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Die Suche (oder eine Metapher der Weihnachtsgeschichte)

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Egal4

Informationen:

  • 15-30 Minuten
  • Allgemein, Ostern, Weihnachten

Mehrere Arbeiter (die Menschen) klopfen in einem Steinbruch Felsen. Sie suchen nach IHM (ein besonderer Stein? Sie wissen es selbst nicht genau). Der strenge Chef weiß auch nicht genau wie ER aussieht, aber er weiß, dass er ganz besonders ist und die Suche sich lohnt. Drei Gestalten (Gott in der Dreieinigkeit) haben Mitleid und beschließen den Arbeitern die Wahrheit zu zeigen, nämlich, dass das Ziel schon die ganze Zeit sichtbar über ihnen hängt! Gestalt 3 (Jesus) gibt seinen Königsmantel ab und wird einer von den Arbeitern. Er schuftet mit und erzählt von dem Ziel der Suche. Einer der Arbeiter erkennt die Wahrheit und sieht das Ziel. Doch es ist unerreichbar weit weg. "Jesus" verspricht einen Weg zu schaffen, dann wird er vom Chef weggezerrt. Die Arbeiter bleiben zurück und müssen vertrauen. (an dieser Stelle kam bei uns eine Predigt darüber, warum Jesus in die Welt kam und der Bezug zu Ostern wurde hergestellt). Ein Holzkreuz mit einer Leiter wird unter den Diamanten gestellt. Der Arbeiter kommt zurück auf die Bühne und sieht, dass Jesus die Wahrheit gesagt hat: Er hat einen Weg geschaffen, um das Ziel der Suche erreichbar zu machen: "Das (ewige) Leben.

Wahrheit, Suche, Leben, Weg, Sklaverei, Weihnachten, Evangelium, Die Suche

Das Stück

Die Suche - Eine Metapher der Weihnachtsgeschichte

Die Bühne ist in zwei Teile aufgeteilt. Links bis Mitte (Hauptbühne) ist ein Steinbruch aufgebaut. Das Taufbecken stellt eine Mine dar. Die Arbeiter klopfen an Steinen und sieben Geröll. Von der Decke hängt ein großer Diamant, der aber nicht notwendigerweise direkt im Fokus der Zuschauer liegt. (Evtl.: Eine Schattenspielwand ist auf der Mitte der Bühne aufgebaut, sie wird noch nicht beleuchtet.)

Szene 1: Die Suche

(Auf der Hauptbühne sind Arbeiter zu sehen. Sie sind abgearbeitet und dreckig. Gebückt suchen sie in Eimern und Sieben nach etwas. Sie sind im Freeze.
Eine Sängerin (ohne Rolle) kommt auf die Bühne (Mitte) und beginnt langsam und melancholisch „stille Nacht“ zu singen. Wenn sie fertig ist hängt sie ein Plakat mit der Schrift „DIE SUCHE“ auf und geht unkommentiert von der Bühne.

Das Licht auf der linken Seite (Arbeiter) wird stärker und die Arbeiter beginnen zu arbeiten. Immer wieder halten sie einzelne Steine hoch, betrachte sie, riechen und werfen sie dann wieder in die Gefäße. Arbeiter fangen an rhythmisch zu klopfen und summen das Arbeiterlied. Arbeitsprozesse spielen.)

Arbeiter 4 (während die anderen noch summen): „Wo ist er nur? Wo bist du?“

(A4 verschwindet in der Mine.
A1 oder A2 beginnt zu das Arbeiterlied zu singen „Keep your eyes on the prize“ nach ein paar Zeilen gehen sie wieder ins Summen über und schließlich ins alleinige rhythmische Schlagen.)

Arbeiter 1: „Wenn man nur wüsste, wie er aussieht!“

Arbeiter 2: „Oh, ich kann es mir schon vorstellen: Er ist GROß und SCHÖN …und bestimmt riecht er gut“ (er schließt die Augen und tut als ob er etwas sehr gutes riecht)

(Eine plötzliche Explosion lässt alle zusammenschrecken. Aus der Mine kommt Nebel und Licht. Man hört A4 fluchen)

A4: „Mist. Nein. Nein. Nein. Nicht schon wieder…“

(A4 schaut mit verkohltem Gesicht aus der Mine. Die anderen starren ihn erwartungsvoll/ fragend an.)

