’s gut!"

Mädchen2: "Aber warum schaust du so traurig?"

Maria: "Ich bin nicht traurig-nur nachdenklich?"

Mädchen3: "Bestimmt wegen ihrer Verlobung -"

Mädchen1: "Denkst du an Josef?"

Mädchen2: "Oder an die Hochzeitsvorbereitungen?"

Mädchen1: "Josef ist so ein netter - ich mag ihn – da hat dein Vater wirklich gut ausgewählt"

Mädchen3: "Ach du hast doch gar keine Ahnung- du kennst Josef doch gar nicht so gut!"

Mädchen1: "Mein Vater hat gesagt, dass er ein sehr tüchtiger und ehrbarer Mann ist, und Maria sich glücklich schätzen kann."

Mädchen3: "Na hoffentlich sucht dein Vater auch ´nen guten Mann für dich aus – nicht, dass wir sonst immer dein Gejammer ertragen müssen."

Alle kichern, nur Maria nicht

Mädchen2: "Mensch Maria, lach doch auch mal... Du wirst bestimmt eine gute Ehefrau, mach dir doch nicht so viele Sorgen...."

Maria: "Ach weißt du denn schon von Sorgen, du hast ja keine....und du wirst auch nicht im nächsten Jahr verheiratet."

Mädchen3: "Aber es ist doch schön zu heiraten, ich würde mich freuen, vor allem wenn mein Vater sich für Kaleb entscheiden würde."

Mädchen1: "Kaleb? Der ist doch nichts für dich – außerdem würde das dein Vater sicher nie erlauben – schlag dir das lieber aus dem Kopf"

Mädchen2: "Ich hörte er interessiert sich für Miriam – nicht für dich -
du bist doch auch viel zu jung"

Mädchen3: "Bin ich nicht! Ich bin nur vier Monate jünger als Maria, und sie ist doch auch mit Josef verlobt."

Mädchen2: "Naja...wie auch immer...wenn Miriams Vater einverstanden ist, wird Kaleb sie zur Frau nehmen, lange bevor er überhaupt bemerkt hat, dass es dich gibt!"

Mädchen1: "Ich bin sicher, auch du wirst einen geeigneten Mann finden. Maria, du bist die erste von uns die heiratet...ich bin so aufgeregt, das ist echt toll. Wir werden doch deine Brautjungfern, oder"

Maria: "Natürlich, ihr seid doch meine Freundinnen!?"

Mädchen umarmen sich

Mädchen3: "Für immer! Egal was geschieht!"

Maria: "Egal was geschieht?"

Mädchen1: "Machst du dir etwa Sorgen um unsere Freundschaft?"

Mädchen2: "Auch wenn du verheiratet sein wirst – wir bleiben Freundinnen."

Mädchen3: "Uns kann nichts trennen!"

Maria: "Das ist so schön... Ich...ich muss euch nämlich was sagen... ich habe nämlich ein Problem."

Mädchen3: "Du kannst mit uns über alles reden – das weißt du doch Maria, oder?"

Maria: "Ja das weiß ich, aber..."

Mädchen1: "Kein aber – sag schon, was bedrückt dich?"

Maria: "Naja ich weiß nicht recht, wie ich anfangen soll, es ist etwas.....kompliziert"

Mädchen2: "Jetzt sag schon- raus mit der Sprache"

Maria: "Ja also ich... ich... ich bin schwanger"

Mädchen3: "Schwanger!!! Bist du sicher?"

Maria: "Ja ich bin sicher- noch sieht man es nicht - aber es ist definitiv so- ich bin schwanger"

Mädchen1: "Etwa von Josef- heiratest du deshalb so früh?"

Mädchen2: "Das hätt ich nicht von dir gedacht!"

Mädchen3: "Na sag schon – ist Josef der Vater? Von wegen ehrbar."

Mädchen1: "Das kann ich echt nicht glauben, Maria."

Maria: "Josef ist nicht der Vater."

Mädchen3: "Nicht der Vater?"

Mädchen1: "Wusst ich´s doch – er ist eben doch ein anständiger Mann."

Mädchen2: "Aber Maria, wenn es nicht Josef ist, wer dann?"

Mädchen3: "Du hattest doch nicht etwa was mit Kaleb?"

Mädchen1: "Maria, was hast du nur getan? Ich dachte ich kenne dich...aber dass du unverheiratet mit einem Mann..."

Mädchen2: "Sag schon, wer ist der Vater? Weiß es Josef? Was hast du denn jetzt vor? - Weißt du was sie mir dir machen, wenn das rauskommt...? Ach du meine Güte, Maria, was geschieht denn jetzt?"

Maria: "Ich weiß nicht was geschieht - mit Josef habe ich geredet – er weiß es bereits, aber er ….."

