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Der Retter für alle

Männer3
Frauen2
Kinder2
Egal4

Informationen:

  • 5-15 Minuten
  • Weihnachten

Für viele Menschen ist Weihnachten das einzige Mal im Jahr an dem sie von Jesus hören. Deshalb hier die klassische Weihnachtsgeschichte, die in Rückblicken von der Geschichte der Hirten und Königen erzählt. Die Botschaft des Stückes: Jesus ist für jeden einzelnen geboren, egal wie alt oder wie reich man ist.

Weihnachten, Weihnachtsgeschichte, Hirten, Könige, Rückblenden, Retter für alle

Das Stück

Der Retter für alle

Szene 1
Maria, Josef mit Jesus an der Krippe. Hirten, dreckig und heruntergekommen gekleidet, kommen angerannt. Fangen an zu reden noch bevor sie ganz an der Krippe angekommen sind.

Hirte 1 (überschwänglich) : „ Das ist der letzte Stall in Bethlehem, hier muss es sein!“

Hirte 2 (leicht außer Atem): „Oder ich hatte Recht und wir uns das alles nur eingebildet.“

Hirte 1 (zu Maria und Josef): „Sind wir hier richtig? Ist hier das Kind? Ist es noch da, haben wir es verpasst?“

Hirte 2: „ Was soll denn passiert sein? Es ist sind keine 2 Stunde vergangen seit die Engel bei uns waren und uns von dem Kind erzählten und außerdem wir sind die ganze Strecke gerannt.“

Hirten erblicken Jesus und werden ruhig und demütig.

Hirte 1 (begeistert): „Ist das das Baby? Ist das unser neuer König? Seht ihr ich hatte Recht, es ist alles genauso wie die Engel voraus gesagt haben.“

Maria (irritiert): „Ja, das ist Jesus, unser Sohn, aber…“

Josef: „..von welchen Engeln redet ihr?“

Hirte 3: „ Das wisst ihr nicht? Das war voll krass… (wird von Hirte 4 unterbrochen)

Hirte 4 (energisch): „ Ich will die Geschichte erzählen. Immerhin hab ich den Engel auch als erster gesehen. Also das war folgendermaßen, wir waren wie jede Nacht draußen auf dem Feld…“

LICHT AUS.

Szene 2
Rückblende. Krippe bleibt dunkel, man sieht nun Hirte 1 und Hirte 4 um ein Lagerfeuer auf dem Feld sitzen. Hirte 2 und 3 kommen dazu.

Hirte 2: „So, alle Schafe sind gezählt und es fehlt keines. Und Wölfe haben wir auch keine gesehen.

Hirte 1: „Habt ihr auch geprüft, ob alle gesund sind?“

Hirte 3: „Selbstverständlich Papa, deinen Schäfchen geht es gut.“

Hirte 2: „Ich würde sogar sagen besser als uns. Das Essen was die Wirtsfrau uns heute gebracht hat, hat nicht wirklich für uns alle gereicht. Es ist zwar nicht so, dass wir sonst mit Essen überhäuft werden, aber zur Zeit ist es echt seeehr wenig.

Hirte 1: „Was erwartest du? Durch die Volkszählung wohnen in Bethlehem zur Zeit so viele Menschen wie noch nie und die müssen alle irgendwie versorgt werden.“

Hirte 2: „Ja, das stimmt. Die Wirtsfrau meinte, dass alle Herbergen ausgebucht sind und trotzdem immer noch Leute kommen. Sie musste sogar eine hochschwangere Frau mit ihrem Mann wegschicken.“

Hirte 4: „Papa ich hab Hunger und mir ist kalt.“

Hirte 3: „Weichei!“

Hirte 4 streckt ihm die Zunge raus.

Hirte 1: „Daran wirst du dich gewöhnen müssen, Nachtwachen sind als Hirte unvermeidbar.

Hirte 2: „Also ich finde für dein Alter hältst du schon ziemlich tapfer durch, ruh dich ruhig ein bisschen aus.“

Hirte 4 legt sich hin und dreht sich um, er erblickt den Engel, der gerade auftaucht. Die anderen beiden sehen ihn noch nicht.

Hirte 4 (ängstlich) : „Papa, was ist das?“

Jetzt drehen sich auch die anderen Hirten um und erblicken den Engel. Sie erschrecken sich furchtbar.