A4: „Nicht erfolgreich. Nein. …Nichts. ….Weiter geht’s. “

(A4 wendet sich murmelnd wieder seinem Eimer/Stein zu. Die anderen wenden sich wieder von ihm ab.)

A 1: "Groß und schön sagst du also… Vielleicht so wie dieser! Schau wie groß und schön geformt er ist! Und hier diese Seite erst! Vielleicht sollte ich ihn dem Chef zeigen?"

A3: „Woher wissen wir überhaupt, dass es ihn gibt? Ich glaube hier gibt es nichts Besonderes zu holen. Unser Suchen ist verschwendete Zeit. Wir sollten das einfach akzeptieren. Es gibt Schönere und Hässlichere, aber keiner ist PERFEKT. So ist das nun einmal.“

A2: „Aber wieso sind wir dann hier?! Der Chef ist sich sicher, dass es hier etwas ganz Tolles gibt. Widerlegen kannst du das nicht, schließlich haben wir noch einige Säcke/Felsen vor uns.“

(Macht eine Armbewegung in Richtung der restlichen Säcke/Felsen, die auf der Bühne stehen . Weitere endlose Sackreihen sind mit dem Beamer an die Wand projeziert)

A3: „Hmmm“

(A2 beginnt zu singen (z.B.:Searching – Jadon Lavik (auf deutsch); evtl. Refrain alle zusammen)

A3: „Was bringt das Philosophieren?! Arbeiten wir weiter!“

(A1 und A2 nicken, A1 schaut sich seinen Fund an.)

A1: „Ich werde es ihm zeigen. Wer weiß!“

A1 geht mit seinem Stein kurzerhand zum Chef. (von der Bühne)

Die Arbeiter wenden sich wieder ihrer Arbeit zu. Sie summen zunächst und schlagen rhythmisch auf die Steine.
A1 kehrt zurück, die anderen schauen gespannt, doch A1 schüttelt enttäuscht den Kopf und arbeitet weiter. Alle steigen wieder ins Summen und Schlagen ein und singen schließlich auch das Arbeiterlied (z.B.: „Eyes on the price“)

A4 (unterbricht das Summen sehr aufgeregt): „Das ist er, das ist er!! Ich muss gleich zum Chef! Das ist er!“

(A4 hält aufgeregt einen Stein in die Höhe und rennt links von der Bühne. Die anderen unterbrechen kurz ihr summen, schauen ihm hinterher, schütteln dann etwas verächtlich den Kopf und steigen wieder ein. Licht wird langsam herunter gedimmt. Gesang wird leiser und verstummt.)

(Licht auf rechte Seite der Bühne: Auf einem Podest stehen drei Gestalten, sie beobachten das Geschehen (entweder direkt oder über einen Bildschirm). Eventuell auch mittig hinter einer Schattenwand.)

Gestalt 1: „Seht, wie sie sich plagen für nichts und wieder nichts.“

G2: „Es ist so nah und doch so fern, wenn sie ihren Blickwinkel nicht ändern.“

G3: „ Ein ganzes Leben reicht nicht aus, um alle Säcke zu durchkämmen.“

G2: „Doch nur so könnten sie feststellen, dass der Diamant dort nicht zu finden ist.“

G1: „Jemand muss es ihnen sagen! Sie wissen ja noch nicht einmal WAS sie suchen!“

(Die drei Gestalten schauen sich an. - Black)

Licht auf Hauptbühne: Der Chef stapft mit dem Stein in der Hand auf die Bühne. Arbeiter 1 folgt ihm unsicher.

Chef (laut/energisch): „Das soll was Besonderes sein?!“

A4 (verteidigend): „Nun… er ist groß und… hier ist er ein bisschen blau…“ (zeigt auf eine Stelle auf dem Stein)

Chef (unterbricht): „Er soll nicht GROß sein!!! Er soll einzigartig sein. Voller Pracht..."