Szene endet und es kommt eine Art Rückblich/ Josef ist auf der Bühne und arbeitet...sägt etwas, o.ä.....Maria kommt dazu

Maria: "Josef, ich muss mir dir reden."

Josef: "Maria, was ist los. Wenn uns jemand sieht - was machst du denn"

Maria: "Josef es ist wirklich wichtig – ich muss dringend mit dir sprechen."

Josef: "Gut – aber nicht hier, lass uns später reden, hier werden wir sonst gesehen."

Maria: "Du hast recht – wo sollen wir uns treffen"

Josef: "In einer Stunde am Olivenhain"

Maria: "Gut, bis dann"

Josef: "Ich hoffe wirklich, dass es wichtig ist."

Maria: "Ja das ist es"

Maria geht kurz ab/ Josef sägt zu enden, klopft seine Sägespäne von der Hose und geht zur Bank

Josef: "Maria?"

Maria: "Hier bin ich Josef, danke, dass du kommen konntest"

Josef: "Ich hoffe es sieht uns niemand zusammen...du kennst ja die Leute...sie reden gern."

Maria: "Ja das tun sie."

Josef: "Maria, was ist los? Du siehst unglücklich aus. Worüber willst du mit mir reden? Ist deine Mutter wieder krank?"

Maria: "Meiner Mutter geht es gut, ich muss über etwas anderes mit dir sprechen."

Josef: "Worum geht es?"

Maria: "Josef, ich muss dir etwas sagen, dass dir sicher nicht gefallen wird. Ich kann es schwer erklären, es ist... Ich - was soll ich sagen – Josef ich bin schwanger."

Stille. Josef geht ohne was zu sagen ab. Szene zurück zu den Freundinnen, alle sitzen wieder wie zuvor auf der Bank/Maria beginnt zu reden als hätte sie diese gerade gezeigte Szene erzählt.

Maria und ihre Freundinnen II

Maria: "Ich habe keine Ahnung was er jetzt machen wird. Versteht ihr jetzt warum ich nicht mit euch lachen kann? Wenn Josef mich anklagt, dann werde ich ausgepeitscht oder gar gesteinigt – ich bin völlig in seiner Hand...ich, ich...." Beginnt zu weinen

Mädchen1: "Oh Maria, das darf nicht geschehen – das wird nicht geschehen. Josef ist ein guter Mensch, er wird eine Lösung finden – hat er schon mit deinem Vater gesprochen?"

Mädchen2: "Ja was sagt der eigentlich dazu?"

Maria: "Er weiß es noch nicht – außer euch und Josef habe ich niemand was gesagt und ihr müsst mir versprechen, niemand davon zu erzählen – ich muss jetzt erst mal abwarten was Josef tut. Ich hoffe dass du recht behältst und er eine gute Lösung findet. Ich habe Angst."

Mädchen3: "Was ist denn aber mit dem Vater des Kindes, wird er dich nicht heiraten? Oder weiß er es auch noch nicht?"

Mädchen1: "Und mit wem, um alles in der Welt hast du..? Ich meine wer ist...wer ist denn nun der Vater?"

Maria: "Das glaubt ihr ja doch nicht!"

Mädchen3: "Kaleb doch nicht etwa?"

Maria: "Es ist unglaublich...und doch so wunderbar, bei allem schrecklichen was vielleicht noch auf mich zu kommt freue ich mich auch über dieses Kind... streichelt über ihren Bauch und strahlt"

Mädchen2: "Du bist verrückt geworden!"

Maria: "Was wirst du erst sagen, wenn ich dir die ganze Geschichte erzählen..."

Mädchen1+3: "Wir sind gespannt...schieß los."

Musik....Maria erzählt im Hintergrund/ macht erzählende Bewegungen/Gestik/Mimik/Musik endet...

Mädchen2: "Das glaub ich nicht- Du bist verrückt geworden"

Mädchen3: "Aber das kannst du doch allen erzählen, dann werden sie dich nicht auspeitschen und schon gar nicht steinigen."

Mädchen1: "Jetzt bin ich aber froh- jetzt dachte ich schon du hast vor der Hochzeit mit irgendeinem was angefangen. Maria, du glaubst gar nicht wie erleichtert ich bin."

Mädchen2: "Das ist doch nicht dein Ernst? Das glaubt dir doch kein Mensch, du willst dich doch nur wichtig machen – du hast mit irgendeinem geschlafen und bist schwanger geworden, schlimm genug, aber dass du dann noch so eine dreiste Lüge erfindest, das ist echt der Gipfel."