Hirte 1 (ängstlich, erstaunt): „Sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen…“

Engel: „Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden in der Stadt Davids. Und dies ist das Zeichen an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futter Krippe. Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Lieben zu!“ (geht ab)

Hirte 2: „Was war das denn?“

Hirte 1 (begeistert): „Ich kann dir nicht genau sagen, was hier gerade vor sich geht, aber wir müssen dieses Kind finden. Wir müssen sofort los, lasst alles stehen und liegen! Gott hat sich uns offenbart! Worauf wartet ihr noch?“

Hirte 3: „Dürfen wir auch mitkommen?“

Hirte 4: „Wir wollen auch das Baby suchen!“

Hirte 3: „Moment, das geht mir jetzt alles ein bisschen zu schnell. Wir können doch nicht die Schafe einfach alleine zurücklassen. Das wäre vollkommen verantwortungslos!“

Hirte 1: „Du hast das doch auch gerade miterlebt, wie kannst du denn nicht sofort losrennen und diesen Retter suchen und finden wollen?“

Hirte 2: „Und wenn der Engel sich einfach vertan hat und irgendwie falsch gelandet ist? Ich meine was will denn der Retter der Welt von uns kleinen unbedeutenden Hirten? Und wieso sollte er in einem Stall zu finden sein, das macht doch überhaupt keinen Sinn! Vielleicht haben wir uns das alles auch nur eingebildet, wir sind alle ziemlich übermüdet.“

Hirte 1 (einfühlend): „Ich weiß, dass das absolut keinen Sinn macht. Aber Gott macht keine Fehler, und wenn er einen Engel zu uns schickt um uns etwas mitzuteilen, uns unbedeutend Hirten, dann hat er sich auch etwas dabei gedacht und ich werde seinen Plan nicht anzweifeln. Außerdem hat der Engel doch selbst gesagt diese Botschaft gilt für das ganze Volk, also auch für dich und für mich. Und ich werde nicht zulassen das mein bester Freund diese Botschaft verpasst. Also komm, ich akzeptiere keinen Widerstand“

LICHT AUS

Szene 3
Maria, Josef und die Hirten stehen wieder an der Krippe.

Hirte 4: „… und dann sind wir direkt losgelaufen und kamen nach einem kleinem Weg über sämtliche Ställe in ganz Bethlehem hierher.“

Hirte 1: „Und es ist alles ganz genauso wie der Engel gesagt hat.“

Hirte 2: „Unglaublich! Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so ein kleines Baby schon so viel Wärme und Hoffnung ausstrahlen kann.“

Hirten unterhalten sich leise weiter mit den staunenden Maria und Josef. Könige tauchen am anderen Ende des Raumes auf, und bleiben vor dem Mittelgang stehen.

Melchor: „Kaspar, hättest du die Ehre mir ein weiteres Mal die Karte zu reichen?“

Kaspar: „Aber selbstverständlich, Melchor. Hier, (reicht ihm die Karte) bitte.“

Baltasar: „Hast du schon erforscht auf welchem Weg wir fortfahren müssen, Melchor?“

Melchor: „Ich beschäftige mich in diesem Moment damit, Baltasar. Aber ich denke dieser (zeigt auf den Weg zur Krippe) müsste zum Ziel führen.“

Kaspar: „Dann auf Gefährten, finden wir den neuen König der Juden!“
Die Könige gehen weiter und fangen erst wieder an zu reden wenn sie kurz vor der Krippe sind, aber dennoch weit genug entfernt, dass die Hirten noch genug Zeit für ihren Dialog haben.

Melchor: „Sicher, dass dies der Richtige Ort ist? Meine Nase riecht (verzeiht das Gesicht) Kuhmist!“

Baltasar: „Sehr sicher, siehst du nicht? Der Stern steht genau über dem Stall. Aber ich muss dir schon Recht geben, der passende Ort für einen König scheint mir dies hier nicht zu sein“

Josef: „Wer kommt denn da jetzt noch? Ist das nicht alles ein bisschen zu viel für dich Maria, immerhin hast du gerade erst ein Kind bekommen?“

Maria: „Mir geht es gut Josef mach dir keine Sorgen“

Hirte 3: „Die tragen ja total schöne Kleider!“

Hirte 4: „Die sind bestimmt voll reich.“

Hirte 1: „Es sieht aus als würden sie von weit her kommen, so ein Zeug trägt hier keiner, noch nicht mal die Reichen.“

Hirte 2: „Ob sie wohl auch wegen dem Kind kommen…?“
Die Könige betreten den Stall, sehen das Kind, fallen auf die Knie und überreichen nacheinander ihre Geschenke.

Maria (freundlich): „Wer seit ihr?“

Kaspar: „Sterndeuter und Gelehrte aus dem fernen Osten, wir sind hierher gereist um den König der Juden unsere Erde zu erweisen (verbeugt sich) .“

Baltasar und Melchor verbeugen sich ebenfalls.

Josef: „Ist der Engel euch auch erschienen?“

Baltasar: „Engel? Nein, wir folgten dem Weg, den der Stern uns aufzeigte!“

LICHT AUS

Szene 4
Krippe dunkel, man sieht dort wo eben noch die Hirten auf dem Feld waren die Sterndeuter.