(schwärmt fast verliebt vor sich hin. Fasst sich dann wieder und wendet sich dem Arbeiter zu)

Chef: "Zurück an die Arbeit. Ich werde den Stein behalten, bis du etwas Besseres ablieferst.“

Arbeiter geht zurück zu den anderen.
Sie arbeiten und singen währenddessen wieder das Arbeiterlied. Der Chef geht links ab.
Spot auf die Mitte, 3 Gestalten stehen da, G3 zieht sein königliches Übergewand aus, die anderen nehmen es entgegen. Falls Variante „Schattenspiel“ : G3 steigt aus dem Schatten heraus und wird sichtbar. G3 geht von der Bühne ab evtl. hinten entlang und links Richtung Chef ab.)

Die Sängerin vom Anfang hängt das Schild mit der Schrift „DIE WAHRHEIT“ auf.

Szene 2: Die Wahrheit

Chef kommt mit Gestalt 3 auf die Bühne. Er schubst ihn zu einem Sack/Felsbrocken.

Chef: „Die Schicht geht bis 22.00 Uhr. Nach der Abendpause gibt es dann noch die Nachtschicht bis 4.00 Uhr. Wir haben noch viele Säcke vor uns und wollen Ergebnisse sehen, nicht wahr?!“

Arbeiter nicken verhalten. Chef verschwindet wieder und betrachtet immer noch den letzten Fund (riecht und schmeckt). Die Arbeiter fangen wieder an zu singen. G3 steigt mit ein.

G3: „Wie lange werden wir suchen?“

A3: „Wahrscheinlich bis zum Sankt Nimmerleinstag… Wer weiß schon, ob es hier überhaupt etwas zu holen gibt.“

A4 (blickt kurz auf und sucht dann sofort weiter): „Wir suchen einfach immer weiter!“

A1: „Wir suchen, bis wir ihn gefunden haben! Dann sind wir fertig“

G3: „Ihn? Werdet ihr ihn erkennen, wenn ihr ihn gefunden habt?“

A2: „Ich nehme mal an, er wird besonders sein und alle unsere anderen Funde weit übertreffen“

G3: „Da hast du Recht, er ist wirklich besonders, ganz einzigartig und wunderschön“

A4 (murmelt vor sich hin): „ Wunderschön, Einzigartig, ganz besonders…jaja… einzigartig…wunderschön“

A2: „Du weißt, wie er aussieht?“

G3: „Ja,.. ich habe ihn schon gesehen… Um genau zu sein, kann man ihn auch jetzt sehen“

A2: „Was meinst du damit? Wir suchen schon seit Jahren und ich bin mir sicher, es wäre uns aufgefallen, wenn wir ihn gefunden hätten.“

A4 (zu sich selbst): „Das wäre uns aufgefallen, ja , das hätten wir gemerkt.“

G3: „Ihr habt Recht. Ich glaube auch, dass es euch aufgefallen wäre. Es hätte euer ganzes Leben verändert. Aber das kann es auch jetzt noch. Die Wahrheit wird euch frei machen.“

A2: „Ich verstehe überhaupt nichts.“

A3: „Weil es dummes Gelaber ist! Lass dich nicht von diesem Grünschnabel von der Suche abhalten. Der ist grade mal seit einer halben Stunde hier und meint er würde alles besser wissen.“

A1: „Lass ihn doch reden! Zumindest bringt es ein bisschen Abwechslung mit sich!“

Chef kommt langsam auf die Bühne und nähert sich unbemerkt den Arbeitern.

G3: „Vielleicht ist es an der Zeit mit dem Suchen aufzuhören und endlich zu Finden. Ich sage dir: was du suchst, ist bereits hier und du kannst es selbst sehen, wenn du deinen Blickwinkel änderst.“

A2: „Wie kann ich etwas sehen, wenn es zwischen tausend Säcken verborgen liegt?!“

(bemerkt den Chef und wendet sich erschrocken seiner Arbeit zu)

A2: „Ich muss jetzt weitersuchen!“

Chef: „Die Zeit des Findens! … Ja, das hoffe ich auch!
Und jetzt Schluss mit Reden und Weiterarbeiten! Ich will auch endlich etwas FINDEN.“

A3: „Ja, vom bloßen Reden ist noch nie ein Schatz gefunden worden!“

(Die Arbeiter arbeiten weiter. Chef verlässt die Bühne wieder.)