Maria: "Es ist keine Lüge, es war so. Ob du es nun glaubst oder nicht. Meinst du etwa mir fällt das leicht, als hätte ich nicht schon genug Probleme. Meine Mutter ist immer wieder sehr schwach, mein Vater hat nur widerwillig der Verlobung zugestimmt, weil er mich eigentlich noch zu Hause braucht, um für meine Geschwister zu sorgen, außerdem hält er mich noch für zu jung- und jetzt bin ich schwanger, und weiß nicht was Josef tun wird. Denkst du allen ernstes, dass ich mir dann eine solche Geschichte ausdenke, um meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Ich weiß sehr wohl, dass mir das keiner glauben wird
und NEIN ich werde es nicht zu meiner Verteidigung vorbringen, sonst werde ich womöglich noch der Gotteslästerung bezichtigt. Es gibt momentan keinen Ausweg. Aber es ist wahr. Ich habe es nicht erfunden. Und eines ist sicher: Gott ist mit mir! Das hat er versprochen, und wenn ich seinen Sohn zur Welt bringen soll, dann wird er sich auch um eine Lösung kümmern - ob du es glaubst oder nicht!"

Mädchen3: "Glaubt Josef dir?"

Maria: "Er hat nicht mal danach gefragt wer der Vater ist."

Mädchen2: "Ich denke ihm hat gereicht zu wissen, dass er nicht der Vater ist."

Maria: "Vermutlich"

Mädchen1: "Was wirst du jetzt tun?"

Maria: "Ich weiß es nicht! Abwarten!"

Mädchengehen von der Bühne/ Josef setzt sich niedergeschlagen auf die Bank

Josef und Kaleb

Josef: "Danke, dass du kommen konntest."

Kaleb: "Du siehst schlecht aus – was ist los?"

Josef: "Ich brauche deinen Rat"

Kaleb: "Hast du Liebeskummer?"

Josef: "So in etwa"

Kaleb: "Da kann ich dir sicher weiterhelfen... Hier trink erst mal was und dann erzähl"
Kaleb holt zwei Bierflaschen raus, öffnet sie, gibt Josef eine und stößt mit Josef an. Josef trinkt sehr viel auf einmal...

Kaleb: "So schlimm?"

Josef: "Ja – nein noch schlimmer"

Kaleb: "Maria?!"

Josef: "Maria- sie, sie ist schwanger"

Kaleb: "Josef, du alter...- dass du.... also hör mal von dir hätt ich das echt am allerwenigsten erwartet.
Ihr seid doch schon verlobt, hättest du nicht noch die paar Monate abwarten können, bis.."

Josef: "Kaleb- ich bin nicht der Vater"

Kaleb: "Was?"

Josef: "Ich bin nicht der Vater!"

Kaleb: "Ja ich hab schon verstanden, aber...
wer dann, welcher Mistkerl, dem verpassen wir eine Abreibung, Josef komm jetzt gleich, sag mir wer das war....ich"

Josef: "Ist doch egal wer es war-"

Kaleb: "Nein es ist nicht egal. Irgendwer spannt dir die Frau aus und du lässt ihn einfach so davon kommen, Sag wer es war- den mach ich fertig..."

Josef: "Ich weiß es nicht"

Kaleb: "Warum nicht?"

Josef: "Ich hab nicht gefragt"

Kaleb: "Du hast nicht gefragt?"

Josef: "Kaleb versteh doch: Maria ist schwanger und ich bin nicht der Vater, was interessiert mich wer es war- ich bin einfach so enttäuscht, ich hätte Maria einfach nicht so eingeschätzt, sie ist doch noch so, so jung und unbedarft, ich wollte sie als Frau, weil sie so tugendhaft ist und einen so guten Ruf hat, Kaleb, ich habe mich noch nie in einem Menschen so getäuscht"

Kaleb: "Tja mein Freund, stille wasser sind tief."

Josef: "Und ich hatte noch ein schlechtes Gewissen, weil sie noch so jung ist und ihr Vater sie zu Hause noch braucht... jetzt wird er froh sein, wenn sie überhaupt jemand heiratet."

Kaleb: "Was wirst du jetzt tun? Hast du mit ihrem Vater gesprochen?"

Josef: "Nein, noch nicht, du bist der erste der davon erfährt. Und sag keinem ein Wort- es bleibt unter uns-verstanden"

Kaleb: "Verstanden. Aber, woher weißt du es eigentlich? Vielleicht ist es ja auch nur ein Gerücht, du weißt doch wie die Leute sind..."

Josef: "Sie hat es mir gesagt."

Kaleb: "Maria?"

Josef: "Ja, sie kam heute morgen auf mich zu und hat es mir gesagt."

Kaleb: "Na dann kannst du sicher sein, dass es stimmt."

Josef: "Ja – Mensch Kaleb- was soll ich nur tun? Warum passiert mir sowas?"

Kaleb: "Du hast zwei Möglichkeiten: Erstens: Du klagst sie öffentlich an und sie wird dafür bestraft.."

Josef: "Das kann ich nicht....das weißt du, das kann ich ihrer Familie nicht antun...und ihr..auch nicht."