Kaspar (spöttisch): „Was erzählen uns die Sterne heute neues?“

Baltasar: „Nicht viel…“

Melchor: „Nicht viel? Ich denke (geht zu ihm), du meintest eher gar nichts? So wie am gestrigen Tage, in der vergangen Woche…“

Kaspar: „… in den vergangen 5 Jahren! (melodramatisch) Aber unser Baltasar hält treu zu seinem Sternen und hofft weiterhin darauf, dass sie ihm eines Tages den Weg zur Erlösung zeigen werden.“

Melchor: „Oder, dass sie ihm seine große Liebe offenbaren werden (lacht). Ach Baltasar, warum wendest du dich nicht von den Sternen ab und hilfst uns beim Entschlüsseln der alten Schriften?“

Baltasar: „Spottet ruhig weiter! Ich habe kein Interesse an den Schriften. Eines Tages werdet ihr… (stockt, spricht ganz langsam weiter) Melchor…Kaspar, könnt ihr kurz zu mir kommen und ein Blick in mein Teleskop werfen… Sowas habe ich ja in meinem ganzen Leben noch nicht erblickt.“

Kaspar (sieht durch das Teleskop) : „Faszinierend! Was für ein Stern… und von so unglaublicher Größe!“

Melchor: „Lass mich auch mal schauen (nimmt ihm das Teleskop ab). Du meine Güte! Es muss irgendwas außergewöhnliches passiert, das solch ein Stern erscheint.“

Kaspar: „ Baltasar, du besitzt das Größte Wissen von uns über die Sterne, sag uns was hat dieser Stern zu bedeuten?“

Baltasar (nachdenklich): „Ich bin bereits am Grübeln, ich meine ich habe von einem solchen Stern gelesen, doch was zeigt er noch gleich an… (geht auf und ab) Ich weiß es, er bedeutet, dass der Kö…“

Melchor: „…König der Juden geboren ist! Jetzt kommt es auch mir wieder in den Sinn.“

Kaspar: „Ein neuer König? Dann auf, lasst uns ihn aufsuchen und ihm unsere Ehre erweisen.“
(Alle in Aufbruchsstimmung)

Melchor: „Vergesst nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe, Geschenke die eines Königs würdig sind!“ (geht kurz ab)

Baltasar: „Ähm (räuspert sich) , ich will eure Aufbruchsstimmung ja nicht unterbrechen, aber wo genau wollt ihr diesen König den finden, ich meine WO wollt ihr denn hinreisen?“

Kaspar: „Ach Baltasar, jetzt denk doch mal ein bisschen nach. Wir reisen nach Jerusalem, die Hauptstadt Israels, wo sich auch der Palast befindet, wo sonst sollte ein König geboren werden und außerdem wird der Stern uns führen!“

Melchor (kommt wieder): „Die Kamele sind bereit, auf auf Gefährten, machen wir uns auf den Weg.“

LICH AUS

Szene 5
Nun wieder Blick auf die Krippe, wo die Hirten, die Könige, Maria und Josef mit Jesus versammelt sind.
LICHT AN

Kaspar: „Naja, mit dem Palast haben wir dann wohl ein wenig falsch gelegen…“

Melchor: „Ja, der passende Ort für einen König scheint mir dies wirklich nicht zu sein. Zwischen all dem Stroh und dem Gestank…“

Hirte 1 (nachdenklich) : „Aber vielleicht ist ja auch genau das der Punkt, ich meine, wenn ein Engel extra zu uns kleinen, dreckigen und unbedeutenden Hirten kommt, damit wir als erstes von der Geburt des Retters erfahren, warum sollte er dann nicht auch in einem Stall geboren werden? Nicht im Reichtum und über den Menschen stehend, sondern mitten unter ihnen, einer von uns.“

Hirte 4: „Der Retter der Welt für die Kleinen und Großen? Dem es egal ist ob ich schicke Sachen oder alte, dreckige anhabe? Das gefällt mir.“

Kaspar: „Ich muss sagen mir auch.“

Hirte 3: „Dann hat Gott also extra die ganz Armen und die ganz Reichen hierher geschickt?“

Josef: „Ganz gleich was Gott mit Jesus vor hatte und noch vor hat, es ist um weiten größer als wir uns vorstellen können. Uns bleibt nichts anderes übrig als daneben zustehen und zu staunen.“

Baltasar: „Schaut ihn euch an diesen besonderen König, er ist jetzt schon ein kleiner Friedensbringer“

Maria: „Ja, es ist ein ganz besonderes Kind. Gott offenbart sich in diesem kleinem Wunder“

LICHT AUS
ENDE

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