G3 zu A2: „Deine Suche wird dich aber nicht zum Ziel führen, wenn du deinen Horizont nicht erweiterst! Leg deinen Sack/Stein hin und komm einen Schritt zu mir…
Vertrau mir!“

A2 zögert, wirft einen Blick auf die anderen und Richtung Chef und tut dann, wie gefordert.
A3 schüttelt verächtlich den Kopf und sucht verkrampft weiter. A1 blickt interessiert zu A2.

A3: „Ich bin gespannt, wie du das dem Chef heute Abend erklärst, warum du weniger Säcke geschafft hast als wir!“

A1 bekommt einen Schreck und beginnt schnell wieder zu arbeiten.

A4 (zu sich selbst): „Wo ist er nur? “

G3: „Du glaubst er ist irgendwo hier unten, zwischen den Steinen, in den Säcken… Leg diesen Gedanken mal kurz beiseite und richte deinen Blick nach oben. Dort (zeigt auf den Diamanten) Kannst du ihn sehen? Er war schon immer da“

A2 (aufgeregt, erstaunt): „ Warum haben wir ihn all die Jahre nicht bemerkt? Wie konnten wir ihn übersehen?“

G3: „Wir Menschen sind sehr beschäftigt. Unser Alltag, die Arbeit, unsere Verpflichtungen… Manchmal brauchen wir einen kleinen Anstupser, einen Impuls, der uns innehalten lässt und unseren Alltag kurz in den Hintergrund rücken lässt. Dann können wir unseren Blick neu ausrichten und am Horizont werden ganz neue Dinge sichtbar. Nur so können wir die Wahrheit erkennen. Das Ziel unserer Suche.“

Der Chef steht im Hintergrund und beobachtet die beiden sehr kritisch.

A2: „Es ist gut nun zu wissen, was wir die ganze Zeit gesucht haben, aber eine Frage: Was bringt es mir, dass ich das Ziel unserer Suche nun kenne, wenn es unerreichbar weit weg ist?“

G3: „Es scheint unmöglich den Diamanten zu erreichen, aber vertrau mir es wird einen Weg geben.“

A2: „Wie wird das funktionieren?“

G3: „Hör zu, der Chef wird mich gleich wegführen. Er schätzt es nicht, wenn jemand seine Arbeiter vom arbeiten abhält. Ich muss jetzt gehen, aber sei gewiss, ich werde bei dir sein, auch wenn du mich nicht siehst und eines Tages werde ich wieder kommen und gemeinsam werden wir das Ziel erreichen und den Siegespreis in Empfang nehmen.“

Der Chef nähert sich langsam, aber zielstrebig.

A2 (Verzweiflung und Angst kommt hoch): „Aber… du kannst mich doch jetzt nicht einfach hier alleine lassen… Was soll ich denn dann tun?“

Der Chef packt G3 am Arm und führt ihn ab.

Chef: „Du hast mir genug Verwirrung und Unruhe angestiftet. Zeit, dass hier wieder Ordnung herrscht und was geschafft wird. Komm mit!“

G3 zu A2 (während er schon weggezogen wird): „Hab keine Angst! Erinner dich daran, was ich gesagt habe. Ich werde einen Weg schaffen. Vertraue und verliere die Wahrheit nicht aus den Augen!“

Arbeiter 2 schaut ihm hilflos hinterher und steht etwas verloren alleine da. A1 beobachtet das Ganze heimlich, aber arbeitet trotzdem weiter. Die anderen arbeiten normal und beachten ihn nicht.
Spot auf Arbeiter 2 (etwas traurig aber dennoch gefasst)
Die anderen Arbeiter verlassen langsam die Bühne. A2 beginnt zu singen: z.B.: „Deine Nähe- Amelie Himmelreich“ oder „Remember – Lauren Daigle“

Szene 3: Der Weg

(Sängerin hängt das Schild mit der Schrift „Der Weg“ auf.)

--- PREDIGT------ ( Kernaussage: Zum Glück ist die Geschichte hier nicht zu Ende. Jesus kam nicht nur auf die Erde, um uns die Wahrheit zu sagen und uns das Ziel unserer Suche zu zeigen, sondern er hat auch den Weg frei gemacht. An Karfreitag starb er für uns am Kreuz, damit es einen Weg gibt! Einen Weg zum (ewigen) Leben.
Jesus kam auf die Erde, um uns die Wahrheit zu zeigen, einen Weg zu schaffen und uns Leben zu schenken! )
(Als Teil der Predigt wird Kreuz mit Leiter aufgestellt.)