Kaleb: "Zweitens: Du ziehst die Hochzeit vor und heiratest sie bevor jemand merkt, dass sie schwanger ist"

Josef: "Und für immer mit einer Lüge leben, und was ist mit dem Kind? Ich werde es ansehen und immer wissen, dass es das Kind eines anderen ist - das kann ich auch nicht! Ach Kaleb - gibt es denn keine andere Lösung?"

Kaleb: "Lass mich mal nachdenken- Du könntest ganz heimlich, im stillen, die Verlobung lösen..dann könnten ihre Eltern Maria von hier weg schicken, zu Verwandten oder so, und wenn Gras über die Sache gewachsen ist, heiratest du eine andere."

Josef: "Eine andere heiraten? Wen denn?"

Kaleb: "Weiß ich nicht- jedenfalls nicht Miriam" grinst

Josef: "Ok! Nicht Miriam (grinst) Was würdest denn du tun, wenn Miriam schwanger wäre, mein ich?"

Kaleb: "Wenn Miriam schwanger wäre, würde ich sie so schnell wie möglich heiraten."

Josef: "Das könntest du? Und was wäre mit dem Kind?"

Kaleb: "Wenn Miriam schwanger wäre wüsste ich, dass das Kind von mir ist..." (grinst)

Josef: "Verstehe (lächelt) Aber wenn nicht?"

Kaleb: "Dann würde ich dem Kerl eine Abreibung verpassen, dass er nie wieder irgendeine Frau anrührt..."

Josef: "Und was würdest du mit ihr tun? Anklagen?"

Kaleb: "Ich weiß es nicht Josef, ich hoffe dass es nie dazu kommt -
Tut mir leid mein Freund - wirklich. Das hast du nicht verdient."

Josef: "Was soll ich denn nur tun?"

Kaleb: "Sprich mit ihrem Vater"

Kaleb geht ab/Josef bleibt niedergeschlagen sitzen

Josefs Traum

Josef ist eingeschlafen, träumt unruhig, erwacht plötzlich....hört eine Stimme

Stimme: "Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht Maria zur Frau zu nehmen, denn das Kind das sie erwartet ist vom heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen JESUS geben. Denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies ist alles geschehen, damit sich erfüllt, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: „Siehe eine Jungfrau wird ein Kind empfangen und man wird ihm den Namen Immanuel „Gott ist mit uns“ geben"

Josef: "Was? Dann hat sie mich ja gar nicht betrogen! Dann habe ich mich in ihr ja gar nicht getäuscht. Gleich morgen muss ich mit ihr sprechen."

Maria und ihre Freundinnen III

Mädchen1: "Und? Hast du schon was von Josef gehört?"

Mädchen3: "Wo ist Hanna?"

Mädchen1: "Sie kommt heute nicht, sie äh...sie..."

Maria: "Sie will nicht mit mir zusammen sein."

Mädchen3: "Oh - hoffentlich erzählt sie niemand davon."

Mädchen1: "Ich glaube nicht, ich denke sie ist nur wütend und irgendwie verwirrt, die kriegt sich schon wieder ein."

Maria: "Hoffen wir´s. Glaubt ihr mir denn?"

Mädchen1: "Natürlich, es ist zwar irgendwie unglaublich, aber stell dir vor, dein Kind wird uns eines Tages befreien, dann hat diese ganze Unterdrückung endlich ein Ende, und wir müssen uns nicht mehr fürchten. Du wist den Messias gebären!"

Mädchen3: "Einfach unglaublich.....und so wunderbar...und wir sind mitten drin..."

Sie lachen, Josef tritt auf

Mädchen3: (flüstert) "Maria schau mal wer da kommt"

Mädchen1: "Oh ich hab mich ganz vertrödelt, los komm wir müssten längst zurück sein...."

Mädchen winken und gehen ab

Josef: "Darf ich mich setzen?"

Maria: "Und wenn uns jemand sieht?"

Josef: "Das ist jetzt egal....

Maria ich habe mit deinem Vater gesprochen."

Maria: "Ah...und was hat er gesagt?"

Josef: "Dass er sich freut."

Maria:"Er freut sich? Worüber?"

Josef: "Maria – ich werde dich heiraten! In einem Monat!"

Maria: "Das verstehe ich nicht – du willst mich heiraten...trotzdem.Warum?"

Josef: "Weil ich weiß wer der Vater ist!"

Josef und Maria gehen Arm in Arm ab

ENDE

Anmerkungen des Autors

Haben die Personen ins "heute" geholt, Kostüme und Requisiten waren der heutigen Zeit angepasst um noch mehr zu veranschaulichen,dass diese Geschichte auch heute relevant ist und eben nicht nur eine "Verstaubte Geschichte" ist, sondern Realität!

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