Arbeiter 2 kommt auf die Bühne, sieht „den Weg“ und beginnt sich zu freuen.

Variante 1 des Endes:

A2: „Der Weg. Er hat es getan!“

G3 (aus dem Off): „Denn ich bin gekommen, um euch die Wahrheit zu verkünden und das Leben zu geben. Ein Leben in Fülle. Und jeder, der mir vertraut, wird ewig leben, auch, wenn er stirbt.“

Musik beginnt zu spielen, und A2 stimmt das Lied an („Du machst alles neu – Könige und Priester), nach und nach stimmen andere Schauspieler (Echo) ein. Sie können in Richtung Diamant schauen oder einfach ins Publikum. Die Sängerin hängt das Schild „das Leben“ auf. Der Moderator/Prediger schließt ab (s.unten.) - ENDE

Variante 2 des Endes:

A2: „Der Weg. Er hat es getan!“

Musik beginnt zu spielen, und A2 stimmt das Lied an („I found you – Jadon Lavik), nach und nach stimmen andere Schauspieler (Echo) ein. Sie können in Richtung Diamant schauen oder einfach ins Publikum.)

Lied verklingt, A2 geht mit einem glücklichen Gesichtsausdruck zurück an seinen Arbeitsplatz. Die Arbeiter sind im Freeze (sie sind genauso wie in der Anfangsszene, außer A2, welcher den Blick auf den Diamanten gerichtet hat.
Sängerin vom Anfang kommt wieder auf die Bühne und beginnt wieder langsam „Stille Nacht“ zu singen, stoppt und hängt sie das Plakat mit der Schrift „DAS LEBEN“ auf. Aus dem Off ertönt die Stimme von G3

G3 (aus dem Off): „Denn ich bin gekommen, um euch die Wahrheit zu verkünden und das Leben zu geben. Ein Leben in Fülle. Und jeder, der mir vertraut, wird ewig leben, auch, wenn er stirbt.“

Szene 4: Das Leben

Sängerin beginnt kräftiger (evtl. andere Tonlage) zu singen, Musik wird lauter, (schneller), fröhlicher. A2 , stimmt freudig mit ein, die Gestalten kommen von rechts auf die Bühne und steigen mit ein, das Publikum steigt mit ein und alle singen gemeinsam Stille Nacht.

Moderator: „Weihnachten war nicht nur vor 2000 Jahren, sondern Weihnachten ist auch heute. Jesus kommt heute zu dir und zu mir, um uns die Wahrheit zu zeigen und das Leben zu schenken. Wirst du die Tür deines Herzens aufmachen und ihm zuhören? Wenn du die Wahrheit findest, ändert das dein ganzes Leben.
oder wirst du ein besinnliches Weihnachtsfest feiern und danach ist alles beim Alten. Wir suchen weiter nach was eigentlich? Nach Erfolg, guten Noten, eine gute Position auf der Arbeit? Nach Liebe und echten Freundschaften? Nach Reichtum? Gesundheit?
Heute ist Weihnachten und Jesus ist hier, um uns das Ziel unserer Suche zu zeigen!
Frohe Weihnachten.“

Anmerkungen des Autors

Dieses Theaterstück entstand vor dem Hintergrund die Weihnachtsgeschichte mal anders darzustellen, damit auch die Erwachsenen, die schon tausend Krippenspiele gesehen haben, nochmal neu darüber nachdenken, was an Weihnachten geschah! Jesus wurde Mensch aus Liebe zu uns, um uns die Wahrheit zu verkünden und einen Weg zum Vater zu schaffen.

Mir kam das Bild von uns Menschen als Arbeiter/Sklaven, die abgearbeitet immer weiter suchen, aber nicht wissen, ob die Suche überhaupt ein Ziel hat und was dieses Ziel sein wird. Um dieses endlose und teils deprimierende Suchen darzustellen, wurde hier ein Steinbruch gewählt in dem die Menschen, wie Sklaven im Staub schuften. Das Arbeiterlied, welches ohne Instrumente im Chor gesungen wurde, untermalt diese Assoziation.
Ich hoffe, dass dieses Stück noch mehr Menschen zum neuen Nachdenken anregen wird. Viel Spaß damit!